Erschienen: Ist-Analyse zu offenen Bildungsressourcen (OER) in Deutschland #wikimedia #oer

Für das Projekt Mapping OER des Wikimedia Deutschland e.V. habe ich zusammen mit Martin Ebner, Jöran Muuß-Merholz und Martin Schön im Mai versucht, den Ist-Stand festzuhalten: Welche Akteure, Projekte, Initiativen gibt es? Wir haben dabei die vier Bildungssektoren Schule, Hochschule, berufliche Bildung und Weiterbildung sowie jeweils die Aspekte rechtlicher Hintergrund, Qualitätssicherung, MultiplikatorInnen-Weiterbildung und Geschäftsmodelle genauer angeschaut. Dabei waren insbesondere die Whitepapers, Publikationen und auch Aussagen von zahlreichen Expertinnen die Grundlage für die Sammlung, auf deren Grundlage dann auch zukünftig Einschätzungen vorgenommen werden könn(t)en, was sich seit Mai 2015 verändert hat.

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Die Publikation ist nicht nur als PDF offen verfügbar, sondern sie ist auch gleichzeitig als Band 10 der Reihe „Beiträge zu offenen Bildungsressourcen“ (O3R.eu) erschienen und damit auch im Buchhandel erhältlich (ISBN 978-3738637571, z.B. bei Amazon, aber natürlich auch beim Buchhändler ums Eck!).

Klappentext:

Ziel der Ist-Analyse zu Open Educational Resources (kurz OER) in Deutschland ist es, deren Reichweite innerhalb Deutschlands abzubilden sowie insbesondere die Situation in den Bildungsbereichen Schule, Hochschule, berufliche Bildung und Weiterbildung darzustellen. In der Analyse werden unter „OER“ offene Bildungsressourcen bzw. freie Bildungsmaterialien verstanden, bei denen es allen gestattet ist, das Werk entgeltfrei, ggf. unter Auflagen, zu bearbeiten und weiterzuverbreiten. Dazu müssen die Materialien mit einer freien Lizenz zur Verfügung gestellt worden sein (z.B. CC BY oder CC BY-SA) oder der Gemeinfreiheit unterliegen. Der Ist-Stand zur Situation und Debatte um OER in Deutschland wird anhand existierender Quellen (insbesondere vorhandener Publikationen) abgebildet. Ergänzend werden im Vorfeld durchgeführte (Kurz-) Interviews sowie schriftlich gestellte Anfragen an Expertinnen und Experten präsentiert. Die Darstellung der Situation von OER in den einzelnen Bildungsbereichen greift jeweils deren (fach-)spezifische Besonderheiten auf, die in Bezug auf verwendete Bildungsmaterialien von Bedeutung sind. Die Ist-Analyse richtet sich an Bildungsexpertinnen und -experten, die sich zum Stand der Entwicklung zu OER in Deutschland informieren möchten. Diese Analyse entstand im Projekt Mapping OER – Bildungsmaterialien gemeinsam gestalten. Das Projekt wird von Wikimedia Deutschland durchgeführt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

  • Martin Ebner, Elly Köpf, Jöran Muuß-Merholz, Martin Schön, Sandra Schön und Nils Weichert (2015). Ist-Analyse zu freien Bildungsmaterialien (OER): Die Situation von freien Bildungsmaterialien (OER) in Deutschland in den Bildungsbereichen Schule, Hochschule, berufliche Bildung und Weiterbildung im Juni 2015. Herausgeben vom Wikimedia Deutschland e.V. Erschienen als Band 10 der Reihe „Beiträge zur offenen Bildungsressourcen“ (O3R.eu, hrsg. von Martin Ebner und Sandra Schön). URL: O3R.eu bzw. ISBN 978-3738637571, Norderstedt: BOD.

4 Antworten

  1. […] Martin Schön und Nils Weichert verfassten, mit 173 Seiten umfassend ausgefallenen, „Ist-Analyse zu freien Bildungsmaterialien (OER)“ wird deutlich, wie sehr der OER-Diskurs in Deutschland in den letzten Jahren an Fahrt […]

  2. […] Ist-Analyse zu OER in Deutschland hat schon nennenswerte Ressonanz erhalten. Wie […]

  3. Wahnsinn, wie gut der Link zum PDF hier versteckt ist. Offen könnte auch anders aussehen und nicht über ResearchGate, die Autoren und die Webseiten von Dritten führen.
    Dennoch vielen Dank für diesen wertvollen Beitrag!

    • naja, ich habe ja mehrmals auf http://o3r.eu hingewiesen, da steht der Beitrag ganz oben. Ja, das PDF ist nicht direkt verlinkt, aber wohl wirklich einfach zu finden, und da wir das ganze ja offen zur Verfügung stellen halte ich es auch nicht verkehrt gleichermaßen die Dinge zu verlinken, die uns wenigstens Reads (ich bin halt auch Wissenschaftlerin) oder Verkäufe (die Marge geht an den gemeinnützigen BIMS e.V.) ermöglichen. Aber gut, man kann es nicht allen Recht machen🙂

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