Veröffentlichung: Digitalisierung ist konsequent eingesetzt ein pädagogischer Mehrwert für das Studium: Thesen zur Verschmelzung von analogem und digitalem Lernen auf der Grundlage von neun Fallstudien #gmw17

Im Rahmen der 25. Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW) haben wir einen Beitrag zu „Digitalisierung ist konsequent eingesetzt ein pädagogischer Mehrwert für das Studium: Thesen zur Verschmelzung von analogem und digitalem Lernen auf der Grundlage von neun Fallstudien“ verfasst.

Zusammenfassung:

Viele Jahre war der Einsatz von computergestütztem Lehren und Lernen an (tragbare) Computer gebunden. Ob digitale Hilfsmittel, z. B. Laptop und Video-Projektor, zum Einsatz kamen war deutlich erkennbar. Spätestens mit dem ubiquitären Internet und den Smartphones in den Taschen der Studierenden ist diese Grenzziehung zwischen sog. „analoger“ d. h. herkömmlicher Präsenzlehre sowie dem „digitalen“, d. h. dem computergestützten Lehren und Lernen, vermutlich sogar obsolet. Die Digitalisierung verändert auf unterschiedliche Weise die Lehre. Im Papier wird die These aufgestellt, dass dabei digitale und sogenannte analoge Aspekte immer mehr miteinander verschmelzen. Besonderheiten von verschmolzenen Lern- und Lehrformaten wurden in einem Arbeitspapier, das für das Hochschulforum Digitalisierung erstellt wurde, herausgearbeitet. Im Beitrag werden neun Fallstudien skizziert und ihre Besonderheiten verglichen. Daraus abgeleitet werden Thesen über die Charakteristik von verschmolzenen Lern- und Lehrformaten.

[Beitrag @ ResearchGate]

Zitation: Schön, S., Ebner, M., Schön, M., Haas, M. (2017) Digitalisierung ist konsequent eingesetzt ein pädagogischer Mehrwert für das Studium: Thesen zur Verschmelzung von analogem und digitalem Lernen auf der Grundlage von neun Fallstudien. In: Bildungsräume, Igel, C. (Hrsg.), Proceedings der 25. Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft, Waxmann, S. 11-19

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Unsere Videos über offene Bildungsressourcen werden genutzt – großartig! #oer

Wenn andere Materialien von mir aufrufen oder irgendwo teilen, ist das toll. Obwohl „offene Bildungsressourcen“ (OER) darüberhinaus auch genutzt und modifiziert werden dürfen, kommt das gar nicht sooo häufig vor. Das liegt wohl auch daran, dass es sich ein wenig komisch anfühlt, Materialien von anderen zu verwenden – auch wenn die offene Lizenz das nicht nur „erlaubt“ sondern gerade zu zu dieser Nutzung einladen soll.

Dass nun Videos, die ich mit Martin Ebner für den Kurs zu OER (COER MOOC auf imoox.at) auch den KollegInnen so gut gefallen, dass diese die Videos wiederum in ihren Projekten nutzen, freut uns daher umso mehr! (DIe Videos finden sich auch ohne Anmeldung bei Youtube zugänglich, klar!).

So finden sich die Video ganz prominent auf den Seiten des deutschen Projekts „oerlabs“:

 

 

 

 

 

 

 

Und die Videos werden auch im OER-MOOC der Freunde von mooin im Rahmen des Projekts OER MuMiW genutzt. Wir sind stolz wie Oskar 😀

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„Gratis Online Lernen“ startet wieder – am 09.10.17 geht’s los #gol #gol17 #imoox

Gratis Online Lernen„, der mit dem österreichischen Staatspreis ausgezeichnete kostenlose Online-Kurs für Einsteiger/innen beim kostenfreien, selbstorganisierten Lernen im Internet, geht im Herbst in eine weitere neue Runde. Wir freuen uns Sie wieder durch die Möglichkeiten des Online-Lernens zu führen. Los geht’s am 9. Oktober 2017 wie immer auf imoox.at und das Schönste ist, dass Sie sich schon jetzt anmelden können 🙂

[Anmeldung zum MOOC „Gratis Online Lernen“]

Wahlwünsche – Kleinigkeiten für Familien, die ich schmerzlich vermisse

Familien sollen ja ein Thema sein, bei der Wahl. Hört man.

Was ich zum Thema Kinder vermisse und was Gerechtigkeit schaffen würde und wo ich auch nicht sehe, dass es nicht problemlos parteiübergreifenden Konsens geben müsste:

  • Ich wäre dankbar, wenn in Deutschland das Kindergeld nur die/derjenige bekommt, der sich nachweisbar um die Kinderbetreuung kümmert – und nicht pauschal zwischen den Eltern geteilt wird. Würde das Leben vieler Alleinerziehende/r erleichtern und würde dem Staat nicht mal was kosten. (In Österreich steht das Kindergeld nur dem Elternteil zu, das sich mehrheitlich um die Betreuung der Kinder kümmert, m.W. auch in der Schweiz).
  • Dann sollte von den Krankenkassen endlich wieder Zahnregulierung und Brillen übernommen werden! Was für unsere Generation noch gratis war, kostet in meinem Fall etliche hundert Euro im Jahr. Das ist schlichtweg nicht fair – von meinen Krankenkassenbeträgen (Techniker Krankenkasse) wird ja immerhin sogar Homöopathie verschrieben. Und ohne Korrekturhilfen könnten drei von uns gar nicht in die Schule/Arbeit. Für die medizinisch notwendige Zahnkorrektur muss ich 20% vorfinanzieren (so dass ich ein mehrere hundert Euro dann wohl auch wieder zurückbekomme, irgendwann, nur sind die 20% bei zwei Kindern auch kein Pappenstiel). Und ich möchte nicht wissen, wieviele Kinder in Deutschland aus diesem Grund keine ordentliche Sehhilfe + Zahnregulierung – mit allen Konsequenzen für Bildung und Zukunft – erhalten.
  • Und was ich schmerzlich vermisse: Unterstützung für die Sache der Hebammen.  siehe z.B. http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/46260. Das ist so unglaublich, dass sich da SEIT JAHREN nichts tut. Bekommen Bundestagsabgeordnete und Parteivorsitzende keine (Enkel-) Kinder?
  • Solide Betreuungsquoten, angemessene Bezahlung und Ausbildung in der Frühpädagogik. Heimchen-am-Herd-Zulagen (Bayern) verbieten, stattdessen kostenlose Halbtags-Kinderbetreuung für alle und ausreichend Ganztagsplätze. Gut, das ist nun tätsächlich mit hohen Kosten für den Steuerzahler verbunden. Aber spätere Spezialprogramme, u.a. zur Sprachförderung, sind sicher auch nicht günstig – aber durch frühzeitige professionelle Betreuung im Kindergarten oft gar nicht mehr nötig.
  • Digitalisierung in der Schule, OER für die Schule … ach das mit den Träumen spar ich mir.

(Bei anderen Themen, die mir politisch wichtig sind, gibt’s immerhin meist klare Positionen, auch wenn diese nur selten von großen Parteien vertreten werden).

Ein Hotel mit Makerspace: Die Makerei im Solidar Hotel Goldener Stern

Nun hat das Solidar Hotel im Fichtelgebirge schon einen ersten Sommer hinter sich – und ich habe versäumt, das ganze nicht nur ein paar Mal in den Netzwerken zu teilen, sondern auch hier vernünftig im Blog vorzustellen: Das Solidar Hotel ist nicht nur ein besonderes Hotel, weil es sich kostengünstig auf die Bedürfnisse von Familien einstellt und dabei insbesondere auch Familien rund um Autismus einlädt, sondern weil es auch das erste Hotel im deutschsprachigen Raum ist, das einen eigenen Makerspace anbietet: Die Makerei.

Und ich freu mich nicht nur riesig mit dem Hotelbetreiber Bernhard Schmidt, ehemals Reichenhall, dem hier wiedermal eine innovative Unternehmung gelungen ist, sondern bin auch ein wenig mit-stolz: Hinter dem Konzept der Makerei steht nämlich auch eine Mitmacherin und Peer-Tutorin bei den Maker Days for Kids, die vor einem Jahr ein Praktikum zum Thema bei Bernhard hatte – der wiederum auch die Maker Days mit Rat und Tat unterstützt hat. Ganz nebenbei ist das tolle Mädel auch unsere Älteste <3<3<3

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Unterlagen zum Vortrag auf der GMW zur Verschmelzung von digitalen und analogen Lehr- und Lernformaten

Maria Haas präsentierte gestern unsere Kurzversion für eines umfangreichen Arbeitspapiers, das Martin Ebner, Martin Schön und ich für das Hochschulform Digitalisierung erstellt haben.

Hier die Folien für den Vortrag vom 6.9. in Chemnitz:

Zum Arbeitspapier: