OER-Statement auf der GMW 2018 #oer #gmw2018 #gmw18

Barbara Getto vom GMW-Veranstaltungsteam hat mich vor einigen Wochen darum gebeten, ein Video zu erstellen – mit einem Statement, was nun OER besonders voran bringen würde. Leider ist das eine Wiederholung (öffentliche Fördermittel sollten obligatorisch OER vorsehen). Aber es ist natürlich sehr nett, zu sehen, wie man dann auf einmal virtuell, auch wenn reichlich überdimensioniert, Teil der Tagung ist  🙂  – Herzliche Grüße!

[publication] Practical Usage of OER Material in the EFL Classroom #OER #reseach #OpenEducation

We did a publication about „Practical Usage of OER Material in the EFL Classroom“ and give an overview about daily barriers when you try to use OER in classrooms. The findings are for sure interesting.

Abstract:

In this research work, we want to follow the idea of using open educational resources (OER) in a classroom to gather practical experiences. The topic of our choice is English as a foreign language (EFL), because in our opinion a lot of teaching content should be available. The preparation of the lectures, as well as the final lecturing, is described to understand how OER can be used in the EFL classroom. The feedback of the pupils and the lessons learned point out that there are more obstacles than expected, mainly because of the strict copyright law in German-speaking Europe.

[Full Chapter @ Book Homepage]

 

[Full Chapter @ ResearchGate]

Reference: Maria Haas, Martin Ebner and Sandra Schön (July 18th 2018). Practical Usage of OER Material in the EFL Classroom. In: Núria Llevot & Olga Bernad Cavero (Ed.) Advanced Learning and Teaching Environments, IntechOpen, pp. 123-136 DOI: 10.5772/intechopen.72452. URL: https://www.intechopen.com/books/advanced-learning-and-teaching-environments-innovation-contents-and-methods/practical-usage-of-oer-material-in-the-efl-classroom

[publication] Inverse Blended Learning in der Weiterbildung für Erwachenenbildner_innen – Eine MOOC-Fallstudie #imoox #ebmooc18

Im Rahmen der Zeitschrift für Hochschule und Weiterbildung haben wir unsere Erfahrungen mit dem Inverse-Blended-Learning-Konzept im ebMOOC festgehalten und auch belegen können. Jetzt ist unser Artikel zu „Inverse Blended Learning in der Weiterbildung für Erwachenenbildner_innen – Eine MOOC-Fallstudie“ erschienen

Zusammenfassung:

Massive Open Online Courses (MOOCs) sind in den letzten Jahren in aller Munde, wenn es darum geht, technologiegestütztes Lernen für große Zielgruppen zu verwirklichen. MOOCs bieten dabei kostenlose Bildung mit offenem Zugang an, sowohl für die breite Öffentlichkeit als auch für spezielle Zielgruppen (z.B. Weiterbildung). Die in den Medien diskutierte Absprungrate (Drop-Out) führte zu einer notwendigen Reflexion über Vor- und Nachteile dieses Verfahrens. Die Autor_innen dieses Beitrags schlagen daher einen neuen pädagogischen Ansatz vor: Der Online-Kurs (MOOC) soll durch Präsenzunterricht ergänzt werden, um den sozialen Prozess des Lernens gezielt zu unterstützen. Während die Anreicherung von Präsenzveranstaltungen mit Online-Anteilen als „Blended Learning“ beschrieben wird, wird die Anreicherung von reinem Online-Lernen durch Präsenzangebote als „Inverse Blended Learning“ bezeichnet. Im Beitrag wird ein MOOC für Erwachsenenbildner_innen, der durch Präsenzangebote erweitert wurde, als Fallstudie vorgestellt. Aus den Daten der Nutzer_innen und ihren Aktivitäten kann mit Hilfe von Verfahren des Learning Analytics Rückschlüsse gezogen werden. Dabei zeigt sich in diesem Beispiel, dass – vermutlich durch das große Angebot und die starke Nutzung von Begleitangeboten zum MOOC – mit 48,2 Prozent eine sehr hohe Zertifizierungsquote (N=3.064 registrierte Nutzer_innen) erreicht werden konnte. Zudem wird eine Verbesserung der Interaktion zwischen den Teilnehmenden auf der MOOC-Plattform als auch in den zugehörigen Diskussionsforen beobachtet.

[Artikel offen zugänglich bei der Homepage der Zeitschrift]

[Artikel bei ResearchGate]

Referenz: Ebner, M., Schön, S., Khalil, M., Ebner, M., Aschemann, B., Frei, W. & Röthler, D. (2018) Inverse Blended Learning in der Weiterbildung für Erwachenenbildner_innen – Eine MOOC-Fallstudie. Zeitschrift Hochschule und Weiterbildung 1(2018). S. 23-30 https://doi.org/10.4119/UNIBI/ZHWB-239

[publication] Offene Bildungsressourcen (OER) in der Weiterbildung #OER #weiterbildung

Unser Artikel über „Offene Bildungsressourcen (OER) in der Weiterbildung“ ist nun in der Zeitschrift Education Permanente erschienen. Wir haben dabei versucht einen Einblick in das Themenfeld mit einem speziellen Blick auf die Weiterbildung zu geben.

Zusammenfassung:

Mit Materialien zu arbeiten, die nicht von einem selbst stammen, ist auch in der Erwachsenenbildung üblich. Dabei gilt es aber einige Dinge zu beachten.

[Draft @ ResearchGate]

Zitation: Schön, S., Ebner, M. (2018) Offene Bildungsressourcen (OER) in der Weiterbildung. Education Permanente 2/2018. S. 42-43

Was machen andere aus … dem unter CC0 verfügbaren OER-Booklet?

Das OER-Booklet ist ein DINA4-Blatt, das sich ruckzuck in ein kleines Büchlein für Einsteiger/innen zu Open Educational Resources falten lässt. Martin Ebner und ich haben es unter CC0 zur Verfügung gestellt. Da muss keiner auf uns verweisen, wenn er es nutzt – und in diesem Fall erkennt man die Herkunft der neuen Varianten auch nur noch ein klein wenig am Layout – umso netter auch, dass trotzdem auf uns hingewiesen wird – danke ❤

Call for Papers: EDUROBOTICS 2018

The call for papers for EDUROBOTICS 2018 is online: https://easychair.org/cfp/ER18 – and you can as well visit the Maker Faire in Rome!

please find Call for papers for International Conference Educational Robotics 2018 https://easychair.org/cfp/ER18
Conference website http://edurobotics2018.edumotiva.eu/
Submission link https://easychair.org/conferences/?conf=edurobotics2018 
Submission deadline July 14, 2018

the organizers 
Michele Moro, Dipartimento di Ingegneria dell’Informazione, University of Padua, Italy
Luca Iocchi DIAG, Sapienza University of Rome, Italy - (local chair)
Dimitris Alimisis , EDUMOTIVA (European Lab for Educational Technology), Greece

 

 

Replik auf Deimann (2018) – natürlich gibt es Forschung zu OER

Ich vermutete, der Titel wäre ironisch gemeint, als ich las, dass Markus Deimann im aktuellen Synergie-Magazin einen Beitrag mit dem Titel „OER-Forschung – Warum es sie bisher nicht gab und wie sich das ändern kann“ veröffentlicht hat. Er meint das aber anscheinend ernst. Ich widerspreche.

Leider fehlt im Beitrag etwas ganz entscheidendes: Der Nachweis, dass es keine Forschung gibt. Denn die gibt es, und auch gar nicht wenig. So gibt es bei ERIC – der einschlägigen internationalen Literaturdatenbank im Fach – aktuell 494 Treffer, wenn ich auf Beiträge mit Peer Review einschränke, 363 (zum Vergleich: cMOOC 35, xMOOC 31, MOOC 612, open education 15.000). Im überwiegend deutschsprachigen Pendant, dem Verzeichnis FIS Bildung, finde ich weitere 176 Treffer (und ja, vermutlich sind da auch Beiträge darunter, die nicht OER in unserem Sinne thematisieren – auf den ersten Seiten von Treffern ging es aber immer darum). Von Martin Ebner und mir wird seit 2011 die Reihe „O3R.eu -„Beiträge zu offenen Bildungsressourcen“ herausgegeben, inzwischen sind 15 Bände mit wissenschaftlichen Abschlussarbeiten und anderen Studienergebnissen herausgeben (einmal abgesehen von weiteren Veröffentlichungen zu OER, auch in wissenschaftlichen Publikationen). Aus meiner Sicht gilt eher: Es gab vermutlich noch nie so viele Forschungsaktivitäten und Veröffentlichungen zu OER wie aktuell! Ehrlich gesagt sehe ich gar keinen so großen Forschungsbedarf, sondern eher einen Bedarf an Umsetzungswille; insbesondere ist eine OER-Klausel für öffentliche Fördergelder schon lange überfällig.

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