Mein österreichisches Lieblingswort der Woche: Adabei #lieblingswort

Als Text liest es sich vielleicht komisch, aber wenn man es laut liest ist wohl alles klar: Ein Adabei ist jemand, “a (auch) dabei” ist, weil überall ist, wo sich vermeintlich etwas wichtiges passiert oder man sich repräsentieren kann. Ein wunderbares Wort, finde ich!

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Anmerkung: Ich wohne und lebe in Bayern, nur 5 km von der Grenze entfernt und viele Worte, die jemanden aus Berlin oder Bremen vielleicht “österreichisch” vorkommen sind im Bayerischen ebenso oder ähnlich im Gebrauch. Die Worte, die es mir angetan haben und die ich hier vorstelle, werden in der Regel aber nur in Österreich bzw. von Österreichern verwendet und ich finde sie bemerkenswert, mag sie, weil sie lustig klingen, überraschende Bedeutungen haben oder weil ich damit auch besondere Erinnerungen verbinde. Oft wusste ich einfach nicht, was meine österreichischen Freunde und Kollegen meinten – oder von mir wollten. Und ja: sicher gibt es vielleicht auch andere oder “bessere” Bedeutungen – bitte einfach kommentieren, wenn es nicht (ganz) passt, danke! (Ich bin keine Sprachwissenschaft(l)er/in – und Österreicherin ja (leider) auch nicht!)

Zig-Tausend Mal heruntergeladen: Die aktuelle Statistik der Open-Access-Zeitschrift “bildungsforschung”

Die TU Graz hostet nicht nur die  Fachzeitschrift “bildungsforschung“, sondern sorgt auch für allerlei technische Raffinessen und Neugestaltungen des OJS. Hier der Hinweis auf die (stets) aktuellen Gesamt-Downloads der Artikel der bildungsforschung (seit ca. Ende 2009 bzw. der Veröffentlichung)

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Mein österreichisches Lieblingswort der Woche: Kipferl #lieblingswort

Über das österreichische Gebäck könnte man gefühlt ein Jahr lang bloggen – täglich! Wobei natürlich das Wort “Gebäck” hier schon zumindest zweifelhaft ist. Für meinen ersten Workshop bei der Salzburg Research habe ich die Kolleginnen darum gebeten, mir zu sagen, wo und wie sie Kaffee und Gebäck organisieren. Die Antwort: “Du willst doch wohl nicht Gebäck zum Kaffee anbieten?” Ich, irritiert: “Was denn sonst?” “Plunder?” “Ja, halt dann Plundergebäck”. Inzwischen weiß ich: Gebäck ist in Österreich eher salzig (umfasst als Brötchen bzw. Semmeln und Weckerl; Brezeln bzw. Brezn). Plunder ist der Überbegriff für das Süßgebäck, auch wenn es nicht immer Plunderteig ist. Und Mehlspeisen sind übrigens Torten und Kuchen – und nicht wie auf unsrer Seite der Grenze warme Süßspeisen wie Pfannkuchen, Dampfnudeln, Buchteln, Kaiserschmarrn oder Germknödel. Ach: Eigentlich ging es ja um die Kipferl. Bei uns gibt’s die in der Regel als “Hörndl” (Herndl), andernorts wohl als Hörnchen. Mmhh. :-)

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Anmerkung: Ich wohne und lebe in Bayern, nur 5 km von der Grenze entfernt und viele Worte, die jemanden aus Berlin oder Bremen vielleicht “österreichisch” vorkommen sind im Bayerischen ebenso oder ähnlich im Gebrauch. Die Worte, die es mir angetan haben und die ich hier vorstelle, werden in der Regel aber nur in Österreich bzw. von Österreichern verwendet und ich finde sie bemerkenswert, mag sie, weil sie lustig klingen, überraschende Bedeutungen haben oder weil ich damit auch besondere Erinnerungen verbinde. Oft wusste ich einfach nicht, was meine österreichischen Freunde und Kollegen meinten – oder von mir wollten. Und ja: sicher gibt es vielleicht auch andere oder “bessere” Bedeutungen – bitte einfach kommentieren, wenn es nicht (ganz) passt, danke! (Ich bin keine Sprachwissenschaft(l)er/in – und Österreicherin ja (leider) auch nicht!)

Partner/Sponsor für Volksbildungsinitiative zum Thema Digital Literacy gesucht #gol15

Der kostenlose Online-Kurs für den Einstieg in das selbstorganisierte Lernen mit kostenlosen Angeboten im Internet “Gratis Online Lernen” wird in jedem Fall im Oktober 2015 wiederholt angeboten. Damit wir an die Erfolge der ersten Runde im Jahr 2014 anknüpfen können, suchen wir DRINGEND einen Partner oder Sponsor, der sich nun im Vorfeld um die Einbindung von Kooperationspartnern, Absprachen und PR kümmert.

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Wir haben im Vorfeld bereits bei Stiftungen, Partnern und Bildungseinrichtungen vorgesprochen und uns geht jetzt die Luft aus: Die wenigen Einrichtungen, die sich ernsthaft engangieren im Bereich der allgemeinen Erwachsenenbildung und Digital Literacy haben oft schon ihre “eigenen” Pflänzchen. Und Fördertöpfe fehlen – die Verantwortlichen selbst sind ja oft genug reichlich weit weg vom Thema. Und natürlich sind wir auch wie immer eher kurzfristig unterwegs und es ist auch nicht ganz zu leicht zu erklären, was wir da eigentlich machen – einen Online-Kurs mit Begleitangeboten von 50 Partner/innen?

Wenn sich also nun jemand vorstellen kann, das Vorhaben mit größerem Einsatz zu unterstützen: Bitte Mail an uns. Um die kleinen möglichen Kooperationen, die das Projekt eigentlich erst so kraftvoll machen, werden wir uns ansonsten dieses Jahr leider nicht kümmern können. Wir können dies leider nicht, wie weitestgehend im letzten Jahr, ehrenamtlich bestreiten bzw. aus Mitteln des BIMS e.V.. Und auch: Das wesentliche (Produktion des Kurses und aller Materialien, Plattform) ist ja schon da. Und man kann sich den Kurs und die Materialien auch jederzeit mal anschauen oder ihn besuchen!

Wo findet denn der Online-Kurs statt? In Österreich etwa? #imoox.at und co.

Alle, die sich so gerade mit Online-Kursen beschäftigen (zumal wenn sie sie noch mit Präsenzangeboten verstricken – z.B. bei GOL14, beim IchMOOC oder wie geplant beim Online-Kurs “Making mit Kinder”) wissen, dass das was wir da machen, oft schwierig zu erklären ist. Weil es so schön ist ein entsprechender Screenshot aus dem noch nicht totem sozialen Netzwerk. Und auch der Hinweis: Das Internet endet nicht an den Staatengrenzen. :o)
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Mein österreichisches Lieblingswort der Woche: Trafikant/in #lieblingswort

Mein Vater hat sich vor vielen Jahren (ca. 20) an der Uni Salzburg eingeschrieben und ich bin mit, weil ich mir die Uni anschauen wollte – weil ich mich eben erst an der LMU in München eingeschrieben hatte. Wir kamen uns vor wie auf dem Mond. Dabei waren wir nur 40 km von unserem damaligen Heimatort entfernt. Statt zur “Einschreibung” ging es zur “Inskriptionsstelle”, statt dem Abitur-Zeugnis war eine “Matura” gefragt und dann hieß es: “Bitte kaufen Sie noch Gebührenmarken.” “Wo gibt es die?” “In der Trafik.” “Wo ist das?” “Unten raus, gleich ums Eck”. Gut, da sind wir dann hin, da war aber keine Uni-Einrichtung oder eine Behörde, aber immerhin ein Kiosk. Wir also: “Wir suchen bitte die Trafik.” “Da sind Sie hier richtig”.  Wir haben noch lange über unseren seltsamen Ausflug gelacht, und dass es (damals) in Österreich noch Gebührenmarken gab, und die ausgerechnet im Kiosk – und alles so reichlich fremd war und wir so viele blöde Fragen stellen mussten, obwohl so nah. Jetzt wundere ich mich nicht mehr darüber, dass es alles lebensnotwenige in einer Trafik gibt (auch Tickets für den Zug, für die Westbahn) und kann es mir auch gar nicht mehr anders vorstellen. Hoch leben die TrafikantInnen!

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Anmerkung: Ich wohne und lebe in Bayern, nur 5 km von der Grenze entfernt und viele Worte, die jemanden aus Berlin oder Bremen vielleicht “österreichisch” vorkommen sind im Bayerischen ebenso oder ähnlich im Gebrauch. Die Worte, die es mir angetan haben und die ich hier vorstelle, werden in der Regel aber nur in Österreich bzw. von Österreichern verwendet und ich finde sie bemerkenswert, mag sie, weil sie lustig klingen, überraschende Bedeutungen haben oder weil ich damit auch besondere Erinnerungen verbinde. Oft wusste ich einfach nicht, was meine österreichischen Freunde und Kollegen meinten – oder von mir wollten. Und ja: sicher gibt es vielleicht auch andere oder “bessere” Bedeutungen – bitte einfach kommentieren, wenn es nicht (ganz) passt, danke! (Ich bin keine Sprachwissenschaft(l)er/in – und Österreicherin ja (leider) auch nicht!)

Mein österreichisches Lieblingswort der Woche: Pfiff #lieblingswort

Ich mag Bier ja wenn, nur mit Limonade (oder Almdudler :D). Und wenn es sein muss. Weniger als einen halben Liter gibt es allerding an meinem Zipfel der Welt ganz sicher nicht. Außer: Ich fahre zwei Kilometer über die Grenze. Da gibt’s dann ein Seiterl (Glaskrügchen, ca. 0,25 l) oder noch kleiner: einen Pfiff. In der Wikipedia steht zwar, dass Pfiff auch eine bayerische Maßeinheit war. Vermutlich war das aber schon ganz lange her und bezog sich auch nicht auf Bier. :o)

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Anmerkung: Ich wohne und lebe in Bayern, nur 5 km von der Grenze entfernt und viele Worte, die jemanden aus Berlin oder Bremen vielleicht “österreichisch” vorkommen sind im Bayerischen ebenso oder ähnlich im Gebrauch. Die Worte, die es mir angetan haben und die ich hier vorstelle, werden in der Regel aber nur in Österreich bzw. von Österreichern verwendet und ich finde sie bemerkenswert, mag sie, weil sie lustig klingen, überraschende Bedeutungen haben oder weil ich damit auch besondere Erinnerungen verbinde. Oft wusste ich einfach nicht, was meine österreichischen Freunde und Kollegen meinten – oder von mir wollten. Und ja: sicher gibt es vielleicht auch andere oder “bessere” Bedeutungen – bitte einfach kommentieren, wenn es nicht (ganz) passt, danke! (Ich bin keine Sprachwissenschaft(l)er/in – und Österreicherin ja (leider) auch nicht!)

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