Das Hauberl für den Schlüsselbund: Erfolgreiches Crowdfounding vom Keyve, dem Key Sleeve

Mir macht’s einfach Spaß, anderen das Vertrauen zu schenken und ihnen die Möglichkeit geben, etwas zu Neuartiges schaffen. Noch viel mehr natürlich, wenn ich dafür auch selbst etwas bekomme. Letzte Woche kam der Keyve, ein Hauberl für den Schlüsselbund. Fein! Den kann man übrigens auch so ordern. Und die beiden Keyves kamen auch mit einem netten Brief und hübsch verpackt. :)

keyes

 

 

 

Das Reparturmanifest und die neue Schlafzimmerlampe

Die Nachtischlampe, ein Dämmerlicht, hatte schon ewige Zeiten einen kaputten Schirm. Um ein wenig zu üben für die Maker Days for Kids habe ich mir eine Dose aus der Küche geschnappt, die Blechschere, Hammer, Nagel und ein wenig Restlack. Die neue Lampe macht sich gut  – und ich liefere auch noch gleich das Reperaturmanifest von ixfit mit. :)

cc by Sandra Schön http://sansch.wordpress.com

cc by Sandra Schön http://sansch.wordpress.com

Es lebe die Selbst-Reperatur! Warum? (Wenn Ihr aufs Bild klickt, kommt Ihr zum pdf)

Crowdfunding mit dem Rübliboot – Mailingaktion!

Das hat mich wirklich völlig überrascht: Schon vor Wochen lag eine echte Postkarte, HANDGESCHRIEBEN, in meinem Briefkasten. Und die teile ich heute mit Euch. Denn darauf wurde ich auf das Crowdfunding-Projekt Rübliboot bei Nordstarter aufmerksam gemacht. Ich hab keinen Plan, wie sie auf mich gekommen sind – und bin beeindruckt von der Aktion. Crowdfunding nur über soziale Medien ist wohl einfach zu wenig …. noch einen Tag kann mitgefunded werden!

ruebliboot

 

Konstruktionismus vs. Konstruktivismus

Aufbauend auf den Konstruktivismus von Piaget entwickelte dessen Doktorand Seymour Papert den Konstruktionismus. Dass es auch einen “Konstruktionismus” gibt, war mir vor einigen Monaten noch gar nicht bewusst, die neueren US-amerikanischen Entwicklungen scheinen im deutschsprachigen Europa aber allgemein nicht so unmittelbar anzukommen, ich scheine in guter Gesellschaft zu sein. Ich habe jetzt erstmal versucht, Mitchel Resnicks Wikipedia-Eintrag entsprechend zu korrigieren (aus “konstruktivistisch” soll “konstruktionistisch” werden). Ich vermute, da gibt’s aber nicht nur bei der Wikipedia zu korrigieren sondern eben an mehreren Stellen Nachholbedarf. Na, dann auf :)

Stellungnahme des “Bündnis Freie Bildung” zur “Digitalen Agenda 2014-2017″ von CDU/CSU und SPD

Gemeinsam mit anderen VertreterInnen des “Bündnis Freie Bildung” habe ich gestern eine Stellungnahme zur “Digitalen Agenda 2014-2017″ der Großen Koalition verfasst – und sie wurde bereits auch postalisch an die entsprechenden Bundesministerien versand. Daraus:

Leider stellen wir fest, dass die Agenda bisher den Themenbereich der freien und offenen (digitalen) Lehr- und Lernmaterialien gänzlich auslässt. Wir bedauern sehr, dass im Gegensatz zum Koalitionsvertrag das Thema Schulbücher und andere Lehr- und Lernmaterialen unter der Verwendung freier Lizenzen und Formatein der “Digitalen Agenda” keine Berücksichtigung mehr findet. Die unklare Ankündigung, “die Potenziale für Wissenschaft, Forschung und Bildung voll zu nutzen und dafür die urheberrechtlich zulässige Nutzung von geschützten Inhalten zu diesen Zwecken zu verbessern”, reicht hier bei weitem nicht aus.

Zum Wortlaut:

CC BY Open Knowledge Foundation Deutschland e.V. / Bündnis Freie Bildung

CC BY Open Knowledge Foundation Deutschland e.V. / Bündnis Freie Bildung

Scratch – zwei Mädels, zwei Stunden – Ergebnisse!

Mich hat damals, vor vielen, vielen Jahren (mit acht Jahren) GW Basic fasziniert und “Persönlichkeitstests” programmieren lassen.  Ohne weitere Hilfestellung haben nun die beiden Großen von Scratch gehört, sich registriert und dann programmiert. Je zwei Stunden später durfte ich folgendes bewundern. Intuitives Tool (offensichtlich) und feine Ergebnisse!

Hier das interaktive Buch für die allerkleinste Schwester:

Bildschirmfoto 2014-08-01 um 22.46.25

Und hier gilt es, einen Affen bei der Bananensuche am Highway zu unterstützen:

Bildschirmfoto 2014-08-01 um 22.46.34

Warum die “Prinzessin auf der Erbse” kein österreichisches Märchen sein kann

Von Zeit zu Zeit teile ich im Weblog ja auch meine Erfahrungen damit, wie es so ist an der Grenze der bayerisch-deutschen und österreichischen Kulturen zu leben. Und was man in Österreich ganz sicher nicht “macht” ist, wenn man Übernachtungsgast ist, auf die Frage nach dem Schlaf in irgendeiner Weise so zu antworten, dass der Gastgeber das verübeln könnte. Das heißt: Natürlich wird in österreichischen Betten immer sehr gut und tief geschlafen!

Und damit ist klar, warum die “Prinzessin auf der Erbse” das denkbar un-österreichischste deutschsprachige Märchen ist, dass es wohl gibt. (Und eigentlich dachte ich ja, es sei einer der Grimms’ Märchen. Denkste! Es ist vom Dänen Andersen. Also ist es auch nur eine Übersetzung. Und überhaupt: Hans-Christian Andersen lebte ja auch reichlich weit weg von Österreich!). …:

Am Morgen wurde sie gefragt, wie sie gesehlafen (sic!) hätte.

»Oh, entsetzlich schlecht!« sagte die Prinzessin. »Ich habe fast die ganze Nacht kein Auge geschlossen! Gott weiß, was in meinem Bett gewesen ist. Ich habe auf etwas Hartem gelegen, so daß ich am ganzen Körper ganz braun und blau bin! Es ist ganz entsetzlich!«

(Zitat nach Projekt Gutenberg – Hans Christian Andersen – Die Prinzessin auf der Erbse)

erbse

 

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 1.277 Followern an