Familienbeihilfe bei Grenzgängern … und wiedermal gibt es monatelang kein Kindergeld. #grenzgänger #familienbeihilfe #eu #kindergeld

Ja, es ist gibt sicherer wichtigeres zu debattieren, aber gerade weil es mich persönlich und viele andere Familien im Grenzraum und dem Status Grenzgänger betrifft, heute eine Kopie meiner Mail an den österreichischen Steuerombudsmann (und seiner Antwort). Gerade auch, weil viele gar nicht wissen, welche Probleme auf sie zu kommen können, wenn sie einen deutschen Wohnsitz habe, aber das Kindergeld (Familienbeihilfe) aus Österreich bekommen, weil von dort das Haupteinkommen stammt, quasi als Warnung. Und gerade auch, weil Grenzgänger-Anliegen trotz aller Euregio-Einrichtungen einfach keine Lobby haben: In der Regel sind wir dort, wo wir Beschwerden anbringen möchten, ja entweder keine Wähler und/oder die „eigenen“ Behörden fühlen sich/sind nicht zuständig und/oder man ist Ausländer. Es ist kompliziert. Zur Sache:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ein Verbesserungsvorschlag, der die Situation der Grenzgänger-Familien drastisch verbessern würde; in Salzburg wurde mir mitgeteilt, dass hierfür das Ministerium in Wien zuständig ist und nicht die Salzburger Behörde.

In regelmäßigen Abständen werden die Zahlungen der Familienbeihilfe bei den sog. Grenzgänger/innen mit dt. Wohnsitz und Anspruch auf Familienbeihilfe in Österreich mit Deutschland überprüft. „Erkennen“ können das Familien, die in Deutschland leben daran, dass sie in der Regel dazu aufgefordert werden Nachweise zu überbringen über Arbeitgeber, Wohnsitz, Schulbesuch der Kinder. Was NICHT im entsprechenden Brief steht ist, dass damit AUTOMATISCH die Zahlung der Familienbeihilfe ausgesetzt wird (!!!), bis die entsprechenden Unterlagen eingegangen sind, auch wenn diese fristgerecht eingehen, UND die entsprechende (in Salzburg anscheinend: EINE) Angestellte die entsprechenden Abgleiche mit den deutschen Behörden vorgenommen hat. Laut Auskunft wird dieser Prozess nun bei mir „mehrere Monate dauern, damit können Sie rechnen“.

Ich halte die Aussetzung der Zahlung selbst als absolut fragwürdig, da ich mir ja nichts zuschulde kommen haben lasse. Zudem ist die Familienbeihilfe ja in den meisten Familien, v.a. bei Alleinerziehende und Mehrkindfamilien existenziell notwendiger Bestandteil des Einkommens.

Ich möchte Sie dringend bitten, diese Praxis zu überdenken und anzupassen, und IN JEDEM FALL SOFORT im Schreiben an die Eltern in Deutschland auf die Aussetzung HINZUWEISEN, so dass z.B. bei den Banken unkompliziert um Kleinkredite angesucht werden kann um die monatelangen Ausfälle zu kompensieren.

Mit freundlichen Grüßen
Sandra Schön

Und übrigens kam eine sehr schnelle und optimistisc stimmende E-Mail aus Wien als Antwort:

S.g. Frau Dr. Schön!

Danke für die Nachricht. Es gibt tatsächlich derzeit eine Arbeitsgruppe im Ministerium, um die Überprüfungen der Familienbeihilfen zu verbessern. Da ist dieser Einwand sehr gut! DANKE!

Mit freundlichen Grüßen

Dann schaun wir mal, was daraus wird… Da ist vielleicht noch zu ergänzen: Kindergeld ist keine Sozialleistung.

Bild von pixabay (CC0)

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Erschienen: ZugehOERt! – Podcast029 zu OER mit Martin Ebner und Sandra Schön #oer #making

Jöran Muuß-Merholz Podcastreihe wurde auf dem OER-Forum fleißig erweitert und ergänzt, und auch Martin Ebner und ich wurden ins Aufnahmestudio in den Bus gebeten und von Alexandra Hessler und Guido Brombach interviewt. Weil ich wie aufgezogen quassle, bin ich insbesondere Guido sehr dankbar, dass er dann auch nach rund der halben Zeit mal Martin zu Wort kommen lässt (blush).

Griechenland? Ich hab es mit der Rettung versucht ….

Die Karte kam schon irgendwann im Advent, der Weblog war eh schon so verplant, aber jetzt möchte ich auch hier berichten: Ich habe meinen Anteil dafür getan, dass Griechenland „gerettet“ werden hätte können. Nun retten die Griechen ja vor allem Flüchtlinge aus dem Wasser. Eine Crowdfunding-Aktion ist wohl schon längst überfällig. Nicht nur eine. Nun ja, hier die versprochene Postkarte.

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Happy New Year 2016!

Die Weihnachtsfeiertage sind vorbei – und ich habe sie dieses Jahr mehr als nötig gebraucht. Eigentlich hätte ich wohl auch während der Feiertage arbeiten sollen, denn nun stapeln sich die Aufgaben wieder ganz schön – und ich habe als ersten Schritt im Jahr 2016 schon einige Dinge gestoppt oder verschoben. Ich würde mir gerade vor allem mehr Zeitraum wünschen, aber vielleicht klappts damit später im Jahr.

Für 2016 sind schon schöne Projekte im Laufen oder geplant, v.a. hoffe ich auf einen Projektantrag, der jedoch erst noch eingereicht werden muss – dazu dann später aber mehr.

Beim Silvester-Feiern mit Martin Ebner und Co. sind ein paar neue Gedanken und Ideen entstanden und müssen noch ein wenig weitergesponnen werden. Mal sehen, was daraus wird! Euch allen ein schönes, gesundes, kreatives 2016 – es soll Euch nur Gutes bringen und niemanden nehmen!

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Jahresrückschau 2015

Auch das Jahr 2015 war ein arbeitsintensives und ereignisreiches Jahr – und mit dem „Österreichischen Staatpreis für Erwachsenenbildung 2015 (Kategorie Digital Literacy)“ endete es auch fulminant mit einer echten „once in a Lifetime“ Auszeichnung.  Inhaltlich war es für mich ein Abenteuer zu sehen, wie OER auf einmal als Thema abhebt, und ich hoffe, es ist nicht zu viel Hype dabei, sondern die dringende Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Und für mein zweites Lieblingsthema „Making“ zeigt sich in der Rückschau: Das ist ein spannendes Thema und das wird auch noch ein ganz großes Thema. Das macht Spaß, so zu arbeiten!

In der Rückschau war es Jahr voller Projekte rund um Lieblingsthemen und es gab – v.a. beim Making – so vieles zu entdecken und zu lernen, auch habe ich etliche neue spannende Personen kennen lernen dürfen. Zeit für ein bisschen Ruhe über die Feiertage und meine Familie.🙂

 

 

Einladung zum Webtalk am 5.11.15: Was treibt die Erwachsenenbildung voran? Was kommt auf uns zu?

teaser-webtalk-180Vielleicht mag jemand zuhören? Ich sollte mir auf alle Fälle noch schleunigst was schlaues einfallen lassen😉

Aufbauend auf die Ausgabe 25 veranstaltet erwachsenenbildung.at eine Online-Diskussion, zu der wir insbesondere Sie als AutorInnen dieser Ausgabe sehr herzlich einladen möchten:

Beim wEBtalk am 5. November 2015, von 14.00 bis ca. 15.00 sind Sie eingeladen online mit Lorenz Lassnigg, Sabine Schmidt-Lauff und Sandra Schön zu diskutieren: Was treibt die Erwachsenenbildung voran? Was kommt auf uns zu? Und: wie lässt sich das Morgen gestalten?

Die Online-Veranstaltung findet unter: https://proj.adobeconnect.com/bifeb statt. Ab 13.30 Uhr können Sie den Online-Raum betreten und Chat, Headset oder Webcam sowie die Möglichkeiten im Online-Raum testen.

Nähere Informationen finden Sie unter http://erwachsenenbildung.at/aktuell/nachrichten_details.php?nid=8268.

Alma Mater #LMU: Bitte erkennt den Doktor-Titel ab. Aber schnell #Plagiat

Zwei Jahre nach mir ist eine Dame an der LMU am gleichen Institut promoviert worden, die das zweifelsohne nicht verdient hat. Nun kann ich mir durchaus vorstellen, dass die Prüfer hier sich die Dreistigkeit des Plagiats nicht vorstellen konnten (Man will sich das ja auch einfach gar nicht vorstellen!). Nur: Die Sache ist laut Prüfungsordnung verjährt, der Titel bleibt. Ich kann das nicht glauben. Meine Alma Mater tut sich damit sicher keinen Gefallen, der Wissenschaft erweist sie einen Bärendienst.

Bildschirmfoto 2015-09-28 um 20.43.08

(c) Vroniplag – URL: http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Xg (2.10.15)