Die Maus braucht ein Haus #upcycling #diy

Das OER-Festival war ganz wunderbar (!!) und es gibt sooo vieles zu berichten. Das aber erst nächste Woche, nach und nach denn: Zwischendrin müssen wir uns auch darum kümmern, dass Frau und Herr Maus ein adäquates Häuslein bekommen. Noch ohne Tapete, fertigem Anstrich, aber immerhin auf dem neuen Sofa wird heute geschlafen – das Bett ist noch ein Gestell, vom Himmelbett kann noch keine Rede sein. Das Haus schaut ehrlicherweise auch noch sehr nach altem Küchenschrank aus. Aber das wird schon noch! Schlaf gut, kleine Maus – du wirst in ein paar Tagen eine kleine Dame glücklich machen 🙂

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„So zauberhaft – danke für Ihre Grosszügigkeit“ – Was ich aus einem Engel mache – und Ihr? #cc0 #diy

… natürlich freue ich mich, wenn ich so nette Kommentare auf Pixabay bekomme, wenn jemand meine Bilder dort gefallen!

Die Bilder entstehen meist aus Illustrationen rund um meinen Job oder Projekte, v.a. bei Präsentationen und sofern sie groß genug sind, lade ich einige von ihnen bei Pixabay hoch.

Mit dem Engel hat es eine andere Bewandnis: Ich wollte ihn „eh“ zeichnen, damit ich dieses Jahr zwar eine individuelle Weihnachtsverpackung, aber doch ein relativ kostengünstiges und auch umweltfreundliches Material habe.

Dieses Jahr wird bei uns mit normalen Verpackungsmaterialien – z.B. dem grauen Einpackpapier (Seidenpapier wäre zu hoch gegriffen) sowie den einfachen braunen Papiertüten aus Recyclingmaterial gepackt. Und dann eben mit „unserer“ Postkarte, „unseren“ Geschenkanhängern und „unseren“ Aufklebern versehen.

Die schauen nämlich so aus:

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Damit sich das lohnt habe ich natürlich eine ganze Reihe davon bestellt, wer aber wie ich viele Pakete zu packen hat, sieht es aber wohl genauso: Da hab ich mal zwei Jahre Ruhe und kein schlechtes Gewissen wegen den Unmengen an bedrucktem Geschenkpapier. Und auch billiger ist es. Trotzdem auch noch irgendwie selbstgemacht usw, siehe oben 😀

Wenn Ihr Euch auch die Engel-Karte bestellen wollt: Hier das PDF der Postkarte (zweiseitig)  inkl. Rand, optimiert für den Druck bei wir-machen-druck.de (vermutlich aber genauso bei allen anderen Anbietern einsetzbar). Die Karte stell ich (wie das Bild) unter CC 0. Habt viel Vergnügen damit. 😉

Das Originalbild ist ein .png mit transparentem Hintergrund und findet sich hier. Macht Ihr auch was mit dem Engerl?

 

 

Sommerpause beendet – wieder da!

Der Sommer war ja formidabel, und sogar im Urlaub hat es noch für eine Woche baden gereicht, auch ohne Fernreise und obwohl wir ja in Bayern traditionell eher Herbst- als Sommerferien genießen. Und obwohl ich meine E-Mails weitestgehend ignoriert habe und auch ein paar andere Online-Dinge (…) bin ich nicht nur in der Sonne gelegen, sondern musste natürlich ganz dringend was „Richtiges“, was „Konkretes“ tun. Kopfarbeiter/innen und Texteschreiber/innen können mir das sicher nachvollziehen. Zum Start in die Nachsommerurlaubsaison also zunächst einmal ein Blick auf die neuen Dinge rund ums Haus, bei der mir die Mädchen natürlich geholfen haben. – Ich präsentiere heute: Ein „neuer“ Eingang, eine neue Hausbank und ein neues aufgefädeltes (!) Tor (die Perlen vertragen nochmal eine Ladung Lack 😉 )

sommerurlaub

Ausmalbilder für Erwachsene?! Echt jetzt? #diy

Ich bin schon vor ein paar Monaten über einen Buchvorschlag für ein Ausmalbilderbuch für Erwachsene in einer Zeitschrift gestolpert, hab mich ein wenig gewundert … und bei der letzten Zugfahrt habe ich in der Bahnhofsbuchhandlung dann gleich 5 in der ersten Reihe der Handarbeiten und Wellbeing-Literatur entdeckt.

Ich liebe ja das Mosaik legen (nicht das Verfugen) und habe mir gedacht: Vermutlich macht es bei einigen genauso zuverlässig „den Kopf frei“. Und kurzerhand habe ich mir zunächst erst eine Vorlage gemalt und dann mal koloriert. Ja, macht den Kopf frei. Bin mir aber sicher, das ist nicht jedermanns Sache 😀

Das Web ist voller Vorlagen, als OER habe ich auf die Schnelle nichts gefunden. Dann stell ich mal mein Bild gemeinfrei (-> auch bei pixabay.de), damit es auch sowas zur freien Nutzung gibt 😀 #oernotorikerin

 

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Das Reparturmanifest und die neue Schlafzimmerlampe

Die Nachtischlampe, ein Dämmerlicht, hatte schon ewige Zeiten einen kaputten Schirm. Um ein wenig zu üben für die Maker Days for Kids habe ich mir eine Dose aus der Küche geschnappt, die Blechschere, Hammer, Nagel und ein wenig Restlack. Die neue Lampe macht sich gut  – und ich liefere auch noch gleich das Reperaturmanifest von ixfit mit. 🙂

cc by Sandra Schön https://sansch.wordpress.com

cc by Sandra Schön https://sansch.wordpress.com

Es lebe die Selbst-Reperatur! Warum? (Wenn Ihr aufs Bild klickt, kommt Ihr zum pdf)

Erschienen: Fablabs, Makerspace und Co.: Was ist das eigentlich? (Maker Movement Teil 1/2)

Heute ist im Medienpädagogik Praxis-Blog ein erster Teil rund um Maker-Movement erschienen: Makerspace & Co.: Was ist das eigentlich? (Maker Movement Teil 1/2). (Teil 2 folgt nächste Woche).

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Sandra Schön (2014). Makerspace & Co.: Was ist das eigentlich? (Maker Movement Teil 1/2). Beitrag im Medienpädagogik Praxis-Blog. [online zugänglich]

Selber drucken (lassen) – Individuelle Postkarten und Co. sind nicht teuer

Ich habe manchmal den Eindruck, dass gar nicht allen klar ist, auch wenn sie viel mit Flyern und Werbematerial zu tun haben, was man alles damit machen kann und könnte – und dass die Preisgestaltung auch attraktiv für vielerlei andere Dinge ist. Ich habe ja schon die Idee der Pappdeckelhäuser vorgestellt. Und heute möchte ich an einem Beispiel zeigen, was es konkret kostet.

Ich habe folgende Karte erstellt, als Beilage für Post, Briefe, Notizen aller Art. (Dazu habe ich das Foto gemacht, in die App „Artstudio“ eingefügt, in einer zweiten Ebene den Text drauf geschrieben – weil sicher gefragt wird 🙂 )

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Und dann habe ich mal eine Runde dazu bestellt – 500 Stück. Gut, das reicht dann auch „eigentlich“ wirklich lange – aber ein paar Stapel kann ich auch gut verschenken (v.a. an die Familienmitglieder mit dem gleichen tollen Nachnamen). Für 20 Euro habe ich nun 500 solche „selbst gemachten“ Karten. – Das ist völlig okay, finde ich.

(Ich habe die Karten noch nicht da, wird aber nicht lange dauern…)

 

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Weiß-Blaue Glückseligkeit: DIY-Maibaum im Garten #howto #diy

Ende April, als Maibaum-Aufstell-Einladungen an den Wänden hingen, dachten wir: Machen wir auch. Und ob das nun alles optimal ist, wie wir es gemacht haben, kann ich jetzt (noch) nicht sagen, aber wir haben es halt mal so gemacht. Und weil Nachfrage bestand, nun auch hier dokumentiert 🙂

Was wir gebraucht haben:

  • runder 70 mm breiter, ca. 250 cm langer imprägnierter Pfahl (Baumarkt)
  • weiße Holzgrundierung mit Farbauslaufschutz (heißt irgendwie anders)
  • Plastikrohr 100 cm, 70 mm Öffnung
  • bunte Acrylfarbe, Marker
  • Hochglanzlack
  • Presspannrückwand
  • Schrauben, Beton, Werkzeug

Und „wir“ heißt in diesem Fall, zumindest beim Malen, Streichen: Die Kids. 🙂

1. Zunft-Zeichen

Brainstorming: Was machen wir in diesem Haus eigentlich? Dann: gesägt aus dünnem Presspann (Rückwand von einem alten Rahmen), skizziert mit wasserfestem Marker, mit Acrylfarbeausgemalt und dann noch mal mit Marker die Ränder ausgebessert, 2-3 Mal dick mit Klarlack lackiert. Da braucht’s dann schon einige Tage. Wir hatten etliche Regentage (und einen durchlüfteten Platz zum Trocknen).

startbemalt

2. Der Maibaum-Stamm

Ist eigentlich nur ein 70 mm runder Pfosten aus dem Baumarkt, grün imprägniert, mit einer Holzgrundierung weiß gestrichen (achtung, das ist so eine, bei der das Grün des Holzes nicht rauskommen soll). Kreppband rumgewickelt (wenn trocken) und dann noch eine runde – bei uns in Gelb.

streichen

3. Der Ständer

Ist bei uns ein ca. 100 cm Plastikrohr, für das ein Loch gegraben wurde und dann betoniert wurde – es steht immernoch ca. 40 cm aus der Erde und es passt perfekt. Bevor der Stamm umkracht, falls er mal modrig ist „rutscht“ er wohl eher darin zusammen und wird „kleiner“ – bzw. wird das Plastikrohr wohl fast noch eher porös (gibt’s auch Farbe dafür, momentan sorgen mich eher die Zunftzeichen, die sind ja dem Wetter voll ausgesetzt) .

betonieren

4. Das Befestigen und Aufstellen

Drei kürzere Latten (80 cm) wurden zur Befestigung genommen (ich hätte wohl doch zwei Schrauben und nicht nur eine nehmen müssen, am Stamm – wenn es dann anfängt „zu wandern“ müssen wir halt noch Nägel reinhaun, momentan hält aber alles).

zusammenschrauben

Zum feierlichen Aufstellen: Bilder von meinen Kids teile ich ja nicht mit der Öffentlichkeit :), daher kann ich auch das Vergnügen hier nicht dokumentieren. Zum Aufstellen (und die ersten Wochen) haben wir noch einen Kranz gebunden und mit Schleifen verziert. Leider ist uns kein ordentliches Maibaumlied eingefallen, uns fehlt da noch Routine :), aber die Eistorte hat auch schon gelockt.

steht

Übrigens: Der Baum ist bescheiden klein (ca. 2,20!), nur der Aufnahmewinkel macht ihn groß :D; auch damit keine Gefahren davon ausgehen und um Ärger mit der Nachbarschaft vorzubeugen, da er nahe an der Grundstückgrenze steht. Der Baum steht außerdem so, dass der Wind die Zunftzeichen nicht mit voller Breitseite erfassen kann.

Mal schauen, wie lange das Ding steht und ob wir genug lackiert haben!