[Erschienen] Mobile Gemeinschaften – Social Media Band 5 online!

Nun ist es soweit, die Studie zu mobilen Gemeinschaften ist fertig gestellt und wie die anderen Bände der „Social Media“ Reihe frei im Web zugänglich:

Über Online-Gemeinschaften wird schon seit mehr als 20 Jahren geforscht. Gemeinschaften, die ausschließlich oder vorrangig über mobile Endgeräte kommunizieren sind hingegen eine junge Entwicklung. Die Forschungseinrichtung evolaris (Graz) und die Salzburg Research Forschungsgesellschaft sowie das Salzburg NewMediaLab haben nun in dieser Studie erfolgreiche Beispiele für solche mobilen Gemeinschaften zusammengetragen.

Für mobile Gemeinschaften sehen vor allem Mobilfunkbetreiber und Handyhersteller großes ökonomisches Potential: Wer sich gerne mobil austauscht und kommuniziert, benötigt dazu entsprechende Ausrüstung und zahlt dafür auch. Im Fokus dieser Studie stehen dabei die Einsatzbereiche Spielen, Lernen und Gesundheit. Anhand von Beispielen für mobile Gemeinschaften, die sich zusammenfinden um gemeinsam fit zu bleiben, gemeinsame Spielabenteuer zu erleben oder auch gemeinsam zu lernen, wird gezeigt wie sich derzeit mobile Gemeinschaften bilden und austauschen und was Nachahmer berücksichtigen sollen. Ergänzend wurden Expert/innen gebeten, aus ihrem Arbeitsgebiet zu berichten: Prof. Dr. Nicola Döring, Dr. Martin Ebner, Dr. Christian Kittl und Mag. Emanuel Maxl teilen auf diese Weise ihren Erfahrungsschatz.

Die Studie ist in den nächsten Tagen sowohl gedruckt mit mehr als 40 farbigen Abbildungen im Buchhandel erhältlich (29.90 Euro; ISBN 978-3-902448-25-5), als auch frei und kostenlos zugänglich im Web (wie alle Bände der Social-Media-Reihe) erhältlich (Link z.B. http://www.slideshare.net/snml/).

Lieben Dank an alle Mitwirkende! – Immer schön mit so vielen cleveren Leuten zusammenzuarbeiten 🙂

Bibliografische Angaben:

  • Sandra Schön, Diana Wieden-Bischof, Cornelia Schneider und Martin Schumann (2011). Mobile Gemeinschaften. Erfolgreiche Beispiele aus den Bereichen Spielen, Lernen und Gesundheit. Erschienen in der Reihe “Social Media”, hrsg. von Georg Güntner und Sebastian Schaffert, Band 5. Salzburg: Salzburg Research.

In der Zeitung: „Die Community macht Urlaub“

Anlässlich der Präsentation der MobicomStudy vor drei Wochen ist ein Artikel von Birgitta Schörghofer in den Salzburger Nachrichten erschienen.

Sandra Schön von der Forschungsgesellschaft Salzburg Research hat untersucht, wie Leute über mobile Geräte zusammenfinden, um gemeinsam etwas zu bewegen. Die Besonderheit sei heute, dass mit Unterstützung der Smartphones die Mitteilungsquote rasant zugenommen habe, sagt Schön. „Ich weiß, wo die Träger der Geräte sich gerade bewegen, wo sie stehen. Man kann jederzeit Bilder machen und live online dabei sein.“ Um Communities am Leben zu erhalten, sei es allerdings notwendig, gewisse Rituale zu schaffen. So könnten etwa Mitglieder einer mobilen Gemeinschaft von Bergsteigern regelmäßig Touren auszeichnen. […]

Mehr dazu in den Salzburger Nachrichten vom 23.10.2010, „Tourismus“, http://search.salzburg.com/articles/14001945

Einladung: Innovationen im m-Tourismus (21.10.10)

Herzlich lade auch ich ein zur Veranstaltung: „Innovationen im m-Tourismus“:

Die Entwicklung neuer mobiler digitaler Dienste erweitert die Vielfalt touristischer Angebote, ihre Bewerbung, Vermarktung und Nutzung durch Touristen auf noch nie da gewesene Weise. Auch die Bedingungen für erfolgreiche Anwendungen im m-Tourismus („m“ für mobile digitale Lösungen) sind heute besser als je zuvor, wenngleich die enorme Dynamik des Marktes sicher noch einige Opfer fordern wird und das Match um die Pole Position im m-Tourismus noch längst nicht entschieden ist. Location-based Services, Handy-Navigationslösungen für Fußgänger, Radfahrer, Wanderer und Skitourengeher, mobile Communities mit verschiedensten Anwendungen sind längst mehr als eine Spielerei für einige wenige technikverliebte Freaks.

Wie komplettieren Anwendungen im m-Tourismus die Informations-Wertekette optimal? Welche digitalen Karten bieten auf welchen mobilen Endgeräten welche Möglichkeiten? Was sind mobile Communities und wie funktionieren sie? Mobiles Gaming gibt’s doch nur in Japan, oder? Diesen und weiteren Fragen widmen wir uns

am Donnerstag, den 21. Oktober 2010, ab 13:00 Uhr
im Rahmen der Veranstaltung „Innovationen im m-Tourismus“.

Programm:

13:00     Begrüßung und Vorstellung Projekt „eTourism Fitness für Oberbayern und Salzburg“ (Mario Jooss & Markus Lassnig)
13:10     Karl Rehrl (Salzburg Research): Möglichkeiten und Einsatz von freien Geodaten und Crowdsourcing im Tourismus.
13:55     Walter Hinterhölzl (Fa. Onyx Technologies): ape@map – Orientierung im mTourismus.
14:40     Kaffeepause
15:15     Sandra Schön (aka Schaffert) (Salzburg Research): Erfolgreicher Aufbau und Einsatzgebiete von mobilen Communities im Freizeitsektor.
16:00     Christian Kittl, Emanuel Maxl (Evolaris): Gemeinsam spielend Mehrwerte schaffen: Mobiles Gaming.

Ende ca. 16:45 Uhr

Die Teilnahme ist kostenlos. Die Veranstaltung findet im Salzburger Techno-Z, bfi, Raum EG1, Schillerstraße 30, 5020 Salzburg, statt. Wir freuen uns, Sie im Rahmen dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen und bitten Sie um Ihre Anmeldung.

Neues Projekt: MobiComStudy – Erfolgreicher Aufbau von mobilen Communities

Im April gings schon los, hier der offizielle Text. Ich bin v.a. auf der Suche nach guten Beispielen für mobile Communities im Bereich Gesundheit, Lernen und Gaming! – V.a. wenn es dazu sogar schon Untersuchungen gibt … danke 🙂

Mobile Communities

Der Aufbau von virtuellen Gemeinschaften wird schon seit einigen Jahren als zentraler Erfolgsfaktor für viele Projekte im Web wahrgenommen. Parallel dazu hat sich die Verbreitung von mobilen Endgeräten rasant gesteigert. Auch hier entstehen immer mehr Anwendungen und Projekte, die auf Communities beruhen.

Im Fokus dieses Forschungsprojektes stehen solche „mobilen Communities“, also Gemeinschaften, die im Wesentlichen oder auch ausschließlich über ihre mobilen Geräte kommunizieren oder interagieren. Es ist davon auszugehen, dass der erfolgreiche Aufbau von mobilen Communities prinzipiell nach ähnlichen Prinzipien und Regeln wie der von Web-Communities erfolgt. Dennoch ergeben sich aus der Mobilität der Geräte, ihrer einfachen Bedienbarkeit, sowie ihrer Beschaffenheit, beispielsweise der Größe des Displays, einige Besonderheiten.

Die MobiComStudy

Vor dem Hintergrund allgemeiner Prinzipien zum Aufbau von virtuellen Communities werden im Forschungsprojekt die Rahmenbedingungen, Voraussetzungen und gelungene Beispiele für mobile Communities gesammelt und analysiert. Dazu werden Kurzberichte, Analysen und Kommentare zum erfolgreichen und zu erfolglosen Aufbau von mobilen Communities, sowie die vorhandenen wissenschaftliche Analysen zusammengetragen. Im Rahmen der Projektarbeit werden dabei auch Expert(inn)en gebeten, ihre Erfahrungen mit dem Aufbau von mobilen Communities mitzuteilen. Um möglichst gezielte Empfehlungen geben zu können und Besonderheiten der Anwendungsgebiete besser erfassen zu können, beschäftigt sich das Projekt schwerpunktmäßig mit den drei Anwendungsbereichen Gaming, Gesundheit und Lernen.

Projektergebnis

Die Studie ist eine der ersten Veröffentlichungen zum erfolgreichen Aufbau von mobilen Communities. Sie wird Orientierungs- und Entscheidungshilfen für Management von und Entwicklungen für mobile Communities bieten. Die Ergebnisse werden dabei als eine ca. 80-seitige, deutschsprachige Broschüre in der Reihe ‚Social Media’ der Salzburg Research (hrsg. von Georg Güntner und Sebastian Schaffert) erscheinen.

Die Projektpartner

Salzburg Research ist die Forschungsgesellschaft des Landes Salzburg. Sie betreibt Forschung und Entwicklung im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT). Das Kompetenzzentrum „Salzburg NewMediaLab“, das von Salzburg Research geleitet wird, betrachtet Communities als wichtigen Motor vieler Unternehmungen und Web. Im Rahmen des Forschungsprojekts „ComStudy“ entstanden so Veröffentlichungen zum erfolgreichen Aufbau von virtuellen Communities, sowie zum Einsatz von Reputations- und Empfehlungssystemen, die Grundlage für das Projekt „MobiComStudy“ sind.

Evolaris ist eine im Jahr 2000 gegründete unabhängige Forschungs- und Entwicklungseinrichtung für interaktive Medien. Im Mittelpunkt stehen Technologien für das Internet und das Mobiltelefon, die Unternehmen helfen neue Kunden zu gewinnen und bestehende besser zu servicieren. Ein Schwerpunkt ist dabei die prototypische Entwicklung von Systemen für mobile Endgeräte zur Unterstützung des Kundenbeziehungsmanagements, insbesondere in Konvergenz mit interaktiven und klassischen Medien. Evolaris bringt im Projekt „MobiComStudy“ ihre Expertise im Bereich des Mobiltelefonmarkts, insbesondere der  Kundenbedürfnisse, Businessmodelle und des Themenbereichs der mobilen Spiele ein.

Projektlaufzeit: April 2010 – Dezember 2010

Kontakt:

Dr. Sandra Schaffert
Salzburg Research Forschungsgesellschaft
Bereich Information Society Research
Jakob-Haringer-Straße 5/III | A-5020 Salzburg, Austria
T +43.662.2288-429 | F +43.662.2288-222
sandra.schaffert@salzburgresearch.at
http://www.salzburgresearch.at

Mag. Emanuel Maxl
Hugo-Wolf-Gasse 8/8a | A-8010 Graz, Austria
M: +43 664 8414410 | F: +43 316-35 11 11-200
evolaris next level GmbH
emanuel.maxl@evolaris.net
http://www.evolaris.net/