jetzt online: Zu PLEs an Universitäten

Beni und Martin entwickeln ja schon länger – und mit Hilfe von Studis – Widgets für die PLE an der TU Graz. Neben den „üblichen verdächtigen“ Widgets (für Twitter und co.) gibt es da auch hauseigene Spezialitäten (fürs eigene LMS etc.). Zusammen mit Hendrik Drachsler – der sich ja schon intensiv mit Empfehlungen für Lernende auseinandergesetzt hat – entstand nun ein gemeinsamer Artikel zu PLEs an Universitäten, den Martin auf einer Konferenz in Hong Kong präsentiert hat und der aus meiner Sicht einen schönen Überblick über die Hintergründe und die Entwicklung von PLE gibt und auch die Herausforderungen für Unis nennt. Achja, weil die Reviewer monierten, dass wir so stark auf die Arbeiten auf Schaffert & Hilzensauer referieren und keine eigenen Arbeiten vorlegen: He, die Sandra Schaffert bin (war) doch (auch) ich!

Hier die Folien des Vortrags von Martin:

Und einen Vorabdruck gibt es hier:

  • Ebner, Martin; Schön, Sandra; Taraghi, Behnam; Drachsler, Hendrik & Tsang, Philip (2011). First steps towards an Integration of a Personal Learning Environment at University Level. In: R. Kwan et al. (Eds.): ICT 2011, CCIS 177,  Berlin: Springer, pp. 22–36. [preliminary version]

PLE-Anwendungen aus Sicht von Studierenden

Im Rahmen des Seminars KWM an der FH Hagenberg haben sich meine Studierenden fünf Anwendungen angeschaut, die auch als „Persönliche Lernumgebung“ genannt werden (hier meine Seminarunterlagen) – das ist nicht die Ergebnis aufwändiger Recherchen sondern das Ergebnis eines halbstündigen Schnupperns – könnten also Fehler dabei sein. Im folgenden der Text aus dem Etherpad, ggf. bitte dort erweitern und verändern bzw. hier kommentieren. Weiterlesen

(Wieder-)Veröffentlicht: Persönliche Lernumgebungen

Zusammen mit Marco Kalz habe ich bereits letztes Frühjahr einen Beitrag zu „Persönlichen Lernumgebungen“ veröffentlicht (zum [Preprint]), der nun ein weiteres Mal an anderer Stelle veröffentlicht wurde:

  • Schaffert, Sandra & Kalz, Marco (2010). Persönliche Lernumgebungen: Grundlagen, Möglichkeiten und Herausforderungen eines neuen Konzepts. In: Grundlagen der Weiterbildung – Praxishilfen, Neuwied: Luchterhand, Ergänzungslieferung Mai 2010, 7.80.20.

Now published: I-Jet Issue „Mashups for Learning“ (MASHL2009)

Together with Martin Ebner I organised a special track at the ICL 2009 about „Mashups for Learning“. Together with Ralf Klamma we now published a special issue in the I-Jet journal (open access). Thanks a lot for the pleasant cooperation, the reviewing by friends and colleagues (see the whole list in the editorial or in the call), the contributions, presentations, the support by editing and formatting the contributions, the possibility to publish the issue, and the sponsoring of best paper award by the ROLE project… 🙂

Here are all contributions:

International Journal of Emerging Technologies in Learning (iJET):
Volume 5, Special Issue: „ICL2009 – MashUps for Learning“  (2010)

MUPPLE-09 Contribution

bild-2Behnam Taraghi & Martin Ebner asked me to co-author a paper about their widget based PLE at the TU Graz,  which was written for the MUPPLE-09
workshops at the ECTEL, Nice, organised by Marco Kalz, Daniel Müller, Matthias Palmer & Fridolin Wild. It has been accepted and Beni presented it …

  • Taraghi, Behnam; Ebner, Martin & Schaffert, Sandra (2009). Personal Learning Environments for Higher Education: A Mashup Based Widget Concept. In Marco Kalz, Daniel Müller, Matthias Palmer & Fridolin Wild (Ed.), Proceedings of the 2nd Workshop on Mash-up Personal Learning Environments. [to the text] [to the text at skribd] [to the slides]

Gelesen: Kuhlmann & Sauter: Innovative Lernsysteme

innovative_lernsystemeDie neuen Möglichkeiten der Social Software, der Ruf nach Kompetenzen statt Faktenwissen, Globalisierung: Das sind einige der Gründe  von Annette Kuhlmann und Werner Sauter, warum sie „innovative Lernsysteme“ vorstellen, die mit technologischer Unterstützung das Lernen in Unternehmen neu denken, um Kompetenzentwicklung zu ermöglichen. Mein Fazit:

Der Fokus auf Kompetenzentwicklung und die Möglichkeiten der Realisierung in Unternehmen (unter Nutzung von Technologie) ist die Stärke dieses Buchs, hier kommt die Kompetenz und Erfahrung der Autoren zum Tragen. Käufer erwerben eine praxistaugliche Zusammenfassung und Ideen zur Kompetenzentwicklung im unternehmerischen Kontext – empfehlenswert, aber vergleichsweise teuer.

Zu ergänzen ist, aber das passt nicht in die Rezension, weil es eine Detailkritik ist und ein Thema betrifft, zu dem es ganz unterschiedliche Ansichten und Ideen gibt: Eine PLE innerhalbs eines LMS? Mh – für mich sollte eine PLE natürlich auch aus einem LMS gespeist werden – aber ausserhalb, persönlich verwaltet und zugänglich sein.

Schaffert, Sandra (2009). Kuhlmann & Sauter: Innovative Lernsysteme. In: socialnet Rezensionen. [to the text]

Andere über: Schaffert/Kalz (2009): Persönliche Lernumgebungen

Zusammen mit Marco Kalz habe ich Anfang des Jahres einen Beitrag für das E-Learning-Handbuch  geschrieben (hrsg. von Wilbers & Hohenstein bei Wolter Kluwer) der sich mit „Persönlichen Lernumgebungen“ (Personal Learning Environments, PLE) beschäftigt und versucht, einen Einblick in das (aktuelle) Verständnis, die Entstehung des technologischen Konzepts und Verknüpfungen mit didaktischen Methoden zu geben.

Hey, und das scheint uns ganz gut gelungen zu sein! … der Beitrag taucht in einigen Weblogs auf, was mich besonders freut:

… auch in einer Präsentation von Rolf Schulmeister (Universität Hamburg): Environments in der Schule. PLE zwischem Alltäglichem und Besonderem: Was konstituiert eigentlich eine LERNumgebung? (Vortrag vom 13.3.2009): Im Video ab ca. Minute 8  …. http://www.schwyz.phz.ch/forschung-und-entwicklung/veranstaltungen/personal-learning-environments-in-der-schule/ple-zwischem-alltaeglichem-und-besonderem-was-konstituiert-eigentlich-eine-lernumgebung

… und dann ist der Beitrag auch im Sommersemester 2009 als Grundlagenliteratur (die einzige!) in einem Seminar von Andre Mersch an der Universität Bielefeld aufgetaucht „Persönliche Lernumgebungen – System oder Konzept (S) (SS 2009)“ … was dabei wohl heraus kam?

  • Schaffert, Sandra & Kalz, Marco (2009). Persönliche Lernumgebungen: Grundlagen, Möglichkeiten und Herausforderungen eines neuen Konzepts. In K. Wilbers & A. Hohenstein (Hrsg.), Handbuch E-Learning. Expertenwissen aus Wissenschaft und Praxis – Strategien, Instrumente, Fallstudien. (Gruppe 5, Nr. 5.16, pp. 1-24). Köln: Deutscher Wirtschaftsdienst (Wolters Kluwer Deutschland), 27. Erg.-Lfg. Januar 2009. [to the preliminary version] [zur Buchbeschreibung des Verlags]

Zu den Kommentaren zu "On the way towards PLE: Seven crucial aspects"

Ich habe um Kommentare zu unserem Beitrag „On the way towards Personal Learning Environments: Seven crucial aspects“ (In: elearningpapers) gebeten [zu meinem Weblogeintrag] …. und bekommen! – Vielen Dank, es ist spannend, was (wie) „ankommt“ – Eure/Ihre Kommentare finden sich in meinem Weblog, aber auch mit Hilfe einer Nachfrage bei …. z. B. Google.

Die kritischen Anmerkungen möchte ich hier kurz kommentieren – auf jeden Fall danke fürs Loben und Erwähnen! ….  Macht viel mehr Spass, „wenn was zurück kommt“ 🙂

  • Martin Ebner wirft uns in seinem Kommentar mehr oder weniger direkt vor, mit dem Artikel ein völlig ungenügendes Konzept (PLE) zu promoten, obwohl es noch nichts gibt, was diesen Namen verdiene

Klar, muss man nicht jeden Käse mitmachen und jedem Buzz-Wort hinterherrennen. PLE  ist aber weit verbreitet (siehe Statistik von Blogpulse), ist ja auch Themenschwerpunkt der Zeitschrift – wir schreiben daher auch: „PLE is more a concept or vision, even if several projects deals with the development“ (p.1) und gehen damit kritisch um – wir thematisieren u.a. dass es nicht für jede Zielgruppe brauchbar ist, dass ein technologisches Konzept alleine zwar die Pädagogik beeinflusst, aber dies nicht zwangsläufig geschehen muss (also auch PLE ziemlich „old fashioned“ eingesetzt werden können!) usf.  dass wir kritisch und zurückhaltend mit PLE umgehen, zeigt sich einleitend u.a. mit „But even if these tools are handled or named as PLE, they are currently not able to connect and include interfaces to LMS or build on typically learning support as giving (automatic) recommendations for further learning steps according to prior knowledge and interests.“ (p.2) …

„Was mir nicht ganz einleuchtet, ist die Frontstellung Learning Management System (LMS) vs. Personal Learning Environment (PLE). Die Autoren sprechen gar von einem „shift from LMS to PLE“. Dabei bleibt es allerdings offen, wer die Träger dieses „shifts“ sind. Können sich Individuen (als Mitglieder einer Organisation) weg vom LMS bewegen? Können sich Unternehmen für ein PLE entscheiden?“

„Die Gegenüberstellung PLE vs. LMS ist nicht sinnvoll. Es wird immer Anlässe geben, die ein LMS erforderlich machen.“

Schwerpunktthema der Ausgabe ist „PLE“ – aus unser Sicht ein „technologisches Konzept“ wie z. B. auch Web-based Trainings (WBT), oder „Online-Test“ oder „Intelligentes Tutorsystem“ oder eben LMS – (im Unterschied zu didaktischen Konzepten, wie z. B. die E-Portfolio-Methode, die Webquest-Methode). Die Gegenüberstellung wurde gewählt, weil damit die Eigenschaften und Herausforderungen von PLE viel einfacher zu zeigen sind –  LMS sind weit verbreitend und bekannt. Schade und auch komisch, dass das den beiden Kommentaroren nicht sinnvoll oder einleuchtend erscheint.

Wir postulieren keinen „Shift“ von der Nutzung von LMS zur Nutzung von PLE, sondern einen „Shift“ der technologischen Konzepte und betrachten unseren Beitrag als strukturierte  Diskussionsgrundlage für Entscheidungsträger. Die Handlungsspielräume mögen bei einigen, wie es Jochen Robes anmerkt,  eingeschränkt sein, andere haben und nutzen Spielräume in der konkreten pädagogischen (und unternehmerischen) Praxis sehr wohl (s.a. die Unternehmenspraxis bei SUN mit Weblogs und Wikis zu arbeiten, siehe unser Beitrag zu Enterprise 2.0, oder eben auch der Englischlehrer, der zwar Moodle zur Verfügung hat, aber „was anderes“ machen will).

Übrigens weisen wir unter 7) Technological Challenges auf die Herausforderung hin, LMS und PLE zusammenzubringen (technologisch) …

Ja, da hat er recht, den Lehrern und der Lehre bzw. dem Unterricht hätten wir schon einen eigenen Absatz widmen können (wenngleich wir viel davon natürlich thematisieren!!, v.a. im „role of learner“). Mein „Sorry!“ an die LehrerInnen 🙂

On the way towards PLE: Seven crucial aspects

Today the new issue of the elearningpapers, which forms part of the eLearningeuropa.info portal, was published. Inside you can find:

  • Schaffert, Sandra & Hilzensauer, Wolf (2008). On the way towards Personal Learning Environments: Seven crucial aspects. In: elearningpapers, 9, July 2008. [to the text]

Our Abstract:

The practice of learning and teaching is not pre-determined, but always related to the tools and systems used in the process. The development and rising success of social software applications such as weblogs and wikis and so-called Personal Learning Environments (PLE) changes, enables and challenges learning with the Internet. PLE, especially in contrast to traditional Learning Management Systems (LMS), received significant attention and are about changing the paradigm of learning and teaching. This paper tries to underpin a better understanding of the underlying concepts of both approaches and, on the other hand, to emphasise the consequences and challenges of PLE and its rising usage for learning.
We have identified seven aspects where these changes are most obvious and/or important. To sum up, learning with PLE leads to changes concerning: (1) the role of the learner as active, self-directed creators of content; (2) personalisation with the support and data of community members; (3) learning content as an infinite “bazaar”; (4) the big role of social involvement; (5) the ownership of learner’s data; (6) the meaning of self-organised learning for the culture of educational institutions and organisations, and (7) technological aspects of using social software tools and aggregation of multiple sources.
The vast number of tools, supporting collaboration on the web is an indicator that PLE and social software tools are not only a flash in the pan, but lead to a new notion of learning and a measure for sustainable competence development. Nevertheless, the existing approaches and ideas for PLE need further development and elaboration. With the discussion of the related shifts from LMS towards PLE and their challenges, this paper may serve as the basis for learners, teachers and educational institutions decisions for (or against) the technological concept of PLE, on a general level and taking into account its pedagogical implications.

The (our 😉 ) seven crucial aspects of the shift from LMS to PLE (cf. p. 3/4):

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LMS

PLE

challenges & shifts

1

role of learner

learner as consumer of pre-defined learning materials, dependent on the “creativity” of the teacher

active, self-directed, creator of content

shift from consumer to “prosumer”, self organisation is possible AND necessary

2

personalisation

… is an arrangement of learning assignments and materials according to a (proposed or pre-defined) learner’s model, based on an underlying expert system

… means to get information about learning opportunities and content from community members and learning services fitting to the learner’s interests (via tags/RSS)

competence for usage of several tools and a self organisation is needed

3

content

developed by domain experts, special authors, tutors and/or teachers

the infinite “bazaar” of learning content in the Web, exploring learning opportunities and services

necessary competences to search, find and use appropriate sources (e.g. Weblogs)

4

social involvement

limited use of group work, focus on the closed learner group (e.g. in the LMS), collaboration and exchange not primarily in the focus

the community and the social involvement (even in multiple communities) is the key for the learning process and the recommendations for learning opportunities

community and collaboration as the central learning opportunities

5

ownership

content is generally owned by the educational institutions or the students, due to technological reasons, this ownership can not always be realised

content is organised in multiple, Web-based tools, ownership is controlled by the learners themselves and/or (commercial) service providers

awareness of personal data is needed

6

educational & organisational culture

imitation of classroom learning, course-orientated, teacher-orientated features

self-organised learner in the focus

change of learning culture and perspective – move towards self organisation and self determination

7

technological aspects

classical learning content needs interoperability between LMS and data repositories

Social Software tools and aggregation of multiple sources

required interoperability between LMS and the Social Software

Any comments are welcome!