Veröffentlichung: Feldstudie zum Einsatz von Lehrveranstaltungsaufzeichnungen – iTuG-Reihe Band 7

Michael Karner hat sich in seiner Diplomarbeit mit Lehrveranstaltungsaufzeichnungen beschäftigt und ist dabei vor allem der Frage nach dem „Warum?“ nachgegangen. In zahlreichen qualitativen Interviews mit Lehrenden als auch Studierenden kann er auf interessante Ergebnisse verweisen. Die Arbeit ist nun als 7. Band der iTuG-Reihe erschienen.

Zusammenfassung:

Die Verwendung von Vorlesungsaufzeichnungen in der Leahre wird von zwölf Universitäten in Österreich seit über 10 Jahren vorangetrieben. Die Technische Universität Graz bietet den Lehrenden seit 2006 das Service an, Lehrveranstaltungen aufzuzeichnen, damit sie anschließend den Studierenden zur Verfügung gestellt werden können. Fur diese Arbeit wurden Studierende und Lehrende zum Thema „Videoaufzeichnungen in der Lehre an der TU Graz“ befragt. Die Interviews wurden als Einzelinterviews geführt, wobei den Studierenden elf und den Lehrenden dreizehn ofene Fragen gestellt wurden. Bei den Lehrenden sollten die Interviews einerseits uber die Hauptbeweggründe fur den Einsatz der Videoaufzeichnungen und andererseits über die Voraussetzungen fur eine größere Akzeptanz unter den Lehrenden Aufschluss geben. Abschließend kann aus den Befragungen der Studierenden geschlossen werden, dass sie die Vorlesungsaufzeichnungen der TU Graz sehr schätzen und auf einen Ausbau des Services insisteren. Um dies zu bewerkstelligen, mussen die momentan herrschenden Vorbehalte und Befürchtungen der Lehrenden abgebaut werden.

Merken

Advertisements

Didaktisches Re-Design von Open Educational Resources: Vom MOOC zum offenen Unterrichtssetting für den Schulkontext #OER #MOOC #imoox #gmw17

m Rahmen der 25. Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW) haben wir einen Beitrag zu „Didaktisches Re-Design von Open Educational Resources: Vom MOOC zum offenen Unterrichtssetting für den Schulkontext“ verfasst.

Zusammenfassung:

Dieser Beitrag beschreibt den Remix und die Adaption von vorhandenen Lern-und Lehrmaterialien für ein anderes Lernsetting. Grundlage dafür sind offen lizenzierte Materialien, also Open Educational Resources (OER). Ein vorhandener MOOC der Plattform imoox.at, wurde für ein anderes Lernsetting adaptiert. Dabei geht es konkret um die Anpassung und Übertragung in ein offenes Unterrichtssetting im Schulkontext. Im Fokus der Arbeit steht das didaktische Design eines offenen Unterrichtssettings auf Grundlage von existierenden Materialien eines MOOC (für “ massive open online course “ , also Online-Kurs für sehr Viele), also das didaktische ReDesign bzw. die Re-Didaktisierung von vorhandenen Open Educational Resources in ein anderes Lehr-Setting und die anschließende Veröffentlichung der neuen Open Educational Resources. Dies wird anhand eines ReDesign -Modells vorgestellt und umgesetzt.

[Beitrag @ ResearchGate]

Zitation: Höllerbauer, B., Ebner, M., Schön, S., Haas, M. (2017) Didaktisches Re-Design von Open Educational Resources: Vom MOOC zum offenen Unterrichtssetting für den Schulkontext. In: Bildungsräume, Igel, C. (Hrsg.), Proceedings der 25. Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft, Waxmann, S. 177-189

Veröffentlichung: Digitalisierung ist konsequent eingesetzt ein pädagogischer Mehrwert für das Studium: Thesen zur Verschmelzung von analogem und digitalem Lernen auf der Grundlage von neun Fallstudien #gmw17

Im Rahmen der 25. Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW) haben wir einen Beitrag zu „Digitalisierung ist konsequent eingesetzt ein pädagogischer Mehrwert für das Studium: Thesen zur Verschmelzung von analogem und digitalem Lernen auf der Grundlage von neun Fallstudien“ verfasst.

Zusammenfassung:

Viele Jahre war der Einsatz von computergestütztem Lehren und Lernen an (tragbare) Computer gebunden. Ob digitale Hilfsmittel, z. B. Laptop und Video-Projektor, zum Einsatz kamen war deutlich erkennbar. Spätestens mit dem ubiquitären Internet und den Smartphones in den Taschen der Studierenden ist diese Grenzziehung zwischen sog. „analoger“ d. h. herkömmlicher Präsenzlehre sowie dem „digitalen“, d. h. dem computergestützten Lehren und Lernen, vermutlich sogar obsolet. Die Digitalisierung verändert auf unterschiedliche Weise die Lehre. Im Papier wird die These aufgestellt, dass dabei digitale und sogenannte analoge Aspekte immer mehr miteinander verschmelzen. Besonderheiten von verschmolzenen Lern- und Lehrformaten wurden in einem Arbeitspapier, das für das Hochschulforum Digitalisierung erstellt wurde, herausgearbeitet. Im Beitrag werden neun Fallstudien skizziert und ihre Besonderheiten verglichen. Daraus abgeleitet werden Thesen über die Charakteristik von verschmolzenen Lern- und Lehrformaten.

[Beitrag @ ResearchGate]

Zitation: Schön, S., Ebner, M., Schön, M., Haas, M. (2017) Digitalisierung ist konsequent eingesetzt ein pädagogischer Mehrwert für das Studium: Thesen zur Verschmelzung von analogem und digitalem Lernen auf der Grundlage von neun Fallstudien. In: Bildungsräume, Igel, C. (Hrsg.), Proceedings der 25. Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft, Waxmann, S. 11-19

Unsere Videos über offene Bildungsressourcen werden genutzt – großartig! #oer

Wenn andere Materialien von mir aufrufen oder irgendwo teilen, ist das toll. Obwohl „offene Bildungsressourcen“ (OER) darüberhinaus auch genutzt und modifiziert werden dürfen, kommt das gar nicht sooo häufig vor. Das liegt wohl auch daran, dass es sich ein wenig komisch anfühlt, Materialien von anderen zu verwenden – auch wenn die offene Lizenz das nicht nur „erlaubt“ sondern gerade zu zu dieser Nutzung einladen soll.

Dass nun Videos, die ich mit Martin Ebner für den Kurs zu OER (COER MOOC auf imoox.at) auch den KollegInnen so gut gefallen, dass diese die Videos wiederum in ihren Projekten nutzen, freut uns daher umso mehr! (DIe Videos finden sich auch ohne Anmeldung bei Youtube zugänglich, klar!).

So finden sich die Video ganz prominent auf den Seiten des deutschen Projekts „oerlabs“:

 

 

 

 

 

 

 

Und die Videos werden auch im OER-MOOC der Freunde von mooin im Rahmen des Projekts OER MuMiW genutzt. Wir sind stolz wie Oskar 😀

Merken

Merken

Merken

Merken

„Gratis Online Lernen“ startet wieder – am 09.10.17 geht’s los #gol #gol17 #imoox

Gratis Online Lernen„, der mit dem österreichischen Staatspreis ausgezeichnete kostenlose Online-Kurs für Einsteiger/innen beim kostenfreien, selbstorganisierten Lernen im Internet, geht im Herbst in eine weitere neue Runde. Wir freuen uns Sie wieder durch die Möglichkeiten des Online-Lernens zu führen. Los geht’s am 9. Oktober 2017 wie immer auf imoox.at und das Schönste ist, dass Sie sich schon jetzt anmelden können 🙂

[Anmeldung zum MOOC „Gratis Online Lernen“]

Wahlwünsche – Kleinigkeiten für Familien, die ich schmerzlich vermisse

Familien sollen ja ein Thema sein, bei der Wahl. Hört man.

Was ich zum Thema Kinder vermisse und was Gerechtigkeit schaffen würde und wo ich auch nicht sehe, dass es nicht problemlos parteiübergreifenden Konsens geben müsste:

  • Ich wäre dankbar, wenn in Deutschland das Kindergeld nur die/derjenige bekommt, der sich nachweisbar um die Kinderbetreuung kümmert – und nicht pauschal zwischen den Eltern geteilt wird. Würde das Leben vieler Alleinerziehende/r erleichtern und würde dem Staat nicht mal was kosten. (In Österreich steht das Kindergeld nur dem Elternteil zu, das sich mehrheitlich um die Betreuung der Kinder kümmert, m.W. auch in der Schweiz).
  • Dann sollte von den Krankenkassen endlich wieder Zahnregulierung und Brillen übernommen werden! Was für unsere Generation noch gratis war, kostet in meinem Fall etliche hundert Euro im Jahr. Das ist schlichtweg nicht fair – von meinen Krankenkassenbeträgen (Techniker Krankenkasse) wird ja immerhin sogar Homöopathie verschrieben. Und ohne Korrekturhilfen könnten drei von uns gar nicht in die Schule/Arbeit. Für die medizinisch notwendige Zahnkorrektur muss ich 20% vorfinanzieren (so dass ich ein mehrere hundert Euro dann wohl auch wieder zurückbekomme, irgendwann, nur sind die 20% bei zwei Kindern auch kein Pappenstiel). Und ich möchte nicht wissen, wieviele Kinder in Deutschland aus diesem Grund keine ordentliche Sehhilfe + Zahnregulierung – mit allen Konsequenzen für Bildung und Zukunft – erhalten.
  • Und was ich schmerzlich vermisse: Unterstützung für die Sache der Hebammen.  siehe z.B. http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/46260. Das ist so unglaublich, dass sich da SEIT JAHREN nichts tut. Bekommen Bundestagsabgeordnete und Parteivorsitzende keine (Enkel-) Kinder?
  • Solide Betreuungsquoten, angemessene Bezahlung und Ausbildung in der Frühpädagogik. Heimchen-am-Herd-Zulagen (Bayern) verbieten, stattdessen kostenlose Halbtags-Kinderbetreuung für alle und ausreichend Ganztagsplätze. Gut, das ist nun tätsächlich mit hohen Kosten für den Steuerzahler verbunden. Aber spätere Spezialprogramme, u.a. zur Sprachförderung, sind sicher auch nicht günstig – aber durch frühzeitige professionelle Betreuung im Kindergarten oft gar nicht mehr nötig.
  • Digitalisierung in der Schule, OER für die Schule … ach das mit den Träumen spar ich mir.

(Bei anderen Themen, die mir politisch wichtig sind, gibt’s immerhin meist klare Positionen, auch wenn diese nur selten von großen Parteien vertreten werden).