Erschienen: ZugehOERt! – Podcast029 zu OER mit Martin Ebner und Sandra Schön #oer #making

Jöran Muuß-Merholz Podcastreihe wurde auf dem OER-Forum fleißig erweitert und ergänzt, und auch Martin Ebner und ich wurden ins Aufnahmestudio in den Bus gebeten und von Alexandra Hessler und Guido Brombach interviewt. Weil ich wie aufgezogen quassle, bin ich insbesondere Guido sehr dankbar, dass er dann auch nach rund der halben Zeit mal Martin zu Wort kommen lässt (blush).

Einladung: Fachtag freie Bildungsmedien Berlin-Brandenburg am 20.4.16

Da dreht sich alles um OER, da bin ich dabei – und Ihr?

(c) LISUM

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Einladung: eFuture Day Tirol am 12.4. in Innsbruck

Beim eFuture Day Tirol 2016, am 12. April 2016, dreht es sich um digitale Innovationen für den Unterricht. Nach einer ersten Keynote (von Thomas Straßer) darf ich zum Making mit Kindern präsentieren, am Nachmittag vertiefe ich dann im Workshop zu den Erfahrungen bei den „Maker Days for Kids“. Kommt Ihr auch?

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Wie ein Aprilscherz für PR sorgen kann …

Weil es so schön war und die allerbeste PR-Aktion für die offene digitale Werkstatt für Kinder vor einem Jahr, wiederveröffentliche ich heute die Pressemitteilung vom 1. April 2015:

Pressemitteilung des BIMS e.V. – (Bad Reichenhall, April 2015) „Es war eine spontane Aktion“, so Kerstin Plasser vom Haus der Jugend. In einer Nacht-und-Nebelaktion hat sie mit einigen anderen das Haus der Jugend komplett in einer weithin sichtbaren Farbkombination angestrichen: Es leuchtet jetzt in strahlendem Grün und Violett. „Das sind die Farben der ‘Maker Days for Kids‘“ so Dr. Sandra Schön vom BIMS e.V.. Sie leitet die offene Werkstatt für Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren, die am kommenden Dienstag vier Tage lang im Haus der Jugend öffnet.

Am Vorabend des ersten Aprils wurde das Haus der Jugend in den knalligen Farben gestrichen. „Das Motto der ‘Maker Days for Kids’ ist: Selbermachen! Daher haben wir gar nicht groß gefragt, ob wir das Haus der Jugend streichen dürfen“, so Dr. Sandra Schön. Ihre Unterstützer sind sich aber sicher, dass die Stadtverwaltung gegen den neuen Anstrich nichts hat. Sie führt fort: „Wir wissen ja, dass der Stadthaushalt klamm ist, da wollten wir Eigeninitiative zeigen“.

Dass es Spaß macht, mit digitalen Werkzeugen die Welt neu zu gestalten können Jugendliche nach den Osterfeiertagen im Haus der Jugend selbst erleben: 3D-Drucker, Programmierung, aber auch traditionelles Werkzeug wie Nähmaschine oder Hammer liegen bereit. Eine Anmeldung ist nicht notwendig, aber frühes Kommen empfiehlt sich, da die Plätze limitiert sind. Die Werkstatt hat von Dienstag (7.4.15) bis Freitag (11.4.15) von jeweils 10.30 Uhr bis 16.00 geöffnet. Die Teilnahme ist dabei kostenlos. Näheres auch im Weblog des Projekts: http://makerdayswordpress.com

Das Haus der Jugend strahlt in neuer Farbenpracht (von links: Kerstin Plasser, Sandra Schön)

Das Haus der Jugend strahlt in neuer Farbenpracht (von links: Kerstin Plasser, Sandra Schön)

OER-Marktstand beim OER-Festival – was bieten wir eigentlich so an?

Und noch ein allerletztes Posting, erstmal, vom OER-Festival: Wir haben schon im Vorfeld kartonweise Material nach Berlin geschickt. Wir, d.h. Martin Ebner und ich, hatten da nämlich auch Marktstände, bei denen

vorgestellt haben und allerlei Materialien – Arbeitshefte, Schokolade, Pins, Aufkleber … – verteilt haben.

Und so sah das dann aus:

 

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Auf dem Marktplatz: Martin Ebner im Gespräch mit Ilona Buchem am Stand von iMooX

Berlin, 1.3.2016 – OER-Fachforum und Preisverleihung zum OER-Award 2016. Das Foto steht unter der Lizenz CC BY 4.0 (httpsa//creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode:::https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode). Als Urheber soll ‚ Thomas Trutschel, Photothek ‚ genannt werden.

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Sandra Schön Gespräch mit Karl Kirst (ZUM e.V.) und Paula Glaser (Open Knowledge Foudation)

Berlin, 1.3.2016 – OER-Fachforum und Preisverleihung zum OER-Award 2016. Das Foto steht unter der Lizenz CC BY 4.0 (httpsa//creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode:::https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode). Als Urheber soll ‚ Thomas Trutschel, Photothek ‚ genannt werden.

Das OER-Festival 2016 war …. – Vernetzung, bunter Bauchladen, ein Fest!

Ich war leider nicht beim OER-Camp, das von Kristin Narr, wie ich von mehreren Seite hörte, offensichtlich ebenso Klasse vorbereitet und koordiniert wurde, wie das OER-Forum und die OER-Award-Verleihung am 1.3. selbst.

Und das erstaunlich ist ja, dass nicht die Wikimedia, nach ihren OER-Konferenz 2013 und 2014 und einer Pause in 2015 das Festival veranstaltete, zumal sie vermutlich das am höchsten dotierte öffentlich finanzierte OER-Projekt Deutschlands zugewiesen bekommen hat (mappingOER) und auch über die bekannteste OER der Welt verfügt (Wikipedia). Sondern, dass sich hier mit viel Elan oncampus (verantwortlich für mooin!), Jöran und Konsorten sowie der Transferstelle für OER mit mehreren Partnern (Siemens Stiftung, Bundeszentrale für politische Bildung, mabb, OER World Map, Bertelsmann Stiftung, deutscher Bildungsserver und Wikimedia)  und zahlreichen Unterstützer/innen (u.a. auch dem BIMS e.V.) zusammengetan haben. Gerade nach der OER-Konferenz-Lücke in 2015 war das eine überfällige und auch unter relativ großem Zeitdruck entwickelte Mission für die OER-Community. Herzlichen Dank für den Mut und die Initiative, v.a. in den Norden Deutschlands!

Hinter dem gesamten Konzept vom OER-Festival mit Camp, Forum und feierlicher Award-Verleihung stehen Jöran Muuß-Merholz und sein Team. Ihm habe ich schon bei der Heimreise folgendes geschrieben, und weil man Lob doch seltener hört als kritische Anmerkungen, auch einfach hier im Blog (ganz leicht überarbeitet :-D) …

Ihr habt das soo wunderbar gemacht, angeleitet, organisiert, ich bin ganz verliebt in das Event!

Es war aus meiner Sicht, genau so, wie es angedacht war: Es war ein großes Fest, und es waren soo tolle Sachen dabei, also einfach alle wichtigen Akteure da, es war eine wunderbare Bühne für alle, und es war so detailreich, liebevoll geplant – der rote Teppich, der Popcornverkäufer, der Bauchladen, das Mega-„Schild“ vor dem Eingang, die OER-Festivals Banner überall, die Badges, Bänder, Aufkleber, der OER Atlas, das Streaming, die ….

Also, ich weiß, ihr wisst das auch, aber man hört es dann ja doch viel zu selten:

Es war ganz, ganz groß! Ihr und das Team seid großartig!
1.000 Komplimente und Dank!!

Meine drei Lieblingsbilder vom OER-Forum sind übrigens die folgenden drei. (Einmal abgesehen von tollen Schnappschüssen von lieben Leuten).

  1. Das Schild am Eingang: OER als Kunst und vernetztes Objekt. Ja, hier fühl‘ ich mich wohl und ja, so funktioniert OER! Ich hatte während des Marktstands auch mal einen Lach-Flash, weil ich es so ulkig fand, wie der halbe #OER-Twitter-Stream in echt an mir vorbeiflanierte (sorry, Valentin für die Verwirrung).

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Berlin, 1.3.2016 – OER-Fachforum und Preisverleihung zum OER-Award 2016. Das Foto steht unter der Lizenz CC BY 4.0 (httpsa//creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode:::https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode). Als Urheber soll ‚ Thomas Trutschel, Photothek ‚ genannt werden.

2. Der Bauchladen – Das Festival als wunderbar buntes Angebot, als Bauchladen mit tollen Give Aways (die Stempel! Aufkleber! OERdeckel!) – bei OER und beim OER-Festival kann jede/r was entdecken

12801331_1818189868408316_8711010090187257353_nBerlin, 1.3.2016 – OER-Fachforum und Preisverleihung zum OER-Award 2016. Das Foto steht unter der Lizenz CC BY 4.0 (httpsa//creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode:::https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode). Als Urheber soll ‚ Thomas Trutschel, Photothek ‚ genannt werden.

Und 3. schließlich: Es war ein Fest – der rote Teppich und das Foto-Shooting vor der Verleihung des OER-Awards symbolisiert, was da eben auch passiert: Die OER-Szene feiert die Erfolge, die sie bisher erreicht hat – obwohl die öffentlichen Förderprogramme und potentiellen Fördergeber OER-Macher/innen (die Macher/innen steht da, nicht die Drüberquatscher/innen!) in Deutschland bisher weiterhin sträflich vernachlässigen.

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auf dem roten Teppich: Gastgeber Jöran Muuß-Merholz und OERcamp-Koordinatorin Kristin Narr
Berlin, 1.3.2016 – OER-Fachforum und Preisverleihung zum OER-Award 2016. Das Foto steht unter der Lizenz CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode). Als Urheber soll ‚ Thomas Trutschel, Photothek ‚ genannt werden.
— – hier: Landesvertretung Schleswig-Holstein

 

 

 

OER-Award – auch als Laudatorin für die #bpb durfte ich ran #OERaward

Eigentlich dachte ich, DAS wäre v.a. mein Job während der feierlichen und Vergabe der OER-Awards:-). Zusammen mit der umtriebigen Bundestagesabgeordneten Saskia Esken (die wiederum völlig zu Recht in der Rubrik „Politik“ einen OER-Award 2016 erhielt!) durfte ich die Laudatio für „Die konsequentesten OER-Förderer und -Wegbereiter (Preis der Jury)“ halten. Der Preis geht verdient an die Bundeszentrale für politische Bildung – und Tim Schmalfeldt nahm den Preis für die bpb entgegen.

Aus der Laudatio:

Schon seit Jahren wird in den Abteilungen der Bundeszentrale mit CC-Lizenzen gearbeitet, allen voran im Fachbereich Multimedia. Freier Zugang und freie Inhalte – das ist hier Standard, kein Versuchsfeld.

Natürlich geht es dabei um mehr als nur den einfachen Zugang. Es geht um Inhalte, um das Lehren und Lernen – und zwar aktiv! Die Materialien der Bundeszentrale sind daher – ganz folgerichtig – zum Bearbeiten und Verändern und zum Weitergeben. Den KonsumentInnen und NutzerInnen wird die Möglichkeit gegeben, neue Ideen und Techniken zu integrieren, also nicht nur teilzuhaben, sondern auch teilzugeben – ohne vorher riesige Schranken
überwinden zu müssen.

Die Bundeszentrale wird dafür heute zum konsequentesten OER-Förderer und – als Vorbild – zum OER-Wegbereiter ausgezeichnet. Die bpb nutzt OER nicht nur selbst für die eigene Arbeit, sondern sammelt, systematisiert und verbreitet OER-Materialien. Das Projekt pb21.de, das Bildungsangebote zum Thema „Web 2.0 in der Bildung“ machte, und das Folge-Schwester-Projekt werkstatt.bpb.de setzten und setzen auf freie Lizenzen…

… und innerhalb dieses Projekts wird sich aktiv mit OER auseinandergesetzt! Im deutschsprachigen Raum war die Bundeszentrale damit eine der ersten Anlaufstellen. Auch als Unterstützer für Veranstaltungen wie die OER-Konferenzen zeigt die Bundeszentrale, dass sie ihren klaren Auftrag wahrnimmt: Verständnis für (politische) Sachverhalte und das Stärken von (politischer) Mitarbeit.

OER sind dabei „Mittel zum Ziel“ und das Ziel selbst. Vielen Dank, Bundeszentrale für politische Bildung!

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OER-Award 2016 in der Kategorie Die konsequentesten OER-Förderer und -Wegbereiter für bpb.
v.l.n.r. Laudatorin Saskia Esken, SPD, Tim Schmalfeldt (bpb), Laudatorin Dr. Sandra Schön (BIMS eV).

Berlin, 1.3.2016 – OER-Fachforum und Preisverleihung zum OER-Award 2016. Das Foto steht unter der Lizenz CC BY 4.0 (https//creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode). Als Urheber soll ‚ Thomas Trutschel, Photothek ‚ genannt werden. — – hier: Landesvertretung Schleswig-Holstein.

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