MOOC Fellowships: Wieviel OER entsteht da dann…?

Martin und ich haben uns für die L3T-Community für einen MOOC-Fellowship von iVersity und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft beworben: die Idee ist dabei ein Angebot zu schaffen, mit dem Lehramtstudenten und Lehrende ihr Wissen über „Lernen und Lehren mit Technologien“ erweitern können: L3T’s MOOC.

Durch die sozialen Medien geistern nun seit gestern Aufrufe der zahlreichen (200) Einreichern, für ihren Antrag zu stimmen: Bevor die Jury entscheidet, soll durch die Öffentlichkeit ausgewählt werden, welche Themen und Konzepte (besonders) spannend sind. Und ich bin weiterhin ziemlich überrascht, was dort offeriert wird (zum Beispiel) und finde viele Angebote, die mich auch selbst interessieren würden. Unsicher bin ich mir, inwieweit die Konzepte und Einreichungen wirklich mehr sein könnten, als Vorlesungsvideos mit Fragen drumherum (Joachim Wedekind geht’s wohl auch so).

Natürlich wollte ich wissen, wer eigentlich vorsieht, die Materialien dauerhaft der Allgemeinheit zugänglich zu machen. Laut Bedingungen bei der Ausschreibung können nämlich – nach dem einmaligen Kurs – die Materialien ausdrücklich für kostenpflichtige Angebote genutzt werden:

„Nach Ablauf des Fellowships steht es den Preisträgern frei, die von ihm erstellten Kursinhalte auch kommerziell zu nutzen.“ [Ausschreibung]

Interessant auch für COER13 und OER-Aktivisten ist: nur 4 der ca. 200 Einreichungen planen ihre Materialien laut Antrag mit einer Creative Commons-Lizenz zu veröffentlichen (es gibt ein paar mehr Treffer, aber diese Kurse haben Creative Commons zum THEMA oder schreiben, dass sie CC BY Materialien verwenden wollen …).

Natürlich zählt dazu L3T’s MOOC. Geplant ist alles mit einer CC BY-SA herauszugeben, mit Ausnahme von Videos mit Personenaufnahmen (CC BY SA ND). Und weiterhin werden Unterstützerstimmen gesucht (bitte per Abstimmung dort, nicht (nur) per Facebook-Like oder Tweet!):

https://moocfellowship.org/submissions/l3t-s-mooc-der-offene-online-kurs-uber-das-lernen-und-lehren-mit-technologien

und das sind die anderen drei Einreichungen, die ebenso im Antrag dezidiert auf genutzte CC-Lizenzen für die entwickelten Materialien hinweisen:

Zwar habe ich schon gelesen bzw. beim Nachfragen erfahren, dass auch weitere Kurs-Vorschläge wohl vorhaben, die Materialien „als OER“ herauszugeben (der hier und der da), und bei einigen Anträge MUSS das wohl auch so sein (Lindner/Spannagel/Berger) – im Antrag steht davon steht aber erst mal nichts. Wie auch immer das ganze ausgeht: Ich hoffe, die ausgewählten zehn MOOCs produzieren dann  OER und nicht nur einen einmaligen MOOC – das wäre zumindest eine tolle Chance!

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2 Gedanken zu „MOOC Fellowships: Wieviel OER entsteht da dann…?

  1. Pingback: Gute MOOCs - böse MOOCs? Openness als Killerkriterium | re:publica 2013 - #MMC13 - der Open MOOC-Maker Course 2013

  2. Pingback: Jetzt abstimmen für frei lizenzierte MOOCs - Creative Commons

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