Angeschaut: Sketchnotes von Mike Rohde & a first sketchnote about myself

In meinen Workshops bereite ich gerne Plakate und Poster vor, und zeichne auf für/auf meine Slides und dazu habe ich auch ein paar nette Bücher, die mir Anregungen geben/gaben. Die Idee des „visuellen Moderierens“ hat mich da natürlich sehr beeindruckt als ich es vor ein paar Jahren in einem Neuland.com-Katalog entdeckt habe – leider habe ich nie ein Seminar genossen, wo ein Profi aktiv war. Obwohl ich immermal die Arbeit von Ralf Appelt und die Aktivitäten dazu bei ununi.tv registriert habe, einige Sketchnotes gesehen habe … irgendwie war leider nie der richtige Anstoß und auch die Zeit da. Vor ein paar Tagen bin ich dann über die Buchempfehlung „Mike Rohde: das Sketchnote Handbuch“ gestoßen und dachte mir: Ich pack’s an. (Ist ja eigentlich schon … peinlich?, dass ich dazu ein gedrucktes Buch brauche…🙂 )

Fotos vom Werk:

sketcnote

Zum Buch: Alle, die noch nix zum Blättern zum Thema haben und aus diesen undefinierbaren Gründen auch gerne blättern: Kaufempfehlung, das Buch macht sicher Lust aufs Kritzeln und Visualieren. Für andere: Es gibt auch schöne 101-Tipps und Videos im Web rund um das Sketchnoting. Auch: Die Gestaltung vom Buch ist schon nett, aber irgendwie vermisse ich dann richtigen Text. Also das gesetzter Text besser zu lesen ist, hat wohl auch der Autor eingesehen (zumindest erscheinen viele Texte gesetzt und nicht handgeschrieben). Gleichzeitig zeigt das halt auch: So super optimal sind Sketchnotes auch nicht. Bei einigen Abbildungen dachte ich mir auch einfach: Das ist mir viel zu mühsam, das zu dechiffrieren – also weiterblättern.

(Natürlich geht’s beim Sketchnoting ja nicht nur um das „schöne“ Ergebnis, sondern eben auch den Prozess – und gerade beim Lernen und Erfassen wesentlicher Aussagen von Vorträgen etc. ist die Methode natürlich klasse. Wenn ich die Sketchnotes von anderen anschaue  habe ich aber eben schon die Idee, durch die Visualisierung auch gut/leichter das wesentliche zu erfassen – dem ist aber eben nur manchmal so).

Und dann natürlich: Lektion 1.

Also ob man immer so startet, aber ein paar solcher Sketchnotes gab es im Buch und ich dachte mir: Starte ich halt mal damit: Eine Sketchnote über mich selbst. Eigentlich sollte man Papier dazu nutzen, und ja, vermutlich geht einiges schneller, nur hätte ich gar keinen Scanner um später das gemalte ordentlich zu digitalisieren und nachzubearbeiten (wie vorgeschlagen) überhaupt: ich mach eh so viel am Tablet. Als Aufwärmübung hier also eine „Sketchnote“: Notizen about myself, ohne große (!) Planung, ohne große (!) Korrektur, … und mal sehen, was sich daraus entwickelt🙂

sketchnoteme

5 Antworten

  1. Liebe Sandra,
    danke für die Anregung! Wieder etwas, das auf die Leseliste kommt, da liegt auch schon das zu „Guerrilla-Kunst“ (gibt es eigentlich sowas wie Guerrilla-Lehre oder Guerilla-Weiterbildung, da könnte man vielleicht das ein oder andere hin übertragen….).
    Ein gedrucktes Buch, seltsam, gibt es dazu vielleicht noch nicht genug Open Access oder gar OER? Mmmh. Ich kann auf jeden Fall noch die Bikablo-Bücher empfehlen, aus denen ich oft ganz gute Anregungen bekommen habe, wie man leicht verschiedene Dinge visualisieren kann, oft überschätzt man ja die Komplexität und mit wenigen Strichen (und ggf. ergänzenden Beschriftungen) ist schnell ein anderer Zugang eröffnet. Und zu Bikablo gibts auch kurze Vorstellvideos im Netz, z.B. dieses hier: http://www.youtube.com/watch?v=RrGx8kJCQdw
    LG
    Timo

    • Lieber Timo, die bibaklo-Bücher habe ich und ein paar Manga-ähnliches-Zeichen-Bücher. (Kann es sein, dass du den Tipp von Anja hast?🙂 Die bibaklo und neuland.com habe ich ihr mal empfohlen, ich find den Beitrag aber nimmer – war wohl auf google+ …). Wegen dem kurstadt.wordpress.com Lächel-Projekt schau ich mir gerade total viele so „streetart“/“medienkunst“ etc. Zeug an und ja, da passiert sooo vieles, das bisher wohl noch kaum Einzug „in die Lehre“ gefunden hat. Ist ja auch schwierig das einzuordnen: Kunst? Medien? Partizipation? Politik? und gibt es eine Wissenschaft zu „glücklich sein und Spaß haben?“. Ach, wir müssen noch so viel erfinden, Timo!! wenigstens gibt’s ja schon ein Ministerium für Glück. lg! sandra

  2. […] Angeschaut: Sketchnotes von Mike Rohde & a first sketchnote about myself […]

  3. “Sketchnote”: Notizen about myself

    Ein schönes Bild🙂

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