Erschienen: Papier, Schere und Laptop – Maker Days für Kinder (OCG Journal) #making

Die Vorbereitungen für den kostenlosen Online-Kurs “Making mit Kindern” laufen und passend dazu ist im aktuellen OCG-Journal ein kurzer Artikel von Martin Ebner und mir zu den “Maker Days for Kids” erschienen.

 

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(C) OCG Journal

Mein österreichisches Lieblingswort der Woche: Erstsemestrige #lieblingswort

In meinen “deutschen” Ohren klang es abschätzig, das “Erstsemestrige” – vielleicht wegen den “Ewiggestrigen”? Auf alle Fälle weiß ich nun: Das ist stinknormales Österreichisch, so heißen halt die StudienfanfängerInnen bzw. Erstsemester (das habe ich noch nie gegendert, ich denke, das ist ein Neutrum :D), ich selbst war übrigens eine “Erstsemestlerin” (LMU München). Eine Zusammenschau dazu gibt’s auch bei der Wikipedia :o)

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Anmerkung: Ich wohne und lebe in Bayern, nur 5 km von der Grenze entfernt und viele Worte, die jemanden aus Berlin oder Bremen vielleicht “österreichisch” vorkommen sind im Bayerischen ebenso oder ähnlich im Gebrauch. Die Worte, die es mir angetan haben und die ich hier vorstelle, werden in der Regel aber nur in Österreich bzw. von Österreichern verwendet und ich finde sie bemerkenswert, mag sie, weil sie lustig klingen, überraschende Bedeutungen haben oder weil ich damit auch besondere Erinnerungen verbinde. Oft wusste ich einfach nicht, was meine österreichischen Freunde und Kollegen meinten – oder von mir wollten. Und ja: sicher gibt es vielleicht auch andere oder “bessere” Bedeutungen – bitte einfach kommentieren, wenn es nicht (ganz) passt, danke! (Ich bin keine Sprachwissenschaft(l)er/in – und Österreicherin ja (leider) auch nicht!)

Erfolgsfaktoren für Projekte zu offenen Bildungsressourcen – Bücher gehen auf die Reise :-) #oer #O3R

Wir sind ja reichlich altmodisch, und bieten unsere Veröffentlichung sehr oft auch gedruckt an. Heute habe ich die Exemplare des neuen Band der O3R-Reihe für die beteiligten Experten für den Versand gepackt :-)

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Band 9 der O3R-Reihe Martina Stadler hat eine interessante Masterarbeit mit dem Titel “Was macht OER-Projekte erfolgreich? Eine Analyse von Erfolgsfaktoren von Projekten zu offenen Bildungsressourcen (OER) im schulischen Kontext” verfasst und stellt diese der Reihe zur Verfügung:

Es gibt zahlreiche, meist ehrenamtlich verfolgte Initiativen, die offene Bildungsressourcen (auf Englisch „open educational resources“, kurz OER) erstellen. Dieser 9. Band der O3R-Reihe beschäftigt sich mit den Faktoren, die gegeben sein müssen, damit OER-Projekte erfolgreich sind und Lehrerinnen und Lehrer an diesen aktiv mitmachen. Dazu wurde das Online-Angebot von fünf erfolgreichen OER-Projekten aus Österreich und Deutschland mit Hilfe eines eigens entwickelten Kriterienkatalogs analysiert und mit Hilfe von problemzentrierter Interviews die Projektbesonderheiten und projektspezifischen Erfolge aus Anbietersicht eruiert. Die Ergebnisse aus dem Theorieteil und dem empirischen Teil werden abschließend reflektiert und zusammengeführt. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass OER-Projekte dann erfolgreich sind, wenn die aktive Mitarbeit einfach und unkompliziert möglich ist. Weitere Faktoren, die zum Gelingen eines OER-Projektes beitragen sind unter anderem der Bekanntheitsgrad der Initiative, die gesicherte Projektfinanzierung und eine Qualitätskontrolle der Beiträge. Einflussgrößen, damit Pädagoginnen und Pädagogen ihren Content teilen, sind neben den oben genannten Faktoren persönliche Anreize, wie die bewusste Beteiligung an sozialen Projekten, der eigene Reputationsgewinn oder die Kommunikation und der Austausch mit gleichgesinnten Kolleginnen und Kollegen.

Das Buch kann bei Amazon bestellt werden oder ist als .pdf wie gewohnt auf der Homepage zugänglich.

Zitation: Stadler, M. (2015) Was macht OER-Projekte erfolgreich? Eine Analyse von Erfolgsfaktoren von Projekten zu offenen Bildungsressourcen (OER) im schulischen Kontext. Ebner, M., Schön, S. (Hrsg.), Band 9, O3R-Reihe, Book On Demand, Norderstedt

Mein österreichisches Lieblingswort der Woche: Benützer #lieblingswort

Während “benützen” und “benutzen” für mich manchmal einen semantischen Unterschied ausmacht, scheint das bei den österreichischen KollegInnen nicht ganz der Fall zu sein, zumindest nicht, wenn es um Benutzer bzw. Benützer  oder Benutzung bzw. Benützung geht. Tatsächlich gibt’s beides und wird synonym verwendet.

Ich bin das erste Mal darauf aufmerksam geworden als eine Kollegin mehrmals in einem Text vom “Benützer-Interface” geschrieben hatte. Aber  es gibt auch Benützungs-Ordnungen. Hier ein Zitat aus den Allgemeinen Benützungsbestimmungen der Archive der Arbeiterkammer (Link, Hervorhebung von mir).

Allgemeine Benützungsbestimmungen 
Die Benützung des Archivguts durch Behörden, Ämter und Privatpersonen, kann nur auf schriftlichen Antrag vom Direktor oder in seinem Auftrag vom Archivverantwortlichen genehmigt werden. Die Einsicht in das Archivmaterial erfolgt nach vorheriger telefonischer oder schriftlicher Anmeldung und bei Vorlage eines Lichtbildausweises. Für die Benützung steht ein vom Archiv festgelegter Raum zur Verfügung (derzeit Studienbibliothek der AK in Klagenfurt, Bahnhofplatz 3). Die Benützung des Archivmaterials erfolgt im Beisein einer verantwortlichen Mitarbeiterin oder eines Mitarbeiters der Kammer. Bei Bedarf kann eine fachliche Beratung in Anspruch genommen werden. Eine Entlehnung der Archivalien außer Haus ist nicht möglich. Die Archivalien sind vom Benützer in der ursprünglichen Ordnung und vollständig wieder zurückzugeben. Bei der Behandlung der Archivalien ist größte Sorgfalt anzuwenden. Schriftliche Notizen auf den Materialien sind nicht zulässig. Kopien sind nur dann gestattet, wenn der Zustand der Archivalien dies zulässt. Die Benutzung der Medien ist nur unter Beachtung der jeweils gültigen Bestimmungen des Urheberrechts möglich. Bei Missbrauch und Verstößen gegen diese Bestimmungen kann der Direktor oder in seinem Auftrag der Archivverantwortliche den Ausschluss von der Benützung verfügen.

Beim Recherchieren bin ich darauf gestoßen, dass das “Benützer” auch in (Teilen) der Schweiz gängig ist. Vielleicht weiß jemand mehr?

 

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Anmerkung: Ich wohne und lebe in Bayern, nur 5 km von der Grenze entfernt und viele Worte, die jemanden aus Berlin oder Bremen vielleicht “österreichisch” vorkommen sind im Bayerischen ebenso oder ähnlich im Gebrauch. Die Worte, die es mir angetan haben und die ich hier vorstelle, werden in der Regel aber nur in Österreich bzw. von Österreichern verwendet und ich finde sie bemerkenswert, mag sie, weil sie lustig klingen, überraschende Bedeutungen haben oder weil ich damit auch besondere Erinnerungen verbinde. Oft wusste ich einfach nicht, was meine österreichischen Freunde und Kollegen meinten – oder von mir wollten. Und ja: sicher gibt es vielleicht auch andere oder “bessere” Bedeutungen – bitte einfach kommentieren, wenn es nicht (ganz) passt, danke! (Ich bin keine Sprachwissenschaft(l)er/in – und Österreicherin ja (leider) auch nicht!)

Neues Projekt: Potential von Open Data für Themen des Ambient Assisted Living (AAL)

Openness überall und allerorten; für mich bedeutet das konkret ab September: Mir den Bestand von Open Data aus einer Brille heraus mal ganz genau anzusehen: Welche Informationen finden sich dort für AAL-Themen? Ich freu mich aufs Projekt, auch weil ich mich erwarte viele spannende Kontakte zu knüpfen und meine Open-Welt zu erweitern :)

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Der Bestand frei verfügbarer Daten (z.B. Open Data, Big Data, Forschungsdatensätze) verdoppelt sich Schätzungen zufolge etwa alle zwei Jahre. Dies wird als große Chance für Wissenschaft und Forschung gesehen, auch im Feld des Ambient Assisted Living (AAL). Die konkreten Möglichkeiten und der Mehrwert für die Forschung und die Entwicklung von AAL-Lösungen sind derzeit allerdings unklar.

Das Ziel des Forschungsprojekts ODAAL ist es, das Potential verfügbarer Daten (hier in einem weiten Sinne als „Open Data“ bezeichnet) für die AAL-Community zu untersuchen, und dabei innovative Zugangsweisen zu explorieren. Teilziele sind dabei (a) das bestehende Angebot an frei verfügbaren Daten (u.a. Public Government Data und Open Data) aus Österreich sowie relevanten internationalen Vergleichsregionen systematisch zu identifizieren und kriterienbasiert zu beschreiben; (b) das Angebot auf seine Relevanz für AAL-Forschungszwecke und -themen zu analysieren, basierend auf klassischen Auswerteverfahren, und (c) exemplarisch das Potential für neue AAL-Fragestellungen und Lösungen durch innovative Zugangsweisen aufzuzeigen, z.B. in Hinblick auf neu kombinierbare offene Daten(-sätze) unter Einbeziehung neuer und komplexer Auswerteverfahren.

Bei der Studie wird Fachkompetenz aus den Bereichen AAL, Open Data, Big Data (und den damit verbundenen Methoden des Data Minings), Linked Data und E-Science-Infrastructure kombiniert. Zur Validierung und Unterstützung des Transfers der Ergebnisse sind im Studiendesign drei interdisziplinäre ExpertInnen-Workshops mit VertreterInnen der AAL- und der Open-Data-Community vorgesehen.

Projektdaten

Forschungsbereich:    Innovationsmanagement

Förderung:                  benefit – Intelligente Technologien für ältere Menschen, BMVIT, FFG – Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft

Reichweite:                National

Projektstatus:              geplant (Laufzeit 1.9.2015 bis 29.2.2016)

Kontakt

Salzburg Research Forschungsgesellschaft m.b.H.
Dr. Sandra Schön
Jakob-Haringer-Straße 5/3 | 5020 Salzburg, Austria
sandra.schoen@salzburgresearch.at

http://www.salzburgresearch.at

Erschienen: Was macht OER-Projekte erfolgreich? #o3r #oer

Band 9 der O3R-ReiheEs freut uns, den Band 9 der O3R-Reihe ankündigen zu können. Martina Stadler hat eine interessante Masterarbeit mit dem Titel “Was macht OER-Projekte erfolgreich? Eine Analyse von Erfolgsfaktoren von Projekten zu offenen Bildungsressourcen (OER) im schulischen Kontext” verfasst und stellt diese der Reihe zur Verfügung:

Es gibt zahlreiche, meist ehrenamtlich verfolgte Initiativen, die offene Bildungsressourcen (auf Englisch „open educational resources“, kurz OER) erstellen. Dieser 9. Band der O3R-Reihe beschäftigt sich mit den Faktoren, die gegeben sein müssen, damit OER-Projekte erfolgreich sind und Lehrerinnen und Lehrer an diesen aktiv mitmachen. Dazu wurde das Online-Angebot von fünf erfolgreichen OER-Projekten aus Österreich und Deutschland mit Hilfe eines eigens entwickelten Kriterienkatalogs analysiert und mit Hilfe von problemzentrierter Interviews die Projektbesonderheiten und projektspezifischen Erfolge aus Anbietersicht eruiert. Die Ergebnisse aus dem Theorieteil und dem empirischen Teil werden abschließend reflektiert und zusammengeführt. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass OER-Projekte dann erfolgreich sind, wenn die aktive Mitarbeit einfach und unkompliziert möglich ist. Weitere Faktoren, die zum Gelingen eines OER-Projektes beitragen sind unter anderem der Bekanntheitsgrad der Initiative, die gesicherte Projektfinanzierung und eine Qualitätskontrolle der Beiträge. Einflussgrößen, damit Pädagoginnen und Pädagogen ihren Content teilen, sind neben den oben genannten Faktoren persönliche Anreize, wie die bewusste Beteiligung an sozialen Projekten, der eigene Reputationsgewinn oder die Kommunikation und der Austausch mit gleichgesinnten Kolleginnen und Kollegen.

Das Buch kann bei Amazon bestellt werden oder ist als .pdf wie gewohnt auf der Homepage zugänglich.

Zitation: Stadler, M. (2015) Was macht OER-Projekte erfolgreich? Eine Analyse von Erfolgsfaktoren von Projekten zu offenen Bildungsressourcen (OER) im schulischen Kontext. Ebner, M., Schön, S. (Hrsg.), Band 9, O3R-Reihe, Book On Demand, Norderstedt

Fünf Jahre altes Interview (Podcast) zu OER. Sachen gibt’s!

Sowas, weiß gar nicht wie, aber ich bin auf ein altes Interview gestoßen – zu OER! Und fünf Jahre ist das nun her! Seitdem hat sich nun doch einiges verändert und entwickelt, trotzdem sind die Einschätzungen von damals gar nicht so sehr daneben. :-)

Aus der Beschreibung beim Bildungserver:

Dr. Sandra Schön ist seit 2006 als Projektmanagerin bei der Salzburg Research Forschungsgesellschaft und hat sich im Rahmen einiger Forschungsarbeiten mit Fragestellungen zu Open Educational Resources (OER) beschäftigt. Im vorliegenden Podcast geht es um Aspekte des Wissensaustausches. Mit wem tausche ich mich überhaupt gerne aus? Was habe ich selbst davon, wenn ich mein Wissen teile? Wie verlässlich ist das Wissen der Anderen? Ist die Wissensteilung in Deutschland überhaupt erwünscht? Im Jahr 2010 gab Sandra Schön in einem 6-minütigen Podcast Auskunft zu diesen Fragen.

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