[publication] Offene Bildungsressourcen (OER) in der Weiterbildung #OER #weiterbildung

Unser Artikel über „Offene Bildungsressourcen (OER) in der Weiterbildung“ ist nun in der Zeitschrift Education Permanente erschienen. Wir haben dabei versucht einen Einblick in das Themenfeld mit einem speziellen Blick auf die Weiterbildung zu geben.

Zusammenfassung:

Mit Materialien zu arbeiten, die nicht von einem selbst stammen, ist auch in der Erwachsenenbildung üblich. Dabei gilt es aber einige Dinge zu beachten.

[Draft @ ResearchGate]

Zitation: Schön, S., Ebner, M. (2018) Offene Bildungsressourcen (OER) in der Weiterbildung. Education Permanente 2/2018. S. 42-43

Was machen andere aus … dem unter CC0 verfügbaren OER-Booklet?

Das OER-Booklet ist ein DINA4-Blatt, das sich ruckzuck in ein kleines Büchlein für Einsteiger/innen zu Open Educational Resources falten lässt. Martin Ebner und ich haben es unter CC0 zur Verfügung gestellt. Da muss keiner auf uns verweisen, wenn er es nutzt – und in diesem Fall erkennt man die Herkunft der neuen Varianten auch nur noch ein klein wenig am Layout – umso netter auch, dass trotzdem auf uns hingewiesen wird – danke ❤

Call for Papers: EDUROBOTICS 2018

The call for papers for EDUROBOTICS 2018 is online: https://easychair.org/cfp/ER18 – and you can as well visit the Maker Faire in Rome!

please find Call for papers for International Conference Educational Robotics 2018 https://easychair.org/cfp/ER18
Conference website http://edurobotics2018.edumotiva.eu/
Submission link https://easychair.org/conferences/?conf=edurobotics2018 
Submission deadline July 14, 2018

the organizers 
Michele Moro, Dipartimento di Ingegneria dell’Informazione, University of Padua, Italy
Luca Iocchi DIAG, Sapienza University of Rome, Italy - (local chair)
Dimitris Alimisis , EDUMOTIVA (European Lab for Educational Technology), Greece

 

 

Replik auf Deimann (2018) – natürlich gibt es Forschung zu OER

Ich vermutete, der Titel wäre ironisch gemeint, als ich las, dass Markus Deimann im aktuellen Synergie-Magazin einen Beitrag mit dem Titel „OER-Forschung – Warum es sie bisher nicht gab und wie sich das ändern kann“ veröffentlicht hat. Er meint das aber anscheinend ernst. Ich widerspreche.

Leider fehlt im Beitrag etwas ganz entscheidendes: Der Nachweis, dass es keine Forschung gibt. Denn die gibt es, und auch gar nicht wenig. So gibt es bei ERIC – der einschlägigen internationalen Literaturdatenbank im Fach – aktuell 494 Treffer, wenn ich auf Beiträge mit Peer Review einschränke, 363 (zum Vergleich: cMOOC 35, xMOOC 31, MOOC 612, open education 15.000). Im überwiegend deutschsprachigen Pendant, dem Verzeichnis FIS Bildung, finde ich weitere 176 Treffer (und ja, vermutlich sind da auch Beiträge darunter, die nicht OER in unserem Sinne thematisieren – auf den ersten Seiten von Treffern ging es aber immer darum). Von Martin Ebner und mir wird seit 2011 die Reihe „O3R.eu -„Beiträge zu offenen Bildungsressourcen“ herausgegeben, inzwischen sind 15 Bände mit wissenschaftlichen Abschlussarbeiten und anderen Studienergebnissen herausgeben (einmal abgesehen von weiteren Veröffentlichungen zu OER, auch in wissenschaftlichen Publikationen). Aus meiner Sicht gilt eher: Es gab vermutlich noch nie so viele Forschungsaktivitäten und Veröffentlichungen zu OER wie aktuell! Ehrlich gesagt sehe ich gar keinen so großen Forschungsbedarf, sondern eher einen Bedarf an Umsetzungswille; insbesondere ist eine OER-Klausel für öffentliche Fördergelder schon lange überfällig.

Veröffentlicht unter oer

[imoox] Woche 4: Mein OER-Projekt #OER #coer18 #imoox #OERCanvas

Das Finale ist schon bald erreicht:
Der Kurs zu freien Bildungsressourcen ist bereits in der vierten und damit auch letzten Woche. Nachdem wir OER definiert, erfolgreich gesucht bzw. gefunden haben und noch auch über die OER-Lizenzierung Bescheid wissen, können wir uns ein eigenes OER-Projekt vornehmen. Dafür haben wir einen OER-Canvas entwickelt:

Es ist leider soweit, wir nähern uns bereits dem Ende des Kurses. Zum Abschluss stellen wir unseren OER-Canvas vor. Den haben wir entwickelt aufgrund unserer Erfahrungen in zahlreichen OER-Projekten und hoffen, dass dieser gute Dienste erweist. Wir freuen uns natürlich auch über Rückmeldungen dazu.
Das letzte Video beschäftigt sich dann mit OER und Hochschule. Dazu gab es letztes Jahr ein Empfehlungsschreiben des Forums Neue Medien in der Lehre Austria in Zusammenarbeit mit vielen Stakeholdern.

Anmeldungen zum MOOC sind noch jederzeit möglich.

Erschienen: zugehOERt – OER051: OER als Selbstläufer – Sandra Schön und Paul Klimpel über die Eigendynamik freier Bildungsmaterialien

Jöran Muuß Merholz hat vor einigen Tagen bei Paul Klimpel und bei mir angerufen und wir haben darüber gesprochen, was uns so mit „unserem“ OER passiert ist – ich erzähle da vom OER Canvas, den ich mit Martin Ebner erstellt habe, und auch meinem Bild vom Schaf und einer Skizze von mir. Paul Klimpel berichtet davon wie sich seine NC-Broschüre auch quasi selbständig macht – und er oft nur zufällig erfuhr, dass es wieder eine Übersetzung gibt. aber hOERt doch selbst :-)

Was genau passiert eigentlich mit Open Educational Resources (OER), wenn sie einmal veröffentlicht sind? Sandra Schön (Bims e.V.) und Paul Klimpel (irights) sprechen über ihre Erfahrungen mit dem Kontrollverlust.

Sandra Schön (Bims e.V.) berichtet über den OER Canvas, der mittlerweile in mindestens 20 Sprachen vorliegt. An lediglich zwei Sprachfassungen hat Sandra Schön selbst gearbeitet, danach übernahm die Community. Ähnlich dynamisch sind ihre Erfahrungen mit Zeichnungen, die sie auf Pixabay eingestellt hat. Wenn man sich erst einmal daran gewöhnt habe, so Sandra Schön, sei Kontrollverlust eine tolle Sache. Dem stimmt Paul Klimpel (irights) zu. Am Beispiel seiner Broschüre „Freies Wissen Dank Creative Commons Lizenzen. Folgen, Risiken und Nebenwirkungen der Bedingung «nicht kommerziell» – NC“ lässt sich lernen, welche Dynamik eine Veröffentlichung unter einer freien Lizenz entwickeln kann. Auch Paul Klimpel ist froh über den unerwarteten und unplanbaren Weg seiner Broschüre. Das Gespräch führt Jöran Muuß-Merholz für OERinfo.

Die Idee zum Podcast entstand im Zusammenhang mit dem Artikel „Kontrollverlust ist bei OER keine Nebenwirkung, sondern Sinn der Sache“, einem Beitrag aus der Reihe jOERans Meinungsbeitrag auf OERinfo.

Woche 3 bei COER18: Wir erstellen OER #coer18 #imoox

Inhalt: Der Kurs zu freien Bildungsressourcen geht bereits in die dritte Woche. Nachdem wir OER definiert und auch erfolgreich gesucht bzw. gefunden haben, wollen wir uns der Lizenzierung widmen. Im Zentrum dieser Woche steht also die Frage, wie komme ich nun zur Lizenz?

Nachdem wir wissen was OER ist, wie es definiert ist und hoffentlich auch nutzbares Material gefunden haben, geht es einen Schritt weiter. Wie kann ich denn nun meine eigenen Lehrunterlagen richtig lizenzieren? Das ist eigentlich einfach, wenn man weiß wie es geht. Dazu also ein Video diese Woche.
Im Anschluss widmen wir uns noch der Fragestellung wie man denn eigentlich bestehende OER-Materialien kombiniert und welche Lizenz das neue Material hat bzw. auch haben muss. Das schaut oft aufs Erste sehr einfach ist, kann aber durchaus kompliziert werden. Leider bleibt es aber niemandem erspart, außer die ganze Welt lizenziert mit CC 0 🙂

Anmeldungen zum MOOC sind noch jederzeit möglich.