Erwachsenenbildung digital: Der EB-MOOC startet nächste Woche! #ebmooc

Seit Monaten bereitet das Team des EB-MOOC den Start eine der größten österreichischen (vermutlich auch deutschsprachigen) Erwachsenenbildungsinitiativen der Geschichte vor: Am 6. März startet der Online-Kurs EBMOOC.AT auf der Plattform imoox.at, für den es auch zahlreiche lokale Begleitveranstaltungen gibt. Ich bin mir sicher, dass nach der tollen Organisation im Vorfeld und der ausführlichen Vorbereitung aller Kooperationspartner auch der Kurs selbst nun ein großer Erfolg wird. Interessierte Erwachsenenbildner/innen, die sich für den Einsatz von digitalen HIlfsmitteln in ihren Veranstaltungen interessieren, können sich natürlich weiterhin anmelden! – Und natürlich unterstützt auch der BIMS e.V. diese Initiative sehr gerne – nicht zuletzt, weil die Kursmaterialien OER sind :-).

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Call for Papers: Learning Analytics in primary, secondary and higher education

Martin Ebner and Markus Ebner ask for contributions to their Call for a Special Issue for the Journal of Research in Innovative Teaching & Learning (JRIT&L). The topic of the call is „Learning Analytics in primary, secondary and higher education„.

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Important Dates:
Submission Deadline: 28th April 2017
Notification of First Round Reviews: 30th June 2017
Camera ready: 29th September 2017

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MOOC-Dropouts – Feedback einer Aussteigerin

Dropouts bei MOOCs hängen von vielen Faktoren ab. Zum Beispiel ist das Lernen unverbindlich – finanziell, wenn der Kurs nichts kostet und meist auch sozial: Kennt einen ja eh niemand, ob man aussteigt oder nicht ist auch egal.

Weil Aussteiger/innen ja meist „weg“ sind ist es allerdings schwer, kursbezogene Rückmeldungen zu erhalten. Deshalb bin ich froh, über das folgende Statement zu „Gratis Online Lernen“. Gleich vorneweg geht es um die Gestaltung der Videos.

Obwohl ich Sketchnote- Videos sehr mag, fand ich es im Online-Kurs eher ermüdend. Gute Sketchnotevideos zeichnen sich durch einen Videoteil am Beginn aus, wo eine Person, mit der Mann sich identifizieren kann, das Ziel des Videos bzw. das Thema kurz darstellt. Der Sketchnoteteil wirkt unterstützend zur Erklärung ODER ist selbsterklärend- dann aber ohne Worte. Sonst – und das ist bei mir passiert- fühlt man sich schnell als dumm hingestellt, was die Lernhaltung nicht fördert.  Am Ende folgt oft ein Videoteil, der wichtige Erkenntnisse zusammenfasst und einen Ausblick gibt, was sich aus dem Thema noch ergibt ( indem Fall vllt. Was nächste Woche folgt und warum)
Weiter fühlte ich mich durch das Ausfragen am Ende der Tests recht genervt! Es hat sich nach „Datenerpressung“ angefühlt. Sehr unangenehm… Das war dann auch der Grund den Kurs nicht anzuschließen… Sorry.

Ich hoffe Ihnen hilft diese ehrlich und wertschätzend gemeinte Kritik weiter den Online- Kurs weiter zu entwickeln.

Ich find es spannend, so eine Rückmeldung zu bekommen, auch gerade weil ich sie gar nicht richtig verstehe. Und dass wir die Kurse wissenschaftlich begleiten (zum Teil auch müssen) ist natürlich eine Herausforderung. Und was ich oft zum Thema Lernvideos sage, gilt wohl noch verstärkt für MOOCs: Man muss die Videos bzw. die Referenten mögen, sonst ist’s einfach unwahrscheinlich, dass es einen Lernerfolg gibt.

Verbraucherzentrale bewertet Making-Handbuch – mit „gut“

Der Bundesverband Verbraucherzentrale kümmert sich auch um Schulmaterial zur Verbraucherbildung. Weil eben auch sehr viele Lobby-Materailien und Materialien von Unternehmer/innen für die Schule zu finden ist und man den Lehrer/innen zur Seite stehen möchte. Eine gute Sache!

Auch unser Handbuch zum Making mit Kindern wurde nun ausführlich begutachtet und mit „gut“ bewertet. Was ich natürlich haarsträubend finde: Dass das Handbuch offen lizenziert ist, spielt bei der Bewertung keine Rolle, es wird auch nicht darauf hingewiesen, dass das Buch online kostenlos erhältlich ist! (Höchste Zeit, mal darüber nachzudenken, die Kriterien anzupassen!)

Was ich toll finde: Ich finde es mehr als nur bemerkenswert, dass Making in den Radar der Verbraucherbildung geraten ist!

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H2020 Deadline vorbei: ich bin wieder da.

Puh, das war ein Stress. Nachdem mich die Koordination eines EU-Antrags wochenlang unter Starkstrom gesetzt hat: Ich habe wahnsinnig viel gelernt. Jetzt bin ich wieder ein Mensch. Und blogge auch wieder 😉

 

Das neue mini-handbuch von Hermann Will (wup) #danke #wup

wupDiese Woche wird wohl so eine Nachlese-Woche – nicht nur für mein 2016, sondern auch für Kontakte die mich in den letzten Jahren berührten. Ganz wesentlich waren dabei (vor vielen Jahren … :D) für mich „Studentinnenjobs“ bei Hermann Will bzw. Will und Partner. Ich zehre immer noch davon und erinnere mich gern daran mit wieviel Detailliebe z.B. die Allianzzentrale in München zu einem Flughafenterminal umgebaut wurde, alle Teilnehmer/innen eine „Körperkontrolle“ erfuhren (wobei sich ein Schausspieler mehrmals bis zur knallbunten Unterwäsche ausziehen musste), diese dann schon ordentlich eingestimmt „im Flieger“ saßen und die Veranstaltung erst mal mit der Einführung der Stewardessen begann, wo sich Notausgänge und Toiletten befinden … Die Umstellung auf Client-Server-Technologie (darum ging es nämlich) hat sicher reibungslos geklappt. 😀

Natürlich habe ich Hermann Will vor ein paar Monaten gerne ein paar Tipps gegeben, wie man IT in einem Seminar sinnvoll einsetzen kann. Und als sein neues Buch Buch nun vor ein paar Wochen per Post ankam, wurde mir erst gegenwärtig, dass ich von Hermann nicht nur vieles dazu gelernt habe, wie man Lernevents plant und inszeniert, sondern auch wie wichtig es ist, zum einen danke zu sagen und zum anderen zu verstehen, dass jede gute Idee von vielen mitgedacht und getragen werden muss, wenn sie Erfolg haben will. Danke dafür!

10 Jahre bei Salzburg Research #jubiläum

Seit 10 Jahren forsche und arbeite ich nun bei der Salzburg Research Forschungsgesellschaft. Warum ich das sehr gerne tue? Weil ich hier nur über die Schulter der KollegInnen schauen muss, um neue Tech-Trends zu sehen und zu erleben und ganz vorne dabei zu sein. Weil hier interdisziplinäres Arbeiten selbstverständlich ist (natürlich trotzdem nicht immer unkompliziert :D). Weil wir anwendungsnah forschen und arbeiten, d.h. tatsächlich Dinge bewegen (können). Und weil ich das alles mit meiner Familie vereinbaren kann – undenkbar an einer Universität. Und natürlich sind auch viele KollegInnen Freunde und Wegbegleiter/innen geworden, die ich nicht missen möchte.

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