Erschienen: Der Ansatz der „Citizen Science“ bei der Erstellung von Lehrmaterialien in einem Hochschulprojekt #oer #gmw2020

OER-Projekte und Citizens Science mit Einbindung von Lehrer/innen für die Bildungsressourcen-Entwicklung klingt nach großen Überschneidungen, oder? Das dachte sich Gerald Geier auch, als er den Antrag für das Projekt „You can code – YC2“. In einem Beitrag für die GMW 2020 in Winterthur haben wir die Erfahrungen dokumentiert und zahlreiche offene Fragen formuliert, beispielsweise zur speziellen Methodik von Citizen Science.

Im vorliegenden Artikel wird aufgezeigt, wie der Ansatz von Citizen Science, also der Einbindung von nicht-wissenschaftlichen Personen bei der Entwicklung von Lehr- und Lernmaterialien, für den Einsatz des Lernroboters Ozobot realisiert wurde. Dazu werden im Beitrag Erfahrungen mit Citizen Science im bildungswissenschaftlichen Kontext skizziert sowie das Projekt und die Erfahrungen damit vorgestellt. Der Beitrag schließt mit Thesen zu Citizen Science in der Lehrmittelentwicklung und offenen Forschungsfragen.

 

Erschienen: Der Online-Kurs als Vorkurs einer Lehrveranstaltung: Umsetzung und Evaluation des Pre-MOOC-Konzepts in einem technischen Studiengang. #gmw2020 #imoox

Auf der GMW 2020 in Winterthur wird unser Paper über eine Pre-MOOC-Umsetzung im Rahmen einer Lehrveranstaltung an der TU Graz vorgestellt und ist im Tagungsband erschienen.

Zusammenfassung:

Ein MOOC wird in der Hochschullehre oft als isolierter Online-Kurs betrachtet und damit in seinen didaktischen Einsatzmöglichkeiten innerhalb traditioneller Lehr- und Lernumgebungen unterschätzt. In diesem Beitrag wird das „Pre-MOOC“-Design exemplarisch vorgestellt, bei dem die didaktische Einbettung eines Online-Kurses als erste Phase einer Lehrveranstaltung erfolgt, sprich der MOOC als Vorkurs genutzt wird. Nach einer Skizze des Forschungsstands, wird dazu im Beitrag die Konzeption mit Hilfe des Instructional-Design-Modells ADDIE und die Durchführung einer Lehrveranstaltung in einem technischen Studiengang beschrieben. Die Evaluationsergebnisse werden im Beitrag im Hinblick auf das Konzept des Pre-MOOCs ausgewertet, aus den Rückmeldungen der Studierenden und Lehrenden werden abschließend Empfehlungen für die Neukonzeption einer Lehrveranstaltung im Pre-MOOC-Design festgehalten.

 

Erschienen: Digitales kreatives Gestalten. Hintergrund und methodische Umsetzung #makereduction #openaccess #oer

Eigentich haben wir an allen der Neuerscheinungen dieser Tage zur Maker Education nicht innerhalb ein paar Wochen geschrieben, sondern über Monate hinweg. Aber nun erschien tatsächlich ein Beitrag nach dem anderen 🙂 Diesesmal geht es um unterschiedliceh Methoden in der Maker Education, und dieser Beitrag ist auch wieder unter offener Lizenz erschienen, yippieh!:

In diesem Beitrag beschreiben wir zunächst einführend die Hintergründe und didaktischen Prinzipien der Maker Education und ausgewählte Werkzeuge. Im weiteren Text geben wir einen Überblick auf methodisch-didaktische Varianten in Bezug auf die Berücksichtigung der individuellen Interessen, der Umsetzung des Lernens von und mit anderen sowie Varianten in der Aufgabenstellung. Der Beitrag schließt mit Handlungsempfehlungen für die Umsetzung von Maker Education in der Schule.

 

Erschienen: Maker Education. Grundlagen der werkstattorientierten digitalen Bildung in der Schule und LehrerInnenbildung

Mit Melanie Stilz und Martin Ebner durfte ich im neuen Buch von Martin Rothland & Simone Herrlinger einen Beitrag zur Maker Education und LehrerInnenbildung zusteuern.

Darum gehts:

Maker Education und damit verbundene methodische Ansätze wie Makeathons, Hackathons oder Design Thinking erfreuen sich wachsender Popularität im Bildungsbereich. Insbesondere mit Blick auf Zukunftsthemen wie Robotik, künstliche Intelligenz oder Nachhaltigkeit fällt zunehmend das Stichwort „Making“, wenn es um die Frage nach geeigneten Bildungskonzepten geht. Umso erstaunlicher scheint, dass dem wachsenden Angebot außerschulischer Maker Education, bisher nur vereinzelt Bemühungen folgen, diese auch in Lehrkräftebildung und Schulunterricht stärker zu verankern.

Der folgende Beitrag gibt einen Überblick über Bezüge, didaktische Prinzipien und Forschungsstand von Maker Education und zeigt anhand von Beispielen aus dem deutschsprachigen Raum Wege auf, wie Maker Education in der Lehrkräftebildung und im schulischen Umfeld gelingen kann. Exemplarisch werden dazu die Erfahrungen mit dem Berliner Zusatzkurs „Digitale Welten” beschrieben.

 

Schlüsselwörter: Maker Education, digitale Bildung, 21st Century Skills, Werkstatt

 

Erschienen: Ziele von Makerspaces. Didaktische Perspektiven #makerspace #openaccess

Mit Martin Ebner habe ich mich an einem  Sammelband (Viktoria Pepler / Tobias Seidl / Richard Stang) zu „Lernwelt Makerspace“ mit einem Beitrag zu den Zielen von Makerspaces aus didaktischer Perspektive beteiligen dürfen. Es geht dabei um didaktische Perspektiven für Kinder, aber auch für Erwachsene! DeGruyter stellt den Beitrag mit Open Access zur Verfügung, so dass der Beitrag für alle zugänglich ist – herzlichen Dank an Verlag und Herausgeber!

Zum Weiterlesen:

Erschienen: Werkzeugkoffer „Making in der Schule“ #makereducation

Mit Martin Ebner und Kristin Narr habe ich bereits vor vier Jahren ein Handbuch zum Making mit Kindern herausgeben. Nun haben wir wieder Praxisprojekte entwickelt und gesammelt, diesesmal v.a. für die Schule – u.a. von Junge Tüftler ❤ – und durften diese mit einem Einleitungstext und Video versehen für IQES online entwickeln und unter offenen Lizenzen veröffentlichen. Wir freuen uns sehr über diese Möglichkeit und Förderung von offenen Bildungsressourcen (OER) und Making (yay!) und hoffen, dass viele das Angebot nutzen und teilen. Herzlichen Dank auch an Hannah Bunke-Emden, die den Werkzeugkoffer im Praxisblog Medienpädagogik vorgestellt hat. ❤

Das Handbuch von 2016:

  • Schön, Sandra; Ebner, Martin & Narr, Kristin (2016, Hrsg.). Making-Aktivitäten mit Kindern und Jugendlichen. Handbuch zum kreativen digitalen Gestalten. Gedruckt: ISBN 978-373-923-65-82, Norderstedt: Book on Demand, Online: via http://bit.do/handbuch  [pdf]

 

 

Erschienen: Die Monster-MOOC-Weiterbildung. Erfahrungen mit der Übertragung eines interaktiven Präsenzworkshops in den digitalen Raum #medienimpulse

Einen interaktiven Workshop gestalten: geschenkt. Doch wie bringt man ihn in den virtuellen Raum? Martin Ebner hat die Herausforderung in der COVID-19-Krise angepackt und ein Workshopdesign, mit dem wir im Präsenzformat bei der Universität Passau (Lehre+ Hochschuldidaktik) gute Erfahrungen gemacht haben möglicht 1:1 in den virtuellen Raum übertragen und dort mit Lehrenden der FH Salzburg durchgeführt.

Im Beitrag wird das Konzept eines Präsenzworkshops zur Einführung von MOOCs (Massive Open Online Courses) für Lehrende an Hochschulen vorgestellt, wie es im Jahr 2013 mit hohen Anteilen von Interaktion und Gruppenarbeit entwickelt wurde. In der Folge der COVID-19-Krise und Umstellung auf Home Office und Online-Begegnungen wurde versucht, das methodisch-didaktische Konzept möglichst gleichartig in den digitalen Raum zu übertragen. Im Artikel wird beschrieben, welche Tools dabei zum Einsatz kamen und wie sie sich auf die Arbeitsweisen und -ergebnisse ausgewirkt haben.

Man kann jetzt nicht nur nachlesen wie wir Workshops für MOOC-Einsteiger/innen gestalten in Präsenz und Online gestalten, sondern auch, auf was man beim Übertragen ins Online-Format achten sollte.

Erschienen: Selbstlerndossier «Einstieg in das Urheberrecht und OER für E-Learning» im Rahmen des CAS eLearning und CAS eLearning Design (Luzern)

Für den Lehrgang CAS eLearning und CAS eLearning Design (Luzern) unter der Leitung von Prof. Dr. Andréa Belliger haben wir im April 2019 das folgende Selbstlerndossier für OER im Schweizer Kontext erstellt: «Einstieg in das Urheberrecht und OER für E-Learning»

Das Dossier richtet sich an folgende Zielgruppe und verfolgt folgende Lernziele.

 

Zielgruppe: Das PDF-Dossier richtet sich an Lehrpersonen aller Bildungsbereiche und
E-Learning-Verantwortliche aus Unternehmen und Verwaltungen, d. h. Praktiker/innen ohne Vorkenntnisse zum Urheberrecht und offene Bildungsressourcen (kurz OER).

 

Lernziele: Die Teilnehmer/innen) kennen die Begrifflichkeiten rund um Open Content / OER wissen um die Vor- und Nachteile von Open-Content-Lizenzen und erhalten eine Übersicht über Quellen gemeinfreier sowie Bezahl-Inhalte.

 

[publication] Was macht ein gutes Erklärvideo aus? #video #tel #tugraz

Für das Buch „Lehren und Lernen mit Tutorials und Erklärvideos“ durften wir einen Kurzbeitrag zu „Was macht ein gutes Erklärvideo aus?“ schreiben.

Zusammenfassung:
Basierend auf der Analyse und der Gestaltungspraxis von Erklärvideos in der Hochschulbildung stellen Dr. Schön und Dr. Ebner die wichtigsten medialen und didaktischen Gestaltungskriterien für großartige Erklärvideos vor.Basierend auf der Analyse und der Gestaltungspraxis von Erklärvideos in der Hochschulbildung stellen Dr. Schön und Dr. Ebner die wichtigsten medialen und didaktischen Gestaltungskriterien für großartige Erklärvideos vor.

Teaser des Beitrags

[Entwurf bei ResearchGate]

Zitation: Schön, S. & Ebner, M. (2020) Was macht ein gutes Erklärvideo aus? In: Lehren und Lernen mit Tutorials und Erklärvideos. Dorgerloh, S. & Wolf, K. (Hrsg.). Beltz. ISBN 978-3-407-63126-8. S. 75-80

Keynote: Lernraum Makerspace – Chance und Herausforderung für Schulen

Am 31. März hätte der RFDZ Informatik Fachtag in der Steiermark eigentlich als reale Veranstaltung stattfinden sollen. Nun wurde auch hier umgestellt auf eine Online-Veranstaltung und ich freue mich, dort die Keynotes vortragen zu dürfen. Herzlichen Dank für die (wiederholte!) Einladung!

URL: https://www.slideshare.net/sandra_slideshare/lernraum-makerspace-chancen-und-herausforderungen-fr-schulen

Schön, Sandra (2020). Lernraum Makerspace – Chancen und Herausforderungen für Schulen. Online-Keynote auf dem RFDZ Informatik Fachtag der Steiermark, 31. März 2020