Ausgezeichnet: COER17 gewinnt den OER-Award 2017 in Kategorie „OER über OER“

Für das Projekt „Open Education Austria“ haben Martin Ebner, das iMoox-Team und ich dieses Jahr den offenen Online-Kurs zu Offenen Bildungsresourcen (kurz OER für Open Educational Resources), also COER17 komplett neu aufgelegt. Die Materialien – vor allem die Videos – sind schon in mehreren anderen OER-Projekten (wieder) verwendet und -veröffentlicht worden. Und wir haben uns schon sehr über die Nominierung für den OER-Award in der Auszeichnung „OER über OER“ gefreut.

UND NUN HABEN WIR DEN OER-AWARD 2017 IN DER KATEGORIE „OER ÜBER OER“ AUCH GEWONNEN! YIPPIEH!

Wir freuen uns ganz narrisch über die Auszeichnung, die im Rahmen des OER-Festival verliehen wurde und unter der Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission steht. Und natürlich möchten wir uns auch bei allen Teilnehmer/innen am Kurs, allen die die COER17-Materialien nutzen und sowieso allen, die uns bei unseren OER-Missionen unterstützen bedanken und begleiten. Danke, Ihr seid wunderbar!

Gratis Online Lernen – 4. Einheit: Wir sind Detektive #gol17 #imoox

In der vierten Einheit beim Kurs „Gratis Online Lernen“ dreht sich um das Suchen im Web und wir geben nicht nur Tipps, sondern haben auch ein paar Suchaufträge gestellt.Bei den Rechercheaufträgen geht es übrigens nicht darum, sie überhaupt (richtig) zu lösen – manchmal gibt es auch smartere und weniger smarte Lösungen. Wir sind schon jetzt neugierig, was die Teilnehmer/innen daraus machen.

Und für ganz aufmerksame Mitmacher/innen oder ehemalige Teilnehmer/innen: Eine Sucheaufgabe haben wir entfernt – es ist inzwischen ganz einfach, eine Foto einer blauen Banane zu finden. 🙂 – Wohl kein Wunder, wenn so viele danach suchen!

Wer mitknobeln möchte:
Bildschirmfoto 2016-04-25 um 08.53.48

Pretty proud: Starting a journey to innovate European early entrepreneurship education #doit #making #h2020

Yesterday, officially, a common journey of 13 key partners and more than 80 existing cooperations started the journey to innovate European Early Education, building upon the main ideas to favour social entrpreneurship thinking in makerspace settings for 6 to 16 years old within Europe and to bring together all these existing inspiring initiatives and organisations. I am really exited to see all of my wonderful DOIT collaborateurs at the end of the month in Amsterdam, at Waag ❤

 

Personally, this journey means to activate a new level of project management for me – as I am the coordinator of this challenging H2020 project with a budget with more than 2,4 million Euro for 36 months. But with all my great partners and colleagues and after getting through L3T 2.0 (together with Martin Ebner and more than 280 colleagues we succeeded to revise a textbook with 600 pages in 7 days) I am sure to survive this as well 😉

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Wahlwünsche – Kleinigkeiten für Familien, die ich schmerzlich vermisse

Familien sollen ja ein Thema sein, bei der Wahl. Hört man.

Was ich zum Thema Kinder vermisse und was Gerechtigkeit schaffen würde und wo ich auch nicht sehe, dass es nicht problemlos parteiübergreifenden Konsens geben müsste:

  • Ich wäre dankbar, wenn in Deutschland das Kindergeld nur die/derjenige bekommt, der sich nachweisbar um die Kinderbetreuung kümmert – und nicht pauschal zwischen den Eltern geteilt wird. Würde das Leben vieler Alleinerziehende/r erleichtern und würde dem Staat nicht mal was kosten. (In Österreich steht das Kindergeld nur dem Elternteil zu, das sich mehrheitlich um die Betreuung der Kinder kümmert, m.W. auch in der Schweiz).
  • Dann sollte von den Krankenkassen endlich wieder Zahnregulierung und Brillen übernommen werden! Was für unsere Generation noch gratis war, kostet in meinem Fall etliche hundert Euro im Jahr. Das ist schlichtweg nicht fair – von meinen Krankenkassenbeträgen (Techniker Krankenkasse) wird ja immerhin sogar Homöopathie verschrieben. Und ohne Korrekturhilfen könnten drei von uns gar nicht in die Schule/Arbeit. Für die medizinisch notwendige Zahnkorrektur muss ich 20% vorfinanzieren (so dass ich ein mehrere hundert Euro dann wohl auch wieder zurückbekomme, irgendwann, nur sind die 20% bei zwei Kindern auch kein Pappenstiel). Und ich möchte nicht wissen, wieviele Kinder in Deutschland aus diesem Grund keine ordentliche Sehhilfe + Zahnregulierung – mit allen Konsequenzen für Bildung und Zukunft – erhalten.
  • Und was ich schmerzlich vermisse: Unterstützung für die Sache der Hebammen.  siehe z.B. http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/46260. Das ist so unglaublich, dass sich da SEIT JAHREN nichts tut. Bekommen Bundestagsabgeordnete und Parteivorsitzende keine (Enkel-) Kinder?
  • Solide Betreuungsquoten, angemessene Bezahlung und Ausbildung in der Frühpädagogik. Heimchen-am-Herd-Zulagen (Bayern) verbieten, stattdessen kostenlose Halbtags-Kinderbetreuung für alle und ausreichend Ganztagsplätze. Gut, das ist nun tätsächlich mit hohen Kosten für den Steuerzahler verbunden. Aber spätere Spezialprogramme, u.a. zur Sprachförderung, sind sicher auch nicht günstig – aber durch frühzeitige professionelle Betreuung im Kindergarten oft gar nicht mehr nötig.
  • Digitalisierung in der Schule, OER für die Schule … ach das mit den Träumen spar ich mir.

(Bei anderen Themen, die mir politisch wichtig sind, gibt’s immerhin meist klare Positionen, auch wenn diese nur selten von großen Parteien vertreten werden).

Ein Hotel mit Makerspace: Die Makerei im Solidar Hotel Goldener Stern

Nun hat das Solidar Hotel im Fichtelgebirge schon einen ersten Sommer hinter sich – und ich habe versäumt, das ganze nicht nur ein paar Mal in den Netzwerken zu teilen, sondern auch hier vernünftig im Blog vorzustellen: Das Solidar Hotel ist nicht nur ein besonderes Hotel, weil es sich kostengünstig auf die Bedürfnisse von Familien einstellt und dabei insbesondere auch Familien rund um Autismus einlädt, sondern weil es auch das erste Hotel im deutschsprachigen Raum ist, das einen eigenen Makerspace anbietet: Die Makerei.

Und ich freu mich nicht nur riesig mit dem Hotelbetreiber Bernhard Schmidt, ehemals Reichenhall, dem hier wiedermal eine innovative Unternehmung gelungen ist, sondern bin auch ein wenig mit-stolz: Hinter dem Konzept der Makerei steht nämlich auch eine Mitmacherin und Peer-Tutorin bei den Maker Days for Kids, die vor einem Jahr ein Praktikum zum Thema bei Bernhard hatte – der wiederum auch die Maker Days mit Rat und Tat unterstützt hat. Ganz nebenbei ist das tolle Mädel auch unsere Älteste <3<3<3

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Warum das mit Frauen in der Technik und Informatik nichts werden kann – das Statement der Gesellschaft für Informatik (GI)

Ausgangslage ist eine Konferenz, „Bildungsräume“ nächste Woche an der TU Chemnitz, die gemeinsam von der Gesellschaft für Informatik (GI) und der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW) ausgerichtet wird.*

Nun, gestern habe ich entdeckt, dass die fünf Keynotes der Tagung von fünf Männern gehalten werden und ich habe mich darüber in Facebook empört. Ich habe in einem der Kommentare noch ergänzt: „Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) hat übrigens 20.000 Mitglieder und eine eigene Fachgruppe für Frauen und Informatik – seit März unterstützt sie auch noch die Initiative Klischee-Frei.de – s. https://www.klischee-frei.de/de/klischeefrei_53001.php – das Ganze ist nicht nur ein bisschen peinlich.“

Ich hätte nicht vermutet, dass die Gesellschaft für Informatik bzw. der Facebook-Verantwortliche so reagiert, wie sie das heute Nachmittag getan hat … „Von außen ist immer gut motzen. Vielleicht einfach mal mitmachen, Verantwortung übernehmen und Dinge ändern, die einen stören?“

Ich hoffe, einige Mitglieder der GI und der GMW fühlen sich davon angesprochen!

(Anmerkung: Die ganze Diskussion ist hier bei Facebook öffentlich sichtbar zum nachlesen.)

part2_Bildschirmfoto 2017-08-31 um 15.12.40

* Für diese Konferenz war ich für die GMW mehrmals (ehrenamtlich, ich kann sowas nicht in meiner Arbeitszeit machen) als Reviewer/in aktiv (für die GMW und die GI-DELPHI) und 2016 auch im Steering Committee, mehrmals Vortragende – auch wenn ich kein GMW- oder GI-Mitglied bin, fühle ich mich dieser Konferenz bzw. der GMW-Tagung also auch verbunden.