Neuerscheinung: Macht mit im Web! Anreizsysteme zur Unterstützung von Aktivitäten bei Community- und Content-Plattformen

titelblatt_kleinIn Zusammenarbeit mit Dr. habil. Martin Ebner (TU Graz), Hannes Rothe (FU Berlin), Renate Steinmann (Salzburg Research) und Florian Wenger (inet-logistics) habe ich die letzten Monate (wie angekündigt und auch schon mal auszugsweise präsentiert) recherchiert und auch ein wenig „überprüft“ wie Anreize und Anreizsysteme im Web funktionieren. Das Ergebnis ist nun frei online zugänglich und auch gedruckt zu kaufen. Wie immer freu ich mich über Rückmeldungen 🙂

Bei vielen Web-Unternehmungen sind Beiträge von Nutzer/innen gefragt, beispielsweise Klicks, Bewertungen, Texte, Fotos, Videos oder Metadaten. Der vorliegende sechste Band der Buchreihe „Social Media“ beschreibt und untersucht Anreize und Anreizsysteme im Web, die Nutzer/innen zu Beiträgen motivieren und aktivieren versuchen: Geldpreise, Freundschaft, Reputation, positive Rückmeldungen, die Schaffung freien Wissens oder auch unterhaltsame Spiele sind Hilfsmittel, Aktivitäten bzw. Beiträge zu unterstützen. Anreizsysteme im Web werden dazu identifiziert und beschrieben und auch theoretische Erklärungen für ihre Funktionsweise vorgestellt. Wie wirkt sich beispielsweise das Feedback von anderen Nutzer/innen aus? Mit welchen Zielsetzungen beteiligen sich viele an Projekten, bei denen ein Jahr lang jeden Tag ein Foto online gestellt wird? – Dies sind zwei der Fragen, die dabei genauer mit Hilfe der Daten aus erfolgreichen Systemen betrachtet werden. Weil es rund um die Entwicklung und den Einsatz von Anreizsystemen im Web Herausforderungen und Stolperstellen gibt, beschäftigt sich der letzte Teil der Studie mit der Entwicklung von passenden und erfolgreichen Anreizsystemen.

Die Studie entstand im Rahmen des Kompetenzzentrum für Neue Medien, Salzburg NewMediaLab – The Next Generation (SNML-TNG), das unter der Koordination der Salzburg Research Forschungsges.m.b.H. daran arbeitet, digitale Inhalte zu personalisieren, für alle auffindbar zu machen und nachhaltig zu nutzen.

  • Sandra Schön, Martin Ebner, Hannes Rothe, Renate Steinmann und Florian Wenger (2013). Macht mit im Web! Anreizsysteme zur Unterstützung von Aktivitäten bei Community- und Content-Plattformen. Band 6 der Reihe „Social Media“, herausgegeben von Georg Güntner und Sebastian Schaffert, Salzburg: Salzburg Research. (ISBN 978-3-902448-38-5) [frei zugänglich] [Verlag]

Linked-Media-Technologien aus sozial-ökonomischer Perspektive – Auswahl der Veröffentlichungen des Salzburg NewMediaLab TNG

Das Salzburg NewMediaLab TNG endet im Juni 2013 und natürlich wird zu diesem Anlass beim letzten Management-Meeting auch eine Rückschau und Zusammenschau der Berichte undVeröffentlichungen, in „Projekt-Deutsch“ „Deliverables“ genannt, geliefert. Hier die Beiträge im Überblick, die von mir koordiniert wurden, da sie aus dem Bereich der sozialökonomischen Forschung rund um Linked-Media-Technologien stammen:

Alle aufgeführten Lab Reports sind frei zugänglich im Web zu finden – ggf. bitte bei meinen Publikationen nach den Links schauen!

Jetzt auch gedruckt: Zukunft von Linked Media

Es ist bereits online erhältlich, nun aber auch gedruckt, z.B. bei Amazon:

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  • Sandra Schön und Georg Güntner (2013). Zukunft von Linked Media: Trends, Entwicklungen und Visionen. Band 6 in der Reihe der „Linked Media Lab Reports“, herausgegeben von Christoph Bauer, Georg Güntner und Sebastian Schaffert.

 

Zum Nachhören und -sehen: Macht mit im Web! Wie Anreize und Anreizsysteme Web-Aktivitäten unterstützen. (GADI13)

Wie bereits angekündigt habe ich in Martin Ebners Vorlesung GADI13 einen Input zu einer aktuellen Studie beim Salzburg NewMediaLab gegeben. In der nun erhältlichen Aufzeichnung sind noch einige Sekunden Werbung für unsere Einreichung L3T’s MOOC beim MOOC Fellowship enthalten – sorry 😀 und: danke!! – Und: Das MakeyMakey ist bei uns inzwischen im Einsatz 😀

Leider kann ich die Aufzeichnung nicht vernünftig einbinden, daher hier der Link.

  • Schön, Sandra (2013). Mach mit im Web! Wie Anreize und Anreizsysteme Web-Aktivitäten unterstützen. Vortrag auf der Vorlesung GADI 2013 an der TU Graz, 22.5.2013

Erschienen: Zukunft von Linked Media: Trends, Entwicklungen und Visionen

SNML_ZukunftLinkedMedia_fin_fuerwebkleinDie aktuelle Laufzeit des Salzburg NewMediaLab geht dem Ende zu. Wir haben das auch genutzt, um uns systematisch Gedanken über die Zukunft von Linked Media zu machen.

Die vom Salzburg NewMediaLab propagierten Linked-Media-Prinzipien sind eine Erweiterung der Linked-Data-Prinzipien auf multimediale Inhalte bzw. deren Fragmente. Das Kompetenzzentrum entwickelte dafür zwischen 2010 und 2013 mit dem Linked Media Framework (LMF) eine Referenz-Implementierung. Für Unternehmen mit heterogenen Anwendungen und Informations­systemen werden durch diesen neuen Service innovative Verfahren zur Erschließung ihrer Inhalte unterstützt: die semantische Suche in (Multimedia-) Repositories, die semantische Annotation von Multimedia-Inhalten und das Linked-Data-Publishing von Unternehmensdaten (Triplifizierung). Das Linked-Media-Konzept unterstützt die Integration von Unternehmensdaten, die strukturierte und unstrukturierte Inhalte gleichermaßen einschließt.

Wie wird sich das Linked-Media-Konzept weiterentwickeln? Welche Trends sind wahrnehmbar, welche kurzfristigen Entwicklungen und Visionen gibt es? Wie könnten sie realisiert werden? – In diesen Fragestellungen geht es natürlich nicht allein um die Technologie, sondern auch um den Kontext ihrer Verwendung: Wie entwickeln sich und reagieren Märkte, Unternehmen, die Öffentlichkeit auf die Entwicklungen auf Linked Media?

Solche Fragestellungen zu den Perspektiven und zur Zukunft von Linked Media behandeln wir in diesem 6. Band der Linked Media Lab Reports und stellen dazu systematisch unsere Gedanken über die zukünftigen Entwicklungen zu den Konzepten und Technologien zu Linked Media vor.

Wie immer gibt’s den Lab Report kostenfrei im Web – und demnächst auch gedruckt im Buchhandel!

  • Sandra Schön und Georg Güntner (2013). Zukunft von Linked Media: Trends, Entwicklungen und Visionen. Band 6 in der Reihe der „Linked Media Lab Reports“, herausgegeben von Christoph Bauer, Georg Güntner und Sebastian Schaffert.

Aktuelle Entwicklung rund um Linked-Media-Technologien: Experten sind gefragt!

Beim Salzburg NewMediaLab haben wir einem halben Jahr Expertinnen und Experten auf 12 ausgewählte Aussagen setzen lassen. Hier ein Video zu diesem Verfahren mehr über die Zukunft herauszubekommen und ein paar ausgewählten Ergebnissen.

Nun wollen wir wissen: Welche Aussagen sind den nun bereits eingetroffen? Letztlich wird eine Jury ein Votum abgeben, aber es ist nicht trivial hier zu guten Einschätzungen zu gelangen: Wir versuchen – soweit dies möglich ist – Evidenzen zu den Aussagen zu finden. Bis zum 12.05.2013 am Abend möchten wir noch Belege und Hinweise finden. Als Experte/in im Fachgebiet können Sie uns dabei gerne unterstützen! Hier der Link zur Webseite: https://etherpad.tugraz.at/p/snml-wetten (keine Anmeldung erforderlich!)

Erschienen: Qualitätssicherung von Annotationen

cover-kleinDer 5. Linked Media Lab Report ist erschienen und ist demnächst auch im Buchhandel erhältlich. Es dreht sich dabei um:

Annotationen stellen ein Mittel dar, um Texte, Dokumente und audiovisuelle Materialien im Web und in unternehmensinternen Informationssystemen mit ergänzenden Schlagwörtern zu versehen, die den Inhalt der Materialien prägnant kennzeichnen. Traditionell werden Annotationen von Fachleuten, wie Archivaren oder den Autoren selbst durchgeführt. Bei neueren Verfahren werden Annotationen, beispielsweise Schlagworte, auch automatisch oder von einer Community hinzugefügt. Sowohl bei den klassischen Verfahren als auch – und insbesondere – bei den jüngeren Verfahren spielt die Qualitätssicherung für Annotationen eine zunehmend wichtige Rolle, da sie u.a. Voraussetzung für hochwertige Suchergebnisse ist.

Die Anbieter und Betreiber von Informationssystemen und Medienarchiven setzen unterschiedliche Verfahren sozialer und technischer Natur ein, um die Qualität der Annotationen effektiv zu sichern. In diesem fünften Band der Linked Media Lab Reports des „Salzburg NewMediaLab – The Next Generation“ werden tradierte sowie innovative Ansätze aus der Literatur und der Praxis von Medienarchiven zusammengetragen und vorgestellt.

  • Sandra Schön und Georg Güntner unter Mitwirkung von Jean-Christoph Börner, Sven Leitinger, Marius Schebella, Andreas Strasser, Stefan Thaler, Michael Vielhaber und Andrea Wolfinger (2012).Qualitätssicherung bei Annotationen. Soziale und technologische Verfahren in der Medienbranche. Band 5 der Reihe „Linked Media Lab Reports“, herausgegeben von Christoph Bauer, Georg Güntner und Sebastian Schaffert, Salzburg: Salzburg Research, Softcover, 60 Seiten, ISBN 978-3-902448-32-3 [open access]

Wetten auf die Zukunft von Linked Media

Beim SNML bin ich für die „sozioökonomische Forschung“ zuständig, da geht’s u.a. um Anreizsysteme für Communitys oder Annotationen. Und auch um die Zukunft von Linked Media. Wir haben dazu Wetten abgeschlossen – und wer will, kann noch bis zum 30.11.2012 um 24.00 Wetten abgeben:

Mehr (auch) hier:
http://www.newmedialab.at/2012/online-wetten-auf-die-zukunft-von-linked-media/

[Erschienen] Smarte Annotationen – Evaluation von Annotationsvorschlägen

…. gerade online gestellt:

Annotationen stellen ein Mittel dar, um Texte, Dokumente und audiovisuelle Materialien im Web und in unternehmensinternen Informationssystemen mit zusätzlichen Informationen oder Schlagwörtern anzureichern. Die Anbieter von Medienarchiven und Informationssystemen unterstützen und nutzen Annotationen zur Verbesserung der Recherche der Materialien oder auch, um die Materialien intelligent mit externen Daten und Ressourcen zu verknüpfen (z. B. mit dem Linked-Media-Ansatz). Da der Annotions-Prozess ohne Unterstützung mühsam und zeitaufwändig ist, geben immer mehr Systeme Empfehlungen für Annotationen. Dabei ergeben sich aus der Sicht der Betreiber/innen und Systemanbieter folgende Fragen: Wie lässt sich die Qualität von Empfehlungen für Annotationen feststellen und messen? Wie können unterschiedliche, leicht variierte Empfehlungsalgorithmen für Annotationen verglichen werden?

In diesem vierten Band der Linked Media Lab Reports des „Salzburg NewMediaLab – The Next Generation“ werden Ansätze zusammengetragen und vorgestellt, wie man die Qualität dieser Empfehlungen bewerten und messen kann. Damit kann ein wesentlicher Beitrag zur Qualitätssicherung der Annotationen geleistet werden: Je besser die Empfehlungen für Annotationen, desto besser sind schließlich die Annotationen.

  • Sandra Schön und Thomas Kurz unter Mitwirkung von Christoph Bauer, Jean-Christoph Börner, Peter M. Hofer, Katalin Lejtovicz, Marius Schebella, Michael Springer, Andrea Wolfinger und Edgar Zwischenbrugger (2011). Smarte Annotationen. Ein Beitrag zur Evaluation von Empfehlungen für Annotationen. Band 4 der Reihe „Linked Media Lab Reports“, herausgegeben von Christoph Bauer, Georg Güntner und Sebastian Schaffert, Salzburg: Salzburg Research. ISBN 978-3-902448-31-6 [open access]

Erschienen: White-Paper zu den Potentialen von Linked People, Linked Content und Linked Data in Unternehmen.

Das Salzburg NewMediaLab gibt das erste gemeinsame Werk heraus: Ein White-Paper zu den Potentialen von Linked People, Linked Content und Linked Data in Unternehmen.

Der Klappentext:

In den letzten Jahren hat die Menge an textuellen und multimedialen Informationen sowie die Zahl der Verknüpfungen zwischen digitalen Inhalten und den mit ihnen interagierenden Personen im Web enorm zugenommen. Neben der Vernetzung von Personen (Linked People) und Verknüpfung von Inhalten (Linked Content) hat sich dabei eine Initiative gegründet, die sich auf die Verknüpfung von strukturierten Daten spezialisiert hat (Linked Data).

Das Salzburg NewMediaLab hat sich zur Aufgabe gemacht, die Entwicklungen in diesen drei Bereichen für Unternehmen voranzutreiben und die Chancen auszuloten, den Kosten- und Qualitätsdruck bei der Entwicklung attraktiver Inhalte durch die Nutzung verfügbarer Wissensquellen und des sozialen Kontexts zu reduzieren: Unter dem Schlagwort „Linked Media“ werden in den folgenden Jahren anwendungsorientierte Forschung und Entwicklungen zur Nutzung einer Kombination der Ansätze in den Bereichen Linked People, Linked Content und Linked Data in der Content-Industrie, aber auch im Hinblick auf die Informationsarchitektur von Unternehmen im Allgemeinen durchgeführt.

Das vorliegende White-Paper ist der erste gemeinsame Schritt des Konsortiums des Salzburg NewMediaLab und des von ihm propagierten Linked-Media-Konzepts in die Öffentlichkeit: Die Konsortialpartner des Kompetenzzentrums für Neue Medien reflektieren dabei aktuelle Entwicklungen im Bereich der Linked-Media-Technologien und bewerten deren unternehmerisches Potential. Das Salzburg NewMediaLab weist damit auf die sich bietenden Chancen der Linked-Media-Technologie hin und zeigt gleichzeitig, welche Aspekte und Fragestellungen in der Content-Industrie besondere Brisanz haben.

Das Band 1 der neuen Reihe der „Linked Media Lab Reports“ wird demnächst auch im Buchhandel erhältlich sein, wie die Reihe „Social Media“ ist es aber auch frei online zugänglich:

  • Salzburg NewMediaLab – The Next Generation (Hrsg.) unter Mitwirkung von Christoph Bauer, Andreas Blumauer, Tobias Bürger, Manuel Fernandez, Wolfgang Gewald, Dietmar Glachs, Georg Güntner, Gerhard Haberl, Thomas Kurz, Siegfried Reich, Sebastian Schaffert, Marius Schebella, Sandra Schön, Katharina Siorpaes, Rupert Westenthaler, Markus Winkler  und Edgar Zwischenbrugger (Leitung: Sandra Schön und Georg Güntner) (2011). Linked Media. Ein White-Paper zu den Potentialen von Linked People, Linked Content und Linked Data in Unternehmen. Band 1 der Reihe „Linked Media Lab Reports“, herausgegeben von Christoph Bauer, Georg Güntner und Sebastian Schaffert. Salzburg: Salzburg Research. (ISBN 978-3-902448-27-9)