Kreative Momente … meiner Kids :-D

Wer’s war weiß ich nicht. Aber es hat mir gezeigt, dass es Dinge gibt, auf die ich nicht kommen kann. Dazu benötigt es wohl einfach Kreativität und Spielvergnügen der Kids – vielleicht auch Zeit? Und für was man das braucht? Keine Ahnung😀

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Das Handbuch in meinem Lieblingsmagazin. Das hat doch was :-) #make #making

Nach einer tollen Sofort-Nachricht zum Online-Schalten des Handbuchs zum Making mit Kindern ist auch eine Buchbesprechung in der gedruckten Version des MAKE Magazins erschienen. Maker-Himmel!

 

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Eltern in Hochschulen? Nun ja. Ich vielleicht mal auch. Unfreiwillig.

Immer wieder wird davon geschrieben, dass es nun immer mehr “Helikoptereltern” gibt, die sich bei der Uni melden – die Uni Graz hat deshalb sogar einen eigenen Elternabend (!) für Erstsemestrige eingeführt (so kam es zumindest in der Sendung “Was gibt es neues” – ORF).

Noch ist bei uns nicht so weit, aber ich kann mir auch ausrechnen, dass die beiden Großen mit 17 ihr Abi/Matura haben, wenn es so weiter geht wie bisher – und die Große ist regulär eingeschult (als “Sollkind”). Die Einschreibung und der Studienstart, wenn sie denn (gleich) studieren möchten, geht dann nur mit Begleitung der Eltern. – Ohne meine Unterschrift gibt’s keine Einschreibung (Inskription) und einen Mietvertrag sowieso nicht. Außerdem habe ich ja auch noch Aufsichtspflicht – und sollte darauf achten, dass die Kids (!) vor 24 Uhr (!) aus der Disko draussen sind (“zu Hause”). Nun ja, das ist keine Helikopter-Eltern-Phantasie, sondern wohl das, was alle Eltern von Minderjährigen so machen müssen.

Tatsächlich finde ich Belege, dass nicht nur meine persönliche Wahrnehmung die ist, dass die Erstsemester immer häufiger Minderjährige sind (siehe Tagesspiegel).

Wie ist es nun? Gibt’s wirlich mehr Etern mit Überwachungsdrang an Hochschulen oder sind es doch evt. nur mehr junge und ggf. auch unreife Erstsemester? Untersucht das irgendwer ordentlich? Wenn/Falls ich mit meinen Mädels zum Einschreiben fahren (muss) werde ich nämlich sicher auch in die Mensa gehen, warum denn auch nicht. (Auf einen Elternabend wohl kaum).

 

Auswertung der Daten der “Maker Days for Kids” veröffentlicht (medienimpulse.at)

Das Ergebnis der Makerdays haben wir nun verschriftlicht und im Beitrag “Kreative digitale Arbeit mit Kindern in einer viertägigen offenen Werkstatt” in der Zeitschrift medienimpulse veröffentlicht.
Zusammenfassung:

Die Veranstaltung “Maker Days for Kids” war eine kreative digitale Werkstatt, die im April 2015 vier Tage lang für Kinder von 10 bis 14 Jahren geöffnet hatte. Aufbauend auf einer kurzen Einleitung zur Maker-Bewegung werden das Konzept der Veranstaltung, z. B. die Einführungsworkshops, die Rolle der Peer-TutorInnen, Challenges und Selbstlernmaterialien, sowie Erfahrungen damit vorgestellt. Durch eine detaillierte Erfassung der Anwesenheit, Teilnahme an unterschiedlichen Angeboten und der Nutzung der Infrastruktur ist es zudem möglich, Besonderheiten von SchülerInnen unterschiedlicher Schularten und von Buben und Mädchen genauer zu betrachten. Insgesamt haben 69 Kinder an der Vorbereitung bzw. bei der offenen Werkstatt teilgenommen und dabei u. a. Traumhäuser modelliert und am 3D-Drucker ausgedruckt, Games programmiert oder LED-Lampen in Acrylbildern montiert. Mehr zum Projekt: http://makerdays.wordpress.com

[Full article @ ResearchGate]

[Full article @ medienimpulse]

Referenz: Schön, S., Ebner, M., & Reip, I. (2016). Kreative digitale Arbeit mit Kindern in einer viertägigen offenen Werkstatt. Medienimpulse [Elektronische Ressource], 2016(1).

Gratis Online Lernen – 4. Einheit: Wir sind Detektive #gol16 #oer

In der vierten Einheit beim Kurs “Gratis Online Lernen” dreht sich um das Suchen im Web und wir geben nicht nur Tipps, sondern haben auch ein paar Suchaufträge gestellt.Bei den Rechercheaufträgen geht es übrigens nicht darum, sie überhaupt (richtig) zu lösen – manchmal gibt es auch smartere und weniger smarte Lösungen. Wir sind schon jetzt neugierig, was die Teilnehmer/innen daraus machen.

Und für ganz aufmerksame Mitmacher/innen oder ehemalige Teilnehmer/innen: Eine Sucheaufgabe haben wir entfernt – es ist inzwischen ganz einfach, eine Foto einer blauen Banane zu finden.:-) – Wohl kein Wunder, wenn so viele danach suchen!

Wer mitknobeln möchte:
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CC BY Sandra Schön (BIMS e.V.) und Martin Ebner (TU Graz | imoox.at 2016)

Fotopaed.de über: Coole Fotos mit dem Smartphone

Eigentlich ist es ja schon “alt”. Umso mehr freut mich, dass Oliver Spalt, der “Fotopaed” die Broschüre von Werner und mir vorstellt!

Bildschirmfoto 2016-04-10 um 21.54.04

Hier geht’s zur Minibroschüre (wir haben sie als Minibuch gedruckt) oder halt als Präsentation verwendbar:

Gescheiterte Projektanträge – und was daraus wird #handbuch #making

Die meisten meiner Leser/innen wissen es ja: Das Handbuch zu “Making-Aktivitäten mit Kindern und Jugendlichen“, herausgegeben von Martin Ebner, Kristin Narr und mir ist zum 1.3.16 erschienen – unter einer offenen Lizenz und auch als Printausgabe im Buchhandel.

Die Geschichte dahinter ist aber … eine längere. Denn natürlich hatten wir auch Projektfördermittel beantragt, denn noch viel lieber als Lieblingsprojekte machen wir Lieblingsprojekte finanziert bzw. in unserer Arbeitszeit – und nicht ehrenamtlich und nebenbei.

Im Rahmen des Projektantrags für die netidee-Ausschreibung 2014 war es notwendig, ein 2-minütiges Video zu drehen. Und wer das nun erschienene Handbuch kennt, wird der Antrag von 2014 bekannt vorkommen😀

… und nein, wir haben keine Projektförderung erhalten.

Wir haben die Idee auf ähnliche Weise im Herbst 2014 daher einer Stiftung präsentiert. Auch dort hat sich die Begutachtung verschoben und verschoben …

Bis wir im Rahmen der Maker Days im Frühjahr 2015 (die eine ähnliche Geschichte haben wie das Handbuch…) die Video-Aufnahmen zum Online-Kurs machten, im Rahmen dessen dann auch Projektbeschreibungen gesammelt wurden. Dann haben wir den Stiftungs-Antrag zurückgezogen.  Und entstand, mit viel ehrenamtlichen Engagement und dank Zuschuss von der HIT-Stiftung (für Druckexemplare und PR-Kosten) und Kooperationen mit vielen Expertinnen und Experten und Einrichtungen sowie weiteren Projektbeschreibungen dann (doch) das Handbuch.

Ich bin ein wenig hin- und hergerissen, wie ich es kommentieren soll.😀 – Das Beispiel zeigt aber m.E. ganz gut, wieso ich bei vielen Projektideen auch gar nicht erst versuche, Fördermittel einzuwerben: Das Einwerben ist nämlich eben doch sehr aufwändig und häufig, trotz der im Nachhinein auch sichtbar wirksamer Ideen, eben völlig umsonst, weil vertane Zeit. Natürlich ist mir aber klar, dass eben oft viele (sehr) gute Ideen konkurrieren, und die Bewertungsverfahren auch ein Glückspiel sind.

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