Schulrealität heute: Dann kündige ich mal den Schulspind in Bad Reichenhall bei der Firma in Mannheim.

Seit Beginn des Gymnasiums zahl ich 1,90 Euro im Monat (!) für die Selbstverständlichkeit, dass meine Großen in der Schule einen (abschließbaren) Spind ihr eigenen nennen können. Es ist ihnen nämlich ausdrücklich verboten, Schulmaterialien unter der eigenen Bank oder in der Gaderobe zu lagern. Mit dem Klassenzimmerwechsel diesem Jahr war der Spind nun am falschen Ort, d.h. wir haben ein neues Fach beantragt, die beiden Schlüssel eingesendet, wochenlang nichts gehört und dann kam natürlich (irgendwie wusste ich sowieso, dass das passiert): Ein Schlüssel für ein Fach im falschen Schulgebäude. Ich habe jetzt entnervt gekündigt (Kündigsfrist Schuljahresende!), ich finde das ganze Geschehen überflüssig und peinlich für den Schulträger (ein Fach für Schulmaterial finde ich eine Grundvoraussetzung, keinen Extra-Luxus)  ich finde es absolut nervig, dafür eine Firma aus Mannheim zu engagieren, mit der man dann im fleißigen Briefwechsel steht, um so etwas triviales wie das Schulfach zu korrespondieren. Leider bedeutet dass für die großen Mädels, dass sie weiterhin (dieses Schuljahr hatten sie ja noch kein Fach…) ihren Kram zur Schule hin- und hertransportieren müssen – und ja, ihre Schulränzen sind sehr (!) schwer und überflüssig gefüllt (Atlas! Ha!). Armes Deutschland.

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