Rückschau: L3T 2.0 – erfolgreich!

Zwei Wochen ist es her, da haben noch ein paar wenige ordentlich geackert und viele konnten einfach nur mehr zuschauen und Daumen drücken: Klappt es, in 7 Tagen ein Lehrbuch kompett zu überarbeiten und zu erweitern?

Weil’s so schön ist 😀 – und weil es uns auch hoffentlich … halbwegs … gelungen ist, L3T an sich und auch das Projekt L3T 2.0 zu erklären auch hier im Blog die Abschlusspräsentation:

[Mehr aus dem Archiv bzw. der Materialsammlung von L3T TV]

Und auch der Hinweis: Im Weblog finden sich weiterhin zahlreiche Materialien zum Projekt 🙂

Weil die super-aktive Woche (ein paar Dinge gilt es weiterhin, zu erledigen!) nun aber eben schon zwei Wochen vorbei ist, sind wohl inzwischen auch schon die meisten Berichte über das Projekt veröffentlicht. Ich finde besonders spannend zu lesen, was die Mitmacher/innen schreiben und erlebt haben. Auch beim Lesen der (noch anhaltenden) Befragung der Mitmacher/innen habe ich manchmal den Eindruck, es waren ganz unterschiedliche Projekte, von denen gesprochen wird. Vermutlich sind es aber auch einfach recht unterschiedliche Mitmacher/innen – ab Oktober werden wir uns das Feedback genauer ansehen.

Zusammenfassend und rückblickend bin ich weiterhin überwältigt. Es war uns völlig klar, und wir haben auch darauf gesetzt und so geplant, dass wir viele Leute benötigen, die sich intensiv einbringen. Dass es aber dann wirklich dazu kommt, dass sich uns teils völlig unbekannte Personen frei nehmen, die Nacht um die Ohren schlagen (und in sehr vielen Fällen übrigens so, dass man ihre Arbeit gar nicht „wahrgenommen“ hat, denn nicht alle haben ja alle Aktivitäten fleißig bei Twitter angekündigt und dokumentiert 😉 ) und auch wie reibungslos die Arbeit im Kernteam und in den Camps ablief – das finde ich weiterhin berührend. Es ist einfach großartig zu sehen, dass die Sache „L3T“ und auch „OER“ allgemein, das Vergnügen etwas verrücktes auszuprobieren auch andere überzeugt! (Übrigens auch gerade dann, wenn es bei ihnen Schwierigkeiten gab und auch Grund zur Klage gibt!).

Und ergänzend, weil ich die Frage schon öfter gehört habe: Macht Ihr das beim nächsten Mal wieder so? Mh – Ich denke nicht. Es war mir ein zu knappes „Wir haben es geschafft“ – Zwar war es eine 100-Prozent-Punktlandung, aber natürlich mache ich auch besonders gerne bei erfolgreichen Projekten mit. Und L3T 2.0 hatte zwar einige „Work Arounds“ und „Notlösungen“ geplant – aber eben auch Glück gehabt, und übrigens auch Erlebnisse, mit denen keiner rechnete (z.B. die Schwierigkeiten mit dem Weblog an den ersten beiden Tagen). Kurz: L3T 2.0 hätte auch (sehr leicht) schief gehen können. Während ich im Sommer zwar auch manchmal kalte Füsse bekommen habe, ging doch alle geordnet voran. Nach der Erfahrung mit L3T 2.0  glaube ich aber, bei einer zweiten Runde – in dieser Weise – würde ich schon im Vorfeld die Nerven verlieren, angesichts der zahlreichen möglichen Turbulenzen 😀

Also: So wie’s war wird’s sicher nicht wieder, aber uns wird schon wieder was einfallen. Also: Das mit einer konzentrierten Arbeit, auch die Zahl der 7 Tage, war super und wiederholungswürdig. Aber eine komplette Ausgabe und alle Prozesse? Boah … Erstmal unterhalte ich mich mit Martin aber gar nicht über eine neue Auflage, sonst kommt nur wieder so ein Unsinn heraus, der dann zum Selbstläufer wird. … Vielleicht sollten wir es beim nächsten Mal auch (ganz) anders anpacken und uns richtig lange Zeit lassen, bis alle zufrieden sind mit dem Ergebnis, wir können ja auch durchaus mal durchatmen und sagen: In der Ruhe liegt die Kraft. Ein Lehrbuch hat es noch nicht geschadet, wenn es drei Jahre zum Entstehen braucht. Ähm ja. 😀

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