Mein österreichisches Lieblingswort der Woche: Jänner #lieblingswort

Der Januar ist ein Jänner. So kann man schon am Jahresbeginn entdeckern, ob man von da oder dort stammt. :o)

 

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Anmerkung: Ich wohne und lebe in Bayern, nur 5 km von der Grenze entfernt und viele Worte, die jemanden aus Berlin oder Bremen vielleicht “österreichisch” vorkommen sind im Bayerischen ebenso oder ähnlich im Gebrauch. Die Worte, die es mir angetan haben und die ich hier vorstelle, werden in der Regel aber nur in Österreich bzw. von Österreichern verwendet und ich finde sie bemerkenswert, mag sie, weil sie lustig klingen, überraschende Bedeutungen haben oder weil ich damit auch besondere Erinnerungen verbinde. Oft wusste ich einfach nicht, was meine österreichischen Freunde und Kollegen meinten – oder von mir wollten. Und ja: sicher gibt es vielleicht auch andere oder “bessere” Bedeutungen – bitte einfach kommentieren, wenn es nicht (ganz) passt, danke! (Ich bin keine Sprachwissenschaft(l)er/in – und Österreicherin ja (leider) auch nicht!)

Mein österreichisches Lieblingswort der Woche: Erstsemestrige #lieblingswort

In meinen “deutschen” Ohren klang es abschätzig, das “Erstsemestrige” – vielleicht wegen den “Ewiggestrigen”? Auf alle Fälle weiß ich nun: Das ist stinknormales Österreichisch, so heißen halt die StudienfanfängerInnen bzw. Erstsemester (das habe ich noch nie gegendert, ich denke, das ist ein Neutrum :D), ich selbst war übrigens eine “Erstsemestlerin” (LMU München). Eine Zusammenschau dazu gibt’s auch bei der Wikipedia :o)

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Anmerkung: Ich wohne und lebe in Bayern, nur 5 km von der Grenze entfernt und viele Worte, die jemanden aus Berlin oder Bremen vielleicht “österreichisch” vorkommen sind im Bayerischen ebenso oder ähnlich im Gebrauch. Die Worte, die es mir angetan haben und die ich hier vorstelle, werden in der Regel aber nur in Österreich bzw. von Österreichern verwendet und ich finde sie bemerkenswert, mag sie, weil sie lustig klingen, überraschende Bedeutungen haben oder weil ich damit auch besondere Erinnerungen verbinde. Oft wusste ich einfach nicht, was meine österreichischen Freunde und Kollegen meinten – oder von mir wollten. Und ja: sicher gibt es vielleicht auch andere oder “bessere” Bedeutungen – bitte einfach kommentieren, wenn es nicht (ganz) passt, danke! (Ich bin keine Sprachwissenschaft(l)er/in – und Österreicherin ja (leider) auch nicht!)

Mein österreichisches Lieblingswort der Woche: Benützer #lieblingswort

Während “benützen” und “benutzen” für mich manchmal einen semantischen Unterschied ausmacht, scheint das bei den österreichischen KollegInnen nicht ganz der Fall zu sein, zumindest nicht, wenn es um Benutzer bzw. Benützer  oder Benutzung bzw. Benützung geht. Tatsächlich gibt’s beides und wird synonym verwendet.

Ich bin das erste Mal darauf aufmerksam geworden als eine Kollegin mehrmals in einem Text vom “Benützer-Interface” geschrieben hatte. Aber  es gibt auch Benützungs-Ordnungen. Hier ein Zitat aus den Allgemeinen Benützungsbestimmungen der Archive der Arbeiterkammer (Link, Hervorhebung von mir).

Allgemeine Benützungsbestimmungen 
Die Benützung des Archivguts durch Behörden, Ämter und Privatpersonen, kann nur auf schriftlichen Antrag vom Direktor oder in seinem Auftrag vom Archivverantwortlichen genehmigt werden. Die Einsicht in das Archivmaterial erfolgt nach vorheriger telefonischer oder schriftlicher Anmeldung und bei Vorlage eines Lichtbildausweises. Für die Benützung steht ein vom Archiv festgelegter Raum zur Verfügung (derzeit Studienbibliothek der AK in Klagenfurt, Bahnhofplatz 3). Die Benützung des Archivmaterials erfolgt im Beisein einer verantwortlichen Mitarbeiterin oder eines Mitarbeiters der Kammer. Bei Bedarf kann eine fachliche Beratung in Anspruch genommen werden. Eine Entlehnung der Archivalien außer Haus ist nicht möglich. Die Archivalien sind vom Benützer in der ursprünglichen Ordnung und vollständig wieder zurückzugeben. Bei der Behandlung der Archivalien ist größte Sorgfalt anzuwenden. Schriftliche Notizen auf den Materialien sind nicht zulässig. Kopien sind nur dann gestattet, wenn der Zustand der Archivalien dies zulässt. Die Benutzung der Medien ist nur unter Beachtung der jeweils gültigen Bestimmungen des Urheberrechts möglich. Bei Missbrauch und Verstößen gegen diese Bestimmungen kann der Direktor oder in seinem Auftrag der Archivverantwortliche den Ausschluss von der Benützung verfügen.

Beim Recherchieren bin ich darauf gestoßen, dass das “Benützer” auch in (Teilen) der Schweiz gängig ist. Vielleicht weiß jemand mehr?

 

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Anmerkung: Ich wohne und lebe in Bayern, nur 5 km von der Grenze entfernt und viele Worte, die jemanden aus Berlin oder Bremen vielleicht “österreichisch” vorkommen sind im Bayerischen ebenso oder ähnlich im Gebrauch. Die Worte, die es mir angetan haben und die ich hier vorstelle, werden in der Regel aber nur in Österreich bzw. von Österreichern verwendet und ich finde sie bemerkenswert, mag sie, weil sie lustig klingen, überraschende Bedeutungen haben oder weil ich damit auch besondere Erinnerungen verbinde. Oft wusste ich einfach nicht, was meine österreichischen Freunde und Kollegen meinten – oder von mir wollten. Und ja: sicher gibt es vielleicht auch andere oder “bessere” Bedeutungen – bitte einfach kommentieren, wenn es nicht (ganz) passt, danke! (Ich bin keine Sprachwissenschaft(l)er/in – und Österreicherin ja (leider) auch nicht!)

Mein österreichisches Lieblingswort der Woche: Vollkoffer #lieblingswort

Schon ein Koffer ist in Österreich nicht nur ein Gepäckstück, sondern ein ganz schön hohler Mensch. In einer richtig dämlichen Variante wirds dann ein Vollkoffer.

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Anmerkung: Ich wohne und lebe in Bayern, nur 5 km von der Grenze entfernt und viele Worte, die jemanden aus Berlin oder Bremen vielleicht “österreichisch” vorkommen sind im Bayerischen ebenso oder ähnlich im Gebrauch. Die Worte, die es mir angetan haben und die ich hier vorstelle, werden in der Regel aber nur in Österreich bzw. von Österreichern verwendet und ich finde sie bemerkenswert, mag sie, weil sie lustig klingen, überraschende Bedeutungen haben oder weil ich damit auch besondere Erinnerungen verbinde. Oft wusste ich einfach nicht, was meine österreichischen Freunde und Kollegen meinten – oder von mir wollten. Und ja: sicher gibt es vielleicht auch andere oder “bessere” Bedeutungen – bitte einfach kommentieren, wenn es nicht (ganz) passt, danke! (Ich bin keine Sprachwissenschaft(l)er/in – und Österreicherin ja (leider) auch nicht!)

Mein österreichisches Lieblingswort der Woche: Adabei #lieblingswort

Als Text liest es sich vielleicht komisch, aber wenn man es laut liest ist wohl alles klar: Ein Adabei ist jemand, “a (auch) dabei” ist, weil überall ist, wo sich vermeintlich etwas wichtiges passiert oder man sich repräsentieren kann. Ein wunderbares Wort, finde ich!

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Anmerkung: Ich wohne und lebe in Bayern, nur 5 km von der Grenze entfernt und viele Worte, die jemanden aus Berlin oder Bremen vielleicht “österreichisch” vorkommen sind im Bayerischen ebenso oder ähnlich im Gebrauch. Die Worte, die es mir angetan haben und die ich hier vorstelle, werden in der Regel aber nur in Österreich bzw. von Österreichern verwendet und ich finde sie bemerkenswert, mag sie, weil sie lustig klingen, überraschende Bedeutungen haben oder weil ich damit auch besondere Erinnerungen verbinde. Oft wusste ich einfach nicht, was meine österreichischen Freunde und Kollegen meinten – oder von mir wollten. Und ja: sicher gibt es vielleicht auch andere oder “bessere” Bedeutungen – bitte einfach kommentieren, wenn es nicht (ganz) passt, danke! (Ich bin keine Sprachwissenschaft(l)er/in – und Österreicherin ja (leider) auch nicht!)

Zig-Tausend Mal heruntergeladen: Die aktuelle Statistik der Open-Access-Zeitschrift “bildungsforschung”

Die TU Graz hostet nicht nur die  Fachzeitschrift “bildungsforschung“, sondern sorgt auch für allerlei technische Raffinessen und Neugestaltungen des OJS. Hier der Hinweis auf die (stets) aktuellen Gesamt-Downloads der Artikel der bildungsforschung (seit ca. Ende 2009 bzw. der Veröffentlichung)

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Mein österreichisches Lieblingswort der Woche: Kipferl #lieblingswort

Über das österreichische Gebäck könnte man gefühlt ein Jahr lang bloggen – täglich! Wobei natürlich das Wort “Gebäck” hier schon zumindest zweifelhaft ist. Für meinen ersten Workshop bei der Salzburg Research habe ich die Kolleginnen darum gebeten, mir zu sagen, wo und wie sie Kaffee und Gebäck organisieren. Die Antwort: “Du willst doch wohl nicht Gebäck zum Kaffee anbieten?” Ich, irritiert: “Was denn sonst?” “Plunder?” “Ja, halt dann Plundergebäck”. Inzwischen weiß ich: Gebäck ist in Österreich eher salzig (umfasst als Brötchen bzw. Semmeln und Weckerl; Brezeln bzw. Brezn). Plunder ist der Überbegriff für das Süßgebäck, auch wenn es nicht immer Plunderteig ist. Und Mehlspeisen sind übrigens Torten und Kuchen – und nicht wie auf unsrer Seite der Grenze warme Süßspeisen wie Pfannkuchen, Dampfnudeln, Buchteln, Kaiserschmarrn oder Germknödel. Ach: Eigentlich ging es ja um die Kipferl. Bei uns gibt’s die in der Regel als “Hörndl” (Herndl), andernorts wohl als Hörnchen. Mmhh. :-)

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Anmerkung: Ich wohne und lebe in Bayern, nur 5 km von der Grenze entfernt und viele Worte, die jemanden aus Berlin oder Bremen vielleicht “österreichisch” vorkommen sind im Bayerischen ebenso oder ähnlich im Gebrauch. Die Worte, die es mir angetan haben und die ich hier vorstelle, werden in der Regel aber nur in Österreich bzw. von Österreichern verwendet und ich finde sie bemerkenswert, mag sie, weil sie lustig klingen, überraschende Bedeutungen haben oder weil ich damit auch besondere Erinnerungen verbinde. Oft wusste ich einfach nicht, was meine österreichischen Freunde und Kollegen meinten – oder von mir wollten. Und ja: sicher gibt es vielleicht auch andere oder “bessere” Bedeutungen – bitte einfach kommentieren, wenn es nicht (ganz) passt, danke! (Ich bin keine Sprachwissenschaft(l)er/in – und Österreicherin ja (leider) auch nicht!)

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