Einladung: Heute ist die “Lange Nacht der Forschung” (in Österreich)

In vielen österreichischen Forschungseinrichtungen wird heute nicht nur lange geforscht, das passiert wohl häufiger, sondern die Türen für die Öffentlichkeit geöffnet. Natürlich auch bei Salzburg Research – da gibt’s sogar den fulminanten Auftakt mit dem Landeshauptmann. Angebote für Kinder gibt’s übrigens auch bei vielen. Viel Spaß beim Entdecken!

Browsing the book “Cool tools. A catalogue of possibilities” – a short review

I bought a small staple of book around the “MAKER MOVEMENT” – and now start to present them in my Weblog. The start is the book “Cool Tools. A catalogue of Possibilities”. It is of impressive format, full of fascinating tools, but everything is available online, too. But if you like to have a heavy weight present for a Maker in your family (who is able to read English), this is the right present. Of course, this includes a long list of products that can be bought – but the descriptions and selections are worth it (in a way it reminds me of the German MANUFACTUM book, with other products and focus).

cooltools

The description of the book is correct ;) -

Cool Tools is a highly curated selection of the best tools available for individuals and small groups. Tools include hand tools, maps, how-to books, vehicles, software, specialized devices, gizmos, websites — and anything useful. Tools are selected and presented in the book if they are the best of kind, the cheapest, or the only thing available that will do the job. This is an oversized book which reviews over 1,500 different tools, explaining why each one is great, and what its benefits are. Indirectly the book illuminates the possibilities contained in such tools and the whole catalog serves an education outside the classroom. The content in this book was derived from ten years of user reviews published at the Cool Tools website, cool-tools.org.

Some pics are of very bad resolution, and do not ask me what topic is not within the book. I think the whole world is mentioned there, in a way.

P.S. If you want to buy it via Amazon it would be nice to boost the nonprofit BIMS e.V., dealing with open educational resources (just click https://www.boost-project.com/de/shops?charity_id=2111&tag=bl – no extra costs for you!)

Diskriminierung bei der ÖBB: Familien mit vielen Kindern sind hier unerwünscht

In einem Weblog über das Lernen und Arbeiten mit Technologien, ist das ganze schön off-topic, aber die Politik schleicht sich ja auch manchmal ein ;)

Ich habe mich schon vor ein paar Wochen maßlos über die Werbung für die neue “Vorteilscard Family” aufgeregt, weil damit einfach nur Nachteile für Familien mit vielen Kindern verbunden sind und das dann noch als positiv verkauft wird.

oebb_vorteilscard

Anders als in Deutschland bei der DB & Co. fahren bei der ÖBB eigene Kinder nicht prinzipiell kostenfrei mit. Dazu benötigen Eltern eine eigene Vorteilscard, die auch noch kostet. Neu ist, dass beide Elternteile eine solche Karte kaufen müssen (sie gilt dann ein Jahr, kostet je 19 Euro). Bei der “alten” Vorteilscard Familie musste man einmal 19 Euro zahlen und beide Elternteile konnten alle Kinder kostenfrei mitnehmen und zahlten selbst nur den halben Preis.

Bei der neuen Vorteilscard Family (ACHTUNG; JETZT IN ENGLISCH!)  kann man nun jederzeit auch bis zu zwei wildfremde Kinder (!) mitnehmen und zahlt für diese beiden nichts, und für sich selbst nur den halben Preis. Irgendwie klingt das ja modern und angepasst nur heißt das umgekehrt auch: Ab dem dritten eigenen Kind zahlt man wieder für das eigene Kind. Und hey, ja: zu meiner Familie gehören mehr als zwei Kinder! Ich bin übrigens keineswegs die einzige, die sich darüber aufregt, aber die Lobby für kinderreiche Familien scheint in Österreich reichlich schwach zu sein. Kostenargumente zählen für mich übrigens nicht: Wenn ich für meine zusätzlichen Kinder jemanden auf der gleichen Strecke finde, der eine Vorteilscard Family hat, kann der ja wiederum zwei weiterere unserer Kinder kostenlos mitnehmen (und zahlt selbst nur den halben Preis – hä?). Und überhaupt: Ich vermute, dass es insgesamt gar nicht viele Familien trifft, aber die eben dann doch hart: Ihre eigenen Kinder dürfen bei ihnen nicht kostenfrei mitfahren – und bei fremden schon ?! So viel Geld kann doch gar nicht eingespart worden sein für diese neue Regelung, so viele einzelne Elternteile mit mehr als 2 Kindern oder Paare mit mehr als vier Kindern reisen doch gar nicht mit dem Zug…

Und am Wochenende habe ich entdeckt, dass die neue Vorteilcard Family nun nicht mehr für den S-Bahn-Bereich gilt (die alte Vorteilscard Familie aber schon – zumindest laut Automat!), d.h. nicht mehr für meine Heimatstrecke vom (bayerischen!) Bad Reichenhall zum österr. Salzburg. D.h. die Familienermäßigung erhalte ich nun auch nicht mehr. Zum Normaltarif (für mich, Kinder gratis) kann ich dann meine Kinder von Deutschland aus auch über die Grenze mitnehmen, sollte aber auch gleich eine Rückfahrkarte buchen. Denn von Salzburg aus muss ich auch für die Kinder (da es S-Bahn-Tarif ist, und nicht ÖBB) nun für ALLE Kinder zahlen (Kinderermäßigung). Natürlich gibt es da prinzipiell eine Ausnahme: Die Salzburger haben einen Familienpass eingeführt, bei dem ALLE Kinder bei S-Bahn kostenfrei mitfahren. Na, und ich lese schon: Ich kann mir ja nicht als Deutsche erwarten, dass mir so ein Vorteil von Österreichern gewährt wird. Natürlich nicht! Nur: In Deutschland fahren die Kinder – und zwar auch österreichische -  kostenfrei. Und ich arbeite in Salzburg, bin dort also auch sozialversichert und erhalte meine Familienbeihilfe von dort (in Deutschland heisst das Kindergeld) aus Salzburg. Also: Ich erhalte auch alle Sozialleistungen für die Kinder aus Salzburg, aber eben nicht den Familienpass. Den Familienpass erhalte ich nur deshalb nicht, weil wir nicht in Salzburg wohnen. (Ich weiß wirklich nicht, ob jemand dem ganzen noch folgen will oder mag … aber diese Feinheiten sind ein großer Mist, wie so vieles, was man so als “Grenzgänger” erleben darf.)  Allein diese Änderungen beim S-Bahn-Ticket werden uns vorr. 60 bis 100 Euro im Jahr kosten (obwohl wir die S-Bahn gar nicht so häufig nutzen). Und vermutlich werden beide Aktionen zusammen dazu führen, dass wir öfter mit dem Auto fahren werden, weil es einfach billiger ist.

Noch etwas zur ÖBB “Vorteils”card: Meine Beschwerde wurde sehr nett beim ÖBB-Schalter erfasst, von einer Mama (wie kann es anders sein), und ich habe netterweise für unsere Zugfahrt vier Plätze reserviert bekommen (d.h. die Reservierung gab es gratis). Und es kam, wie es kommen musste: Die vier Plätze waren “zerissen”, also nicht an einem Tisch/einer Einheit und wie immer war “durchgehend reserviert”, d.h. die Plätze drumherum auch belegt oder reserviert. Weder eines der Kinder wollte auf den “extra” Sitz noch wollten sie, dass ich mich da hin setze. Also dann doch wieder zu viert auf drei Sitzen. (ist uns übrigens auch schon öfter bei der DB passiert…) Ich glaub ich wäre durchgedreht, wenn wir die Reservierung nicht so bekommen hätten und ich dafür auch gezahlt hätte (denn natürlich muss ich auch Reservierungen für Kinder zahlen, das scheint ja überall normal zu sein). So blieb es bei einem OHHHHM und einem Kind auf dem Schoß.  Familienfreundlich ist anders!

 

 

OER-Übung: Creative-Commons-Lizenzen kombinieren

Für ein Seminar haben Martin Ebner und ich diese Unterlagen geschaffen um die verschiedenen Kombinationen von OER-Lizenzen zu üben bzw. auch die Schwierigkeit praktisch zu verdeutlichen. Selbstverständlich stehen diese frei zum Download verfügbar und wir freuen uns auf Feedback bzw. auch weitere Varianten:

Simple tool for simpler English: Hemingwayapp.com

I just developed an eLearning module for non-native learners. As I am not a native, my English is not fluent or perfect, but as researcher and German I tend to argue too complex (this is an euphemistic description for long sentences). Luckily, I read Wolfgang Reinhardt’s post (I guess it was FB) about hemingwayapp.com. Wow, this tools helps. For my English texts in simple English, I will forget about “nevertheless” and take “thus” instead of “therefore”. :)

My draft:

Bildschirmfoto 2014-02-18 um 20.41.57

My changes:

Bildschirmfoto 2014-02-18 um 20.44.57

Nice! Thanks!

Musizieren mit Bananen – Unterlagen zum Vortrag bei der GADI 2014

Und hier noch die Folien der GADI:

Making! Tinkering! Dann wird das Heimwerken cool.

Also ich bin ein wenig hin- und hergerissen, was die MAKER BEWEGUNG angeht. Ist das was total neues, cooles, nur weil es nun eine englische Bezeichnung gibt? DIY ist ja auch viel cooler als Nähen, Basteln, Stricken. Und FabLab, Maker Messen und Co. sind auch flottere Namen als Offene Werkstätte oder Heimwerkermarkt. Und natürlich ist das auch was etwas anderes – aber was genau? Klar, da stecken öfter digitale Technologien drin. Aber eben auch nicht immer.  Und die Sachen (Steampunk :) ) sind oft moderner bzw. modischer als die Maschen aus dem Strick-Journal. Ich bleib mal am Thema dran (siehe auch hier). Und hej, natürlich bastel ich auch mit. Nein. Tinkering ist das ja jetzt. :) Genau genommen habe ich ja nur gepimpt. Die Augen hat sich die Kleine selbst ausgewählt. Und ja, sie hat sich das Monster gewünscht :)

t-shirts

Follow

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 1.097 Followern an