Gescheiterte Projektanträge – und was daraus wird #handbuch #making

Die meisten meiner Leser/innen wissen es ja: Das Handbuch zu „Making-Aktivitäten mit Kindern und Jugendlichen„, herausgegeben von Martin Ebner, Kristin Narr und mir ist zum 1.3.16 erschienen – unter einer offenen Lizenz und auch als Printausgabe im Buchhandel.

Die Geschichte dahinter ist aber … eine längere. Denn natürlich hatten wir auch Projektfördermittel beantragt, denn noch viel lieber als Lieblingsprojekte machen wir Lieblingsprojekte finanziert bzw. in unserer Arbeitszeit – und nicht ehrenamtlich und nebenbei.

Im Rahmen des Projektantrags für die netidee-Ausschreibung 2014 war es notwendig, ein 2-minütiges Video zu drehen. Und wer das nun erschienene Handbuch kennt, wird der Antrag von 2014 bekannt vorkommen😀

… und nein, wir haben keine Projektförderung erhalten.

Wir haben die Idee auf ähnliche Weise im Herbst 2014 daher einer Stiftung präsentiert. Auch dort hat sich die Begutachtung verschoben und verschoben …

Bis wir im Rahmen der Maker Days im Frühjahr 2015 (die eine ähnliche Geschichte haben wie das Handbuch…) die Video-Aufnahmen zum Online-Kurs machten, im Rahmen dessen dann auch Projektbeschreibungen gesammelt wurden. Dann haben wir den Stiftungs-Antrag zurückgezogen.  Und entstand, mit viel ehrenamtlichen Engagement und dank Zuschuss von der HIT-Stiftung (für Druckexemplare und PR-Kosten) und Kooperationen mit vielen Expertinnen und Experten und Einrichtungen sowie weiteren Projektbeschreibungen dann (doch) das Handbuch.

Ich bin ein wenig hin- und hergerissen, wie ich es kommentieren soll.😀 – Das Beispiel zeigt aber m.E. ganz gut, wieso ich bei vielen Projektideen auch gar nicht erst versuche, Fördermittel einzuwerben: Das Einwerben ist nämlich eben doch sehr aufwändig und häufig, trotz der im Nachhinein auch sichtbar wirksamer Ideen, eben völlig umsonst, weil vertane Zeit. Natürlich ist mir aber klar, dass eben oft viele (sehr) gute Ideen konkurrieren, und die Bewertungsverfahren auch ein Glückspiel sind.

Eine Antwort

  1. […] "Das Beispiel zeigt aber m.E. ganz gut, wieso ich bei vielen Projektideen auch gar nicht erst versuche, Fördermittel einzuwerben: Das Einwerben ist nämlich eben doch sehr aufwändig und häufig, trotz der im Nachhinein auch sichtbar wirksamer Ideen, eben völlig umsonst, weil vertane Zeit. Natürlich ist mir aber klar, dass eben oft viele (sehr) gute Ideen konkurrieren, und die Bewertungsverfahren auch ein Glückspiel sind."  […]

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