Neues Projekt: Potential von Open Data für Themen des Ambient Assisted Living (AAL)

Openness überall und allerorten; für mich bedeutet das konkret ab September: Mir den Bestand von Open Data aus einer Brille heraus mal ganz genau anzusehen: Welche Informationen finden sich dort für AAL-Themen? Ich freu mich aufs Projekt, auch weil ich mich erwarte viele spannende Kontakte zu knüpfen und meine Open-Welt zu erweitern :)

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Der Bestand frei verfügbarer Daten (z.B. Open Data, Big Data, Forschungsdatensätze) verdoppelt sich Schätzungen zufolge etwa alle zwei Jahre. Dies wird als große Chance für Wissenschaft und Forschung gesehen, auch im Feld des Ambient Assisted Living (AAL). Die konkreten Möglichkeiten und der Mehrwert für die Forschung und die Entwicklung von AAL-Lösungen sind derzeit allerdings unklar.

Das Ziel des Forschungsprojekts ODAAL ist es, das Potential verfügbarer Daten (hier in einem weiten Sinne als „Open Data“ bezeichnet) für die AAL-Community zu untersuchen, und dabei innovative Zugangsweisen zu explorieren. Teilziele sind dabei (a) das bestehende Angebot an frei verfügbaren Daten (u.a. Public Government Data und Open Data) aus Österreich sowie relevanten internationalen Vergleichsregionen systematisch zu identifizieren und kriterienbasiert zu beschreiben; (b) das Angebot auf seine Relevanz für AAL-Forschungszwecke und -themen zu analysieren, basierend auf klassischen Auswerteverfahren, und (c) exemplarisch das Potential für neue AAL-Fragestellungen und Lösungen durch innovative Zugangsweisen aufzuzeigen, z.B. in Hinblick auf neu kombinierbare offene Daten(-sätze) unter Einbeziehung neuer und komplexer Auswerteverfahren.

Bei der Studie wird Fachkompetenz aus den Bereichen AAL, Open Data, Big Data (und den damit verbundenen Methoden des Data Minings), Linked Data und E-Science-Infrastructure kombiniert. Zur Validierung und Unterstützung des Transfers der Ergebnisse sind im Studiendesign drei interdisziplinäre ExpertInnen-Workshops mit VertreterInnen der AAL- und der Open-Data-Community vorgesehen.

Projektdaten

Forschungsbereich:    Innovationsmanagement

Förderung:                  benefit – Intelligente Technologien für ältere Menschen, BMVIT, FFG – Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft

Reichweite:                National

Projektstatus:              geplant (Laufzeit 1.9.2015 bis 29.2.2016)

Kontakt

Salzburg Research Forschungsgesellschaft m.b.H.
Dr. Sandra Schön
Jakob-Haringer-Straße 5/3 | 5020 Salzburg, Austria
sandra.schoen@salzburgresearch.at

http://www.salzburgresearch.at

Erschienen: Was macht OER-Projekte erfolgreich? #o3r #oer

Band 9 der O3R-ReiheEs freut uns, den Band 9 der O3R-Reihe ankündigen zu können. Martina Stadler hat eine interessante Masterarbeit mit dem Titel “Was macht OER-Projekte erfolgreich? Eine Analyse von Erfolgsfaktoren von Projekten zu offenen Bildungsressourcen (OER) im schulischen Kontext” verfasst und stellt diese der Reihe zur Verfügung:

Es gibt zahlreiche, meist ehrenamtlich verfolgte Initiativen, die offene Bildungsressourcen (auf Englisch „open educational resources“, kurz OER) erstellen. Dieser 9. Band der O3R-Reihe beschäftigt sich mit den Faktoren, die gegeben sein müssen, damit OER-Projekte erfolgreich sind und Lehrerinnen und Lehrer an diesen aktiv mitmachen. Dazu wurde das Online-Angebot von fünf erfolgreichen OER-Projekten aus Österreich und Deutschland mit Hilfe eines eigens entwickelten Kriterienkatalogs analysiert und mit Hilfe von problemzentrierter Interviews die Projektbesonderheiten und projektspezifischen Erfolge aus Anbietersicht eruiert. Die Ergebnisse aus dem Theorieteil und dem empirischen Teil werden abschließend reflektiert und zusammengeführt. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass OER-Projekte dann erfolgreich sind, wenn die aktive Mitarbeit einfach und unkompliziert möglich ist. Weitere Faktoren, die zum Gelingen eines OER-Projektes beitragen sind unter anderem der Bekanntheitsgrad der Initiative, die gesicherte Projektfinanzierung und eine Qualitätskontrolle der Beiträge. Einflussgrößen, damit Pädagoginnen und Pädagogen ihren Content teilen, sind neben den oben genannten Faktoren persönliche Anreize, wie die bewusste Beteiligung an sozialen Projekten, der eigene Reputationsgewinn oder die Kommunikation und der Austausch mit gleichgesinnten Kolleginnen und Kollegen.

Das Buch kann bei Amazon bestellt werden oder ist als .pdf wie gewohnt auf der Homepage zugänglich.

Zitation: Stadler, M. (2015) Was macht OER-Projekte erfolgreich? Eine Analyse von Erfolgsfaktoren von Projekten zu offenen Bildungsressourcen (OER) im schulischen Kontext. Ebner, M., Schön, S. (Hrsg.), Band 9, O3R-Reihe, Book On Demand, Norderstedt

Fünf Jahre altes Interview (Podcast) zu OER. Sachen gibt’s!

Sowas, weiß gar nicht wie, aber ich bin auf ein altes Interview gestoßen – zu OER! Und fünf Jahre ist das nun her! Seitdem hat sich nun doch einiges verändert und entwickelt, trotzdem sind die Einschätzungen von damals gar nicht so sehr daneben. :-)

Aus der Beschreibung beim Bildungserver:

Dr. Sandra Schön ist seit 2006 als Projektmanagerin bei der Salzburg Research Forschungsgesellschaft und hat sich im Rahmen einiger Forschungsarbeiten mit Fragestellungen zu Open Educational Resources (OER) beschäftigt. Im vorliegenden Podcast geht es um Aspekte des Wissensaustausches. Mit wem tausche ich mich überhaupt gerne aus? Was habe ich selbst davon, wenn ich mein Wissen teile? Wie verlässlich ist das Wissen der Anderen? Ist die Wissensteilung in Deutschland überhaupt erwünscht? Im Jahr 2010 gab Sandra Schön in einem 6-minütigen Podcast Auskunft zu diesen Fragen.

Mein österreichisches Lieblingswort der Woche: Vollkoffer #lieblingswort

Schon ein Koffer ist in Österreich nicht nur ein Gepäckstück, sondern ein ganz schön hohler Mensch. In einer richtig dämlichen Variante wirds dann ein Vollkoffer.

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Anmerkung: Ich wohne und lebe in Bayern, nur 5 km von der Grenze entfernt und viele Worte, die jemanden aus Berlin oder Bremen vielleicht “österreichisch” vorkommen sind im Bayerischen ebenso oder ähnlich im Gebrauch. Die Worte, die es mir angetan haben und die ich hier vorstelle, werden in der Regel aber nur in Österreich bzw. von Österreichern verwendet und ich finde sie bemerkenswert, mag sie, weil sie lustig klingen, überraschende Bedeutungen haben oder weil ich damit auch besondere Erinnerungen verbinde. Oft wusste ich einfach nicht, was meine österreichischen Freunde und Kollegen meinten – oder von mir wollten. Und ja: sicher gibt es vielleicht auch andere oder “bessere” Bedeutungen – bitte einfach kommentieren, wenn es nicht (ganz) passt, danke! (Ich bin keine Sprachwissenschaft(l)er/in – und Österreicherin ja (leider) auch nicht!)

Veröffentlicht: Jahresbericht des BIMS e.V. 2014

Gerade noch im ersten Halbjahr 2015  ist er online gegangen (und beim BIMS e.V. als Print erhältlich): Der Jahresbericht 2014 des BIMS e.V.

15 Jahre Salzburg Research – Video der 15-Jahres-Feier

Vor drei Wochen hat die Salzburg Research Forschungsgesellschaft eine 15-Jahres-Feier veranstaltet. Obwohl sie eigentlich mit 15 Jahren heftig in der Pubertät stecken sollte, finden die Eigentümer und Gäste nur lobenende Worte. Schön, ein Teil davon zu sein!

10 Dinge, die Sie beim Social Media Mining für Innovationszwecke beachten sollten

Wie berichtet hat Salzburg Research hat vor einigen Wochen mit einem eigenen Blog gestartet, um eine Möglichkeit zu haben, dass Mitarbeitende über Ihre Ergebnisse, Projekte, Ideen berichten können, ohne dass zu den üblichen Weg eines Projektberichts oder Publikation gehen zu müssen. Dort ist auch ein deutschsprachiger Blogeintrag zu einer englischsprachigen Publikation von uns (Eckhoff, Robert; Markus, Mark; Lassnig, Markus & Schön, Sandra (2015). Guidelines for social media mining for innovation purposes. Experiences and recommendations from literature and practice. Proceedings of eKNOW 2015, The Seventh International Conference on Information, Process, and Knowledge Management, February 22 – 27, 2015 – Lisbon, Portugal.) zu finden:

02_guidelines_smm_deutsch

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