Einladung: FNMA-Tagung in Wien am 1.12.15 zu „E-Learning und Recht“ – inklusive Open Access und OER #fnma #oer

Das FNM-Austria bietet zwei Specials zum Thema E-Learning und Recht an – zum einen einen kostenlosen Online-Kurs auf der Plattform imoox.at, zum anderen am 1.12.15 eine ebenso kostenlose (!) Präsenzveranstaltung an der Universität Wien mit dem Titel „e-Learning und Recht – Neue Handlungsspielräume für die Praxis in Lehre und Forschung an Hochschulen?„. Ich freu mich darüber, dort einen Beitrag zu Open Access und OER an Hochschulen beisteuern zu können. Bis dahin könnt Ihr ggf. schon mal über das Titelbild nachdenken 🙂

CC BY Sandra Schön

CC BY Sandra Schön

 

 

Zig-Tausend Mal heruntergeladen: Die aktuelle Statistik der Open-Access-Zeitschrift „bildungsforschung“

Die TU Graz hostet nicht nur die  Fachzeitschrift „bildungsforschung„, sondern sorgt auch für allerlei technische Raffinessen und Neugestaltungen des OJS. Hier der Hinweis auf die (stets) aktuellen Gesamt-Downloads der Artikel der bildungsforschung (seit ca. Ende 2009 bzw. der Veröffentlichung)

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Und es bewegt sich doch. Zwei neue Open-Access-Veröffentlichungen bei zwei traditionellen Verlagen.

Die Zahl an frei zugänglichen deutschsprachigen Veröffentlichungen im Bereich von Bildungsforschung und E-Learning ist ja trotz vieler Bemühungen immer noch übersichtlich (in diese Übersicht gehören dann z.B. L3T, bildungsforschung, o3r, itug … 😉  ). Gerade bei traditionellen Verlagen gibt’s hier noch nicht allzu viel zu vermelden. Da freut es dann umso mehr, gleich auf zwei solche Veröffentlichungen hinweisen zu können.

  • Zum einen erschien Rolf Schulmeisters Sammelband zu MOOCs soeben im Verlag Waxmann gleichzeitig als Bildschirmfoto 2013-11-19 um 22.42.39kostenfreie Variante im Web. (Die Finanziers der Open-Access-Ausgabe sollte man im Auge behalten, wenn man hier aktiv werden will…)
  • Einen Schritt weiter geht Bertelsmann: Mit einer CC BY-SA (!) Lizenz versehen, wurde ein weiteres (zweites) Buch aus der neuen Open-Access-Reihe bei Bertelsmann: „Weiterbildung in Deutschland“ (Resultate des Adult Education Survey 2012). Alle Texte darin lassen sich modifzieren und wiederveröffentlichen – beispielsweise als Podcast. Oder als Text in der Wikipedia. (wie bei L3T.eBildschirmfoto 2013-11-19 um 22.42.51u auch). Bin ja mal gespannt, was daraus wird!

Hach. Eines Tages werden wir diese Entwicklung und unsere Fragen und Kämpfe rund um Finanzierung etc. hoffentlich belächeln können – weil total normal… 🙂

Neuerscheinung: Universitäten im Social Web (J. Frey, Band 3 ITuG-Reihe)

Band 3 / Serie ITuG

Band 3 / Serie ITuG

Es freut uns den dritten Band der ITuG-Serie (Internet-Technologie und Gesellschaft) ankündigen zu können. Die Autorin Jennifer-Carmen Frey beschäftigt sich dabei mit dem Thema Social Media an Hochschulen, insbesondere wurde ein Wirksamkeitsanalyse durchgeführt und Handlungsempfehlungen für einen sinnvollen und nachhaltigen universitären Social-Media-Auftritt erarbeitet:

Wie schafft man in sozialen Netzwerken ein Gemeinschaftsgefühl, das tausende von Fans aktiviert? Welche Inhalte erhalten auf Hochschulseiten im Social Web Likes, Shares und Comments? Wie sollten Universitäten Social Media nutzen?
Im internationalen Wettbewerb müssen Universitäten als Stätten des Fortschritts ihre Außenwirkung zunehmend bewusst gestalten. In der Realität präsentiert sich dies jedoch schwierig – Hochschulen zeigen sich in ihrer Öffentlichkeitsarbeit eher wenig fortschrittlich und zählen auf konservative, althergebrachte und vor allem „sichere“ Medien. Doch liegt gerade hier ein großes Potential, denn durch neue Medien können nicht nur schnell und unkompliziert große Massen von Menschen global erreicht werden, sondern auch ein zukunftsorientiertes, modernes Image aufgebaut werden, dass sich – im Falle der sozialen Medien – auch als gemeinschaftsbildendes Element (Instrument) darstellt.
Doch wie präsentiert man sich als Hochschule im Social Web? Welche Rolle spielen Fans und Follower, Likes und Retweets? Was sind Shitstorms, gutes Kritikmanagement, und wie gestaltet man einen sinnvollen Post? Dieses Buch zeigt, was eine Hochschule tun kann, um im Social Web wahrgenommen zu werden und wie sie am besten ihre Community aktiviert.

Das Buch kann entweder hier bei Amazon bestellt werden oder steht auf der Webseite unter einer CC-BY-NC-ND-Lizenz zum Ausdrucken und Weiterverbreiten bereit.

Aufruf für Einreichungen: Wie gestalten wir die Zukunft mit Open Access und Open Educational Resources? #coer13

Wie schon im Januar beworben: bis 1. Juli freuen wir uns über Einreichungen zum Call der ZfHE.

Zfhe-cfpZusammen mit Martin Ebner, Lambert Heller und Rudolf Mumenthaler freue ich mich über Einreichungen zur Schwerpunkt-Ausgabe der Zeitschrift für Hochschulentwicklung (ZFHE): Wie gestalten wir die Zukunft mit Open Access und Open Educational Resources?

Aus dem Aufruf für Einreichungen – Abgabetermin ist übrigens der 1. Juli 2013!

„Open Access (OA) und Open Educational Resources (OER) sind in den letzten Jahren immer häufiger als Themen in den Printmedien und in der wissenschaftlichen Debatte vertreten. Beide verändern zentrale Prozesse an Hochschulen. Steht Open Access für den freien Zugang primär zu wissenschaftlichen Forschungsergebnissen, diskutiert man im OER-Sektor über die Verfügbarkeit und Nutzbarkeit von freien Bildungsinhalten in der Lehre und für das Lernen. Beide Bewegungen sind zwar unabhängig voneinander, aber beeinflussen und inspirieren sich gegenseitig und verwenden auch ähnliche Argumente. …

Der kostenfreie Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen (Open Access) sowie die legale und kostenfreie Nutzung von Bildungsressourcen, die mit entsprechenden Lizenzen ausgestattet wurden, eint der Begriff „Open“: Die Öffnung von Materialien, die sonst kostenpflichtig sind und sich kaum digital weiterverbreiten oder weiterverarbeiten lassen. Beide Initiativen berühren das Selbstverständnis, die Prozesse und auch die Geschäftsmodelle von Autorinnen/Autoren und Konsumentinnen/Konsumenten. Hochschulen und ihre Bibliotheken sind als Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen von beiden Bewegungen betroffen.

Für uns sind diese Entwicklungen ein Anlass, sich mit den Auswirkungen, Projekten und zukünftigen Entwicklungen an Hochschulen auch intensiv wissenschaftlich in einem Themenheft der ZFHE auseinanderzusetzen.“

Der vollständige Call als [pdf]. Wir freuen uns auch jetzt schon über alle, die sich bereit erklären, Einreichungen zu begutachten. Bitte kurze Mail an uns 🙂

Aufruf für Einreichungen: Zukunft mit Open Access und Open Educational Resources (OER) – ZFHE.at

Zfhe-cfpZusammen mit Martin Ebner, Lambert Heller und Rudolf Mumenthaler freue ich mich über Einreichungen zur Schwerpunkt-Ausgabe der Zeitschrift für Hochschulentwicklung (ZFHE): Wie gestalten wir die Zukunft mit Open Access und Open Educational Resources?

Aus dem Aufruf für Einreichungen – Abgabetermin ist übrigens der 1. Juli 2013!

„Open Access (OA) und Open Educational Resources (OER) sind in den letzten Jahren immer häufiger als Themen in den Printmedien und in der wissenschaftlichen Debatte vertreten. Beide verändern zentrale Prozesse an Hochschulen. Steht Open Access für den freien Zugang primär zu wissenschaftlichen Forschungsergebnissen, diskutiert man im OER-Sektor über die Verfügbarkeit und Nutzbarkeit von freien Bildungsinhalten in der Lehre und für das Lernen. Beide Bewegungen sind zwar unabhängig voneinander, aber beeinflussen und inspirieren sich gegenseitig und verwenden auch ähnliche Argumente. …

Der kostenfreie Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen (Open Access) sowie die legale und kostenfreie Nutzung von Bildungsressourcen, die mit entsprechenden Lizenzen ausgestattet wurden, eint der Begriff „Open“: Die Öffnung von Materialien, die sonst kostenpflichtig sind und sich kaum digital weiterverbreiten oder weiterverarbeiten lassen. Beide Initiativen berühren das Selbstverständnis, die Prozesse und auch die Geschäftsmodelle von Autorinnen/Autoren und Konsumentinnen/Konsumenten. Hochschulen und ihre Bibliotheken sind als Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen von beiden Bewegungen betroffen.

Für uns sind diese Entwicklungen ein Anlass, sich mit den Auswirkungen, Projekten und zukünftigen Entwicklungen an Hochschulen auch intensiv wissenschaftlich in einem Themenheft der ZFHE auseinanderzusetzen.“

Der vollständige Call als [pdf]. Wir freuen uns auch jetzt schon über alle, die sich bereit erklären, Einreichungen zu begutachten. Bitte kurze Mail an uns 🙂

Überfällig: Die „bildungsforschung“ entwickelt ein neues Geschäftsmodell

Das Original gibt es auf den Seiten der Zeitschrift „bildungsforschung“ zu lesen.

Seit 2004 erscheint die „bildungsforschung“ und ist die bekannteste erziehungswissenschaftliche Fachzeitschrift im deutschsprachigen Raum mit freiem Zugang zu all ihren Beiträgen. Davon gibt es inzwischen mehr als 120 Artikel von mehr als 160 Autorinnen, 14 Ausgaben sind bisher erschienen und frei zugänglich unter http://bildungsforschung.org. Die Beiträge finden sich nicht nur in der FIS Datenbank sondern auch bei Google Scholar, etwa 2.000 Mal (!) wird jedes PDF eines Fachartikels im Jahr heruntergeladen.

Hinter der Online-Zeitschrift steckt mit Sandra Schön im Wesentlichen eine Person, die zwar von Mitherausgebern unterstützt wurde und u.a. durch Kooperation mit dem BIMS e.V. und der Technischen Universität Graz auch technische Unterstützung erhalten hat. Dennoch war und ist es viel, was ehrenamtlich erledigt wurde, und geschah dadurch auch nicht immer in der Zügigkeit wie man es von einer Fachzeitschrift erwarten würde: Redaktion, Satz, Grafik, Lektorat …. Nach außen hin wurde die Fachzeitschrift aber offensichtlich als professionelles Gebilde wahrgenommen – nicht zuletzt wurden ihr in den letzten Jahren drei Bewerbungen zugeschickt.

Nach 8 Jahren, in denen die bildungsforschung zwar auch für Freude und persönlichen Lern- und Reputationsgewinn gesorgt hat, ist sie nun jedoch kaum mehr ehrenamtlich, neben all den anderen Aktivitäten und Verantwortlichkeiten zu stemmen. Förderprogramme wurden regelmäßig geprüft, Kooperationen mit Verlagen wurden in den letzten Jahren schon angedacht, auch werden Printausgaben angeboten, die eine Marge an die Zeitschrift ausschütten. Bisher nicht mit dem erhofften Erfolg, um grundlegende redaktionelle Arbeiten wie auch (studentische) technische Weiterentwicklungen der Plattform finanzieren zu können.

Es ist daher höchste Zeit, das bisherige „Geschäfts“modell der „bildungsforschung“ grundlegend zu überdenken. Die nächste Ausgabe 1/2012 wird daher die einzige in diesem Jahr sein, wie es weitergeht, ist derzeit offen. Wir sammeln Anregungen und Ideen, Kooperationsmöglichkeiten und Vorschläge für ein Businessmodell, z. B. ist es naheliegend, zukünftig Autorengebühren zu verlangen. Wir werden diese Möglichkeiten intern abwägen und bis dahin auch keine weiteren Beiträge mehr annehmen, damit allen Beteiligten das Prozedere und Erwartungen bekannt sind. (Für bereits eingereichte Beiträge ändert sich nichts).

Achja: Die Sistierung der Ausschreibung und Begutachtung der Fachzeitschrift bedeutet NICHT, dass das Angebot der bildungsforschung nicht weiterentwickelt wird. Derzeit stehen Einbindungen von Social-Media-Kanälen an, die bisher im verwendeten OJS-System nicht vorgesehen werden, auch verwenden wir einen einzigartigen und neuartigen Print-on-Demand-Service. Mehr dazu in den nächsten Wochen und Monaten!