Mein österreichisches Lieblingswort der Woche: Adabei #lieblingswort

Als Text liest es sich vielleicht komisch, aber wenn man es laut liest ist wohl alles klar: Ein Adabei ist jemand, “a (auch) dabei” ist, weil überall ist, wo sich vermeintlich etwas wichtiges passiert oder man sich repräsentieren kann. Ein wunderbares Wort, finde ich!

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Anmerkung: Ich wohne und lebe in Bayern, nur 5 km von der Grenze entfernt und viele Worte, die jemanden aus Berlin oder Bremen vielleicht “österreichisch” vorkommen sind im Bayerischen ebenso oder ähnlich im Gebrauch. Die Worte, die es mir angetan haben und die ich hier vorstelle, werden in der Regel aber nur in Österreich bzw. von Österreichern verwendet und ich finde sie bemerkenswert, mag sie, weil sie lustig klingen, überraschende Bedeutungen haben oder weil ich damit auch besondere Erinnerungen verbinde. Oft wusste ich einfach nicht, was meine österreichischen Freunde und Kollegen meinten – oder von mir wollten. Und ja: sicher gibt es vielleicht auch andere oder “bessere” Bedeutungen – bitte einfach kommentieren, wenn es nicht (ganz) passt, danke! (Ich bin keine Sprachwissenschaft(l)er/in – und Österreicherin ja (leider) auch nicht!)

Erschienen: L3T’s Research. Reader zum wissenschaftlichen Arbeiten #oer

Eine Vorabversion haben wir bereits im Herbst 2014 online gestellt, dann später überarbeitet und erweitert, nun ist er (einstweilen) fertig – und frei für Remixes, Nutzungen und Co. Martin Ebner und ich haben im “L3T’s RESEARCH” Reader insbesondere an Studierende gedacht, die wir im L3T-Themenfeld betreuen bzw. für Lehrende, die wir weiterbilden. Wenn Lehrende die Textsammlung gut finden, aber modifizieren oder erweitern möchte: Nur zu! (Wir stellen auch gerne das .odt zur Verfügung!)

Für den Reader „L3T’s research!“ wurden Texte aus frei lizenzierten Quellen zusammengetragen, die sich mit dem wissenschaftlichen Arbeiten im Bereich des Lernens und Lehrens mit Technologien beschäftigen – also mit Forschungsarbeiten an der Schnittstelle von Erziehungswissenschaft und Medieninformatik zu oft anwendungsnahen Forschungsfragestellungen. Der Reader ist keine umfassende Einführung zum wissenschaftlichen Arbeiten im Forschungsfeld, sondern eine Zusammen- und Hilfestellung, insbesondere für Studierende und Betreuer/innen von Forschungsarbeiten im Feld des technologiegestützten Lernens.

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Der Reader ist unter der ISBN 978-3-738615-04-3 auch im Buchhandel gedruckt erhältlich (schwarz/weiß, 19,90 Euro) z.B. bei Book on Demand, Amazon.com oder Ihrem Buchhändler ums Eck.

PDF: https://dl.dropboxusercontent.com/u/744473/reader_wissenschaftliches_arbeiten_dina4_komprimiert.pdf

L3T’s research! Wissenschaftlich Arbeiten zum Lehren und Lernen mit Technologien. Reader. Zusammengestellt von Sandra Schön und Martin Ebner (2015). Entwickelt und erstellt in Kooperation mit dem BIMS e.V. (Bad Reichenhall, D)  und der Technischen Universität Graz (A)  Bad Reichenhall/Graz, Version 1.1 vom 20.6.2015
Angaben zum Urheberrecht/Nutzungsmöglichkeiten: Die Inhalte wurden jeweils unter unterschiedlichen (Creative-Commons-) Lizenzen zur Verfügung gestellt, bitte entnehmen Sie diese bei den jeweiligen Beiträgen. Der gesamte Reader wird unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY-SA 3.0 veröffentlicht. Bitte entnehmen Sie genaueres der folgenden URL:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/

Bitte nennen Sie bei einer (ggf. modifizierten) Veröffentlichung die Angaben zu den jeweils genutzten Texten bzw. des gesamten Readers („Attribution“):
CC BY-SA Sandra Schön (BIMS e.V.) und Martin Ebner (TU Graz) | L3T http://l3t.eu, Oktober 2014,
URL der Lizenz:  https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/

Erschienen: Neue Inhalte, neue Räume und neue Organisationsformen. Wie entwickelt sich Erwachsenenbildung in Hinblick auf Technologien? #erwachsenenbildung.at

Im Magazin Erwachsenenbildung habe ich mir Gedanken über aktuelle Anzeichen für zukünftige Entwicklungen in der Erwachsenenbildung gemacht.
Gerade (aber nicht nur!) in Bezug auf Informations- und Kommunikationstechnologien haben wir in den letzten drei Generationen viele Innovationen und viel Wandel erlebt. Vielleicht ist dies eine der Ursachen dafür, dass „Zukunftsforschung“, also das systematische Beschäftigen und Analysieren zukünftiger Entwicklungen, wachsende Bedeutung erhält.
CC BY Sandra Schön

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  • Schön, Sandra (2015). Neue Inhalte, neue Räume und neue Organisationsformen.  Wie entwickelt sich Erwachsenenbildung in Hinblick auf Technologien? In: Magazin erwachsenenbildung.at. Das Fachmedium für Forschung, Praxis und Diskurs. Ausgabe 25, 2015. Wien.
    Online im Internet: http://www.erwachsenenbildung.at /magazin/15-25/meb15-25.pdf.
    Druck-Version: Books on Demand GmbH: Norderstedt.

Zig-Tausend Mal heruntergeladen: Die aktuelle Statistik der Open-Access-Zeitschrift “bildungsforschung”

Die TU Graz hostet nicht nur die  Fachzeitschrift “bildungsforschung“, sondern sorgt auch für allerlei technische Raffinessen und Neugestaltungen des OJS. Hier der Hinweis auf die (stets) aktuellen Gesamt-Downloads der Artikel der bildungsforschung (seit ca. Ende 2009 bzw. der Veröffentlichung)

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Überraschende Signale, die nicht für Verblüffung sorgen

Salzburg Research hat vor einigen Wochen mit einem eigenen Blog gestartet, um eine Möglichkeit zu haben, dass Mitarbeitende über ihre Ergebnisse, Projekte, Ideen berichten können, ohne den üblichen Weg eines Projektberichts oder eine  sonstige Publikation gehen zu müssen. Dort ist auch ein deutschsprachiger Blogeintrag zu einer englischsprachigen Publikation von uns (No outstanding surprises when using Social Media as source for weak signals? First attempt to discuss the impact of social media sources to detect surprising weak signals. Proceedings of The Ninth International Conference on Digital Society (ICDS) in Lisbon, Portugal.) zu finden:

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Mein österreichisches Lieblingswort der Woche: Kipferl #lieblingswort

Über das österreichische Gebäck könnte man gefühlt ein Jahr lang bloggen – täglich! Wobei natürlich das Wort “Gebäck” hier schon zumindest zweifelhaft ist. Für meinen ersten Workshop bei der Salzburg Research habe ich die Kolleginnen darum gebeten, mir zu sagen, wo und wie sie Kaffee und Gebäck organisieren. Die Antwort: “Du willst doch wohl nicht Gebäck zum Kaffee anbieten?” Ich, irritiert: “Was denn sonst?” “Plunder?” “Ja, halt dann Plundergebäck”. Inzwischen weiß ich: Gebäck ist in Österreich eher salzig (umfasst als Brötchen bzw. Semmeln und Weckerl; Brezeln bzw. Brezn). Plunder ist der Überbegriff für das Süßgebäck, auch wenn es nicht immer Plunderteig ist. Und Mehlspeisen sind übrigens Torten und Kuchen – und nicht wie auf unsrer Seite der Grenze warme Süßspeisen wie Pfannkuchen, Dampfnudeln, Buchteln, Kaiserschmarrn oder Germknödel. Ach: Eigentlich ging es ja um die Kipferl. Bei uns gibt’s die in der Regel als “Hörndl” (Herndl), andernorts wohl als Hörnchen. Mmhh. :-)

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Anmerkung: Ich wohne und lebe in Bayern, nur 5 km von der Grenze entfernt und viele Worte, die jemanden aus Berlin oder Bremen vielleicht “österreichisch” vorkommen sind im Bayerischen ebenso oder ähnlich im Gebrauch. Die Worte, die es mir angetan haben und die ich hier vorstelle, werden in der Regel aber nur in Österreich bzw. von Österreichern verwendet und ich finde sie bemerkenswert, mag sie, weil sie lustig klingen, überraschende Bedeutungen haben oder weil ich damit auch besondere Erinnerungen verbinde. Oft wusste ich einfach nicht, was meine österreichischen Freunde und Kollegen meinten – oder von mir wollten. Und ja: sicher gibt es vielleicht auch andere oder “bessere” Bedeutungen – bitte einfach kommentieren, wenn es nicht (ganz) passt, danke! (Ich bin keine Sprachwissenschaft(l)er/in – und Österreicherin ja (leider) auch nicht!)

Partner/Sponsor für Volksbildungsinitiative zum Thema Digital Literacy gesucht #gol15

Der kostenlose Online-Kurs für den Einstieg in das selbstorganisierte Lernen mit kostenlosen Angeboten im Internet “Gratis Online Lernen” wird in jedem Fall im Oktober 2015 wiederholt angeboten. Damit wir an die Erfolge der ersten Runde im Jahr 2014 anknüpfen können, suchen wir DRINGEND einen Partner oder Sponsor, der sich nun im Vorfeld um die Einbindung von Kooperationspartnern, Absprachen und PR kümmert.

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Wir haben im Vorfeld bereits bei Stiftungen, Partnern und Bildungseinrichtungen vorgesprochen und uns geht jetzt die Luft aus: Die wenigen Einrichtungen, die sich ernsthaft engangieren im Bereich der allgemeinen Erwachsenenbildung und Digital Literacy haben oft schon ihre “eigenen” Pflänzchen. Und Fördertöpfe fehlen – die Verantwortlichen selbst sind ja oft genug reichlich weit weg vom Thema. Und natürlich sind wir auch wie immer eher kurzfristig unterwegs und es ist auch nicht ganz zu leicht zu erklären, was wir da eigentlich machen – einen Online-Kurs mit Begleitangeboten von 50 Partner/innen?

Wenn sich also nun jemand vorstellen kann, das Vorhaben mit größerem Einsatz zu unterstützen: Bitte Mail an uns. Um die kleinen möglichen Kooperationen, die das Projekt eigentlich erst so kraftvoll machen, werden wir uns ansonsten dieses Jahr leider nicht kümmern können. Wir können dies leider nicht, wie weitestgehend im letzten Jahr, ehrenamtlich bestreiten bzw. aus Mitteln des BIMS e.V.. Und auch: Das wesentliche (Produktion des Kurses und aller Materialien, Plattform) ist ja schon da. Und man kann sich den Kurs und die Materialien auch jederzeit mal anschauen oder ihn besuchen!

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