Eltern in Hochschulen? Nun ja. Ich vielleicht mal auch. Unfreiwillig.

Immer wieder wird davon geschrieben, dass es nun immer mehr „Helikoptereltern“ gibt, die sich bei der Uni melden – die Uni Graz hat deshalb sogar einen eigenen Elternabend (!) für Erstsemestrige eingeführt (so kam es zumindest in der Sendung „Was gibt es neues“ – ORF).

Noch ist bei uns nicht so weit, aber ich kann mir auch ausrechnen, dass die beiden Großen mit 17 ihr Abi/Matura haben, wenn es so weiter geht wie bisher – und die Große ist regulär eingeschult (als „Sollkind“). Die Einschreibung und der Studienstart, wenn sie denn (gleich) studieren möchten, geht dann nur mit Begleitung der Eltern. – Ohne meine Unterschrift gibt’s keine Einschreibung (Inskription) und einen Mietvertrag sowieso nicht. Außerdem habe ich ja auch noch Aufsichtspflicht – und sollte darauf achten, dass die Kids (!) vor 24 Uhr (!) aus der Disko draussen sind („zu Hause“). Nun ja, das ist keine Helikopter-Eltern-Phantasie, sondern wohl das, was alle Eltern von Minderjährigen so machen müssen.

Tatsächlich finde ich Belege, dass nicht nur meine persönliche Wahrnehmung die ist, dass die Erstsemester immer häufiger Minderjährige sind (siehe Tagesspiegel).

Wie ist es nun? Gibt’s wirlich mehr Etern mit Überwachungsdrang an Hochschulen oder sind es doch evt. nur mehr junge und ggf. auch unreife Erstsemester? Untersucht das irgendwer ordentlich? Wenn/Falls ich mit meinen Mädels zum Einschreiben fahren (muss) werde ich nämlich sicher auch in die Mensa gehen, warum denn auch nicht. (Auf einen Elternabend wohl kaum).

 

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