Erscheint demnächst: PLE-Beitrag im E-Learning Handbuch

Zusammen mit Marco Kalz habe ich einen Beitrag für das E-Learning Handbuch von K.  und A. Hohenstein (Hrsg.) geschrieben, der im Januar 2009 als 27. Ergänzungslieferung ausgeliefert wird. Ein Preprint, also nicht die finale Version davon ist frei zugänglich bei DSpace. Der Verlag Wolters Kluwer fährt da (dankenswerterweise!) eine ganz liberale Politik…

Im Beitrag “Persönliche Lernumgebungen: Grundlagen, Möglichkeiten und Herausforderungen eines neuen Konzepts” geht es um folgendes (Zusammenfassung):

“Wie gelernt und gelehrt wird, ist nicht allein eine Frage der verwendeten Technologie, wird jedoch von ihr beeinflusst. Die Entwicklung und der wachsende Erfolg von partizipativen Anwendungen im Internet (englisch:
»Social Software«) wie Wikis und Weblogs führten zur Innovation technologiegestützten Lernens: Unter dem Begriff der »Persönlichen Lernumgebung« (englisch: »Personal Learning Environment«, abgekürzt PLE) setzt sich ein neues Konzept deutlich von den traditionellen Realisierungen von E-Learning, wie z. B. den Lern-Management-Systemen, ab. Im Fokus der »Persönlichen Lernumgebung« steht der Lernende, der sich selbst Webinhalte, Lernressourcen und Lernwerkzeuge so arrangiert und sie so nutzt, dass sie sein persönliches Wissensmanagement und Lernen unterstützen. Der Beitrag beschreibt die Genese und Besonderheiten des Konzepts und bisherige Realisierungen. Dabei werden auch Abgrenzungen zu anderen, traditionellen  technologischen Konzepten diskutiert sowie verwandte (didaktische) Methoden beschrieben.” (S. 1)

PLE beschreiben wir dabei als technologisches Konzept:

“PLE sind Lernanwendungen, bei denen Lerner verteilte Online-Informationen, -Ressourcen oder -Kontakte einerseits selbst in ihre PLE integrieren können und andererseits auch ihre im Rahmen der PLE vollzogenen Aktivitäten und deren Produkte in anderen Online-Umgebungen auf der Basis von Standards zur Verfügung stellen können.” (S. 15)

“»Persönlich« betrifft (a) die individuelle Gestaltung der Inhalte und des Layouts, (b) die Unzugänglichkeit für andere (eine PLE sollte privat sein), (c) das Eigentum (eine PLE sollte dem Lernenden gehören) und (d) den Schutz der persönlichen Daten.” (S.16)

Abbildungen für PLEs gibt es ja eine ganze Latte (siehe dieser Weblogpost von Martin Ebner) und wir haben uns aber dazu entschieden, eine Abbildung von Ryan Turner, die eigentlich betitelt ist mit “A Conceptual Map of the Social Web” zu nehmen, zu übersetzen und zu modifizieren. Das kam dabei heraus (s. S. 7):

Wir haben in dem Beitrag “PLE” als technologisches Konzept begriffen (wie auch schon hier) und es mit anderen (Computer Based Trainings CBT, Lern-Management-Systemen LMS, Intelligente Tutorsysteme ITS,  Webbased Trainings WBT) verglichen, das schaut dann, ein bisserl überspitzt, so aus:

Ausgewählte technologische Lehr-/Lernkonzepte und ihre technologische Heimat (S. 11)

Ausgewählte technologische Lehr-/Lernkonzepte und ihre Perspektive auf die
Komponenten des didaktischen Dreiecks (S. 11)

Und wir haben auch geschaut, inwieweit PLE für (didaktische) Methoden zu verwenden sind bzw. wo sie sich überschneiden (S. 18)

Der Beitrag erscheint im Januar 2009 – der Preprint ist, s.o. bereits zugänglich:

  • Schaffert, Sandra & Kalz, Marco (2009). Persönliche Lernumgebungen: Grundlagen, Möglichkeiten und Herausforderungen eines neuen Konzepts. In K. Wilbers & A. Hohenstein (Hrsg.), Handbuch E-Learning. Expertenwissen aus Wissenschaft und Praxis – Strategien, Instrumente, Fallstudien. (Gruppe 5, Nr. 5.16, pp. 1-24). Köln: Deutscher Wirtschaftsdienst (Wolters Kluwer Deutschland), 27. Erg.-Lfg. Januar 2009. [to the preliminary version] [zur Buchbeschreibung des Verlags]
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Eine Antwort

  1. [...] In ihrer Ergänzungslieferung zum E-Learning-Handbuch definierten Schaffert et al. (S. 15, s. auch hier) PLEs als “Lernanwendungen, bei denen Lerner verteilte Online-Informationen, -Ressourcen oder [...]

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