Erschienen: Was macht OER-Projekte erfolgreich? #o3r #oer

Band 9 der O3R-ReiheEs freut uns, den Band 9 der O3R-Reihe ankündigen zu können. Martina Stadler hat eine interessante Masterarbeit mit dem Titel “Was macht OER-Projekte erfolgreich? Eine Analyse von Erfolgsfaktoren von Projekten zu offenen Bildungsressourcen (OER) im schulischen Kontext” verfasst und stellt diese der Reihe zur Verfügung:

Es gibt zahlreiche, meist ehrenamtlich verfolgte Initiativen, die offene Bildungsressourcen (auf Englisch „open educational resources“, kurz OER) erstellen. Dieser 9. Band der O3R-Reihe beschäftigt sich mit den Faktoren, die gegeben sein müssen, damit OER-Projekte erfolgreich sind und Lehrerinnen und Lehrer an diesen aktiv mitmachen. Dazu wurde das Online-Angebot von fünf erfolgreichen OER-Projekten aus Österreich und Deutschland mit Hilfe eines eigens entwickelten Kriterienkatalogs analysiert und mit Hilfe von problemzentrierter Interviews die Projektbesonderheiten und projektspezifischen Erfolge aus Anbietersicht eruiert. Die Ergebnisse aus dem Theorieteil und dem empirischen Teil werden abschließend reflektiert und zusammengeführt. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass OER-Projekte dann erfolgreich sind, wenn die aktive Mitarbeit einfach und unkompliziert möglich ist. Weitere Faktoren, die zum Gelingen eines OER-Projektes beitragen sind unter anderem der Bekanntheitsgrad der Initiative, die gesicherte Projektfinanzierung und eine Qualitätskontrolle der Beiträge. Einflussgrößen, damit Pädagoginnen und Pädagogen ihren Content teilen, sind neben den oben genannten Faktoren persönliche Anreize, wie die bewusste Beteiligung an sozialen Projekten, der eigene Reputationsgewinn oder die Kommunikation und der Austausch mit gleichgesinnten Kolleginnen und Kollegen.

Das Buch kann bei Amazon bestellt werden oder ist als .pdf wie gewohnt auf der Homepage zugänglich.

Zitation: Stadler, M. (2015) Was macht OER-Projekte erfolgreich? Eine Analyse von Erfolgsfaktoren von Projekten zu offenen Bildungsressourcen (OER) im schulischen Kontext. Ebner, M., Schön, S. (Hrsg.), Band 9, O3R-Reihe, Book On Demand, Norderstedt

Fünf Jahre altes Interview (Podcast) zu OER. Sachen gibt’s!

Sowas, weiß gar nicht wie, aber ich bin auf ein altes Interview gestoßen – zu OER! Und fünf Jahre ist das nun her! Seitdem hat sich nun doch einiges verändert und entwickelt, trotzdem sind die Einschätzungen von damals gar nicht so sehr daneben. :-)

Aus der Beschreibung beim Bildungserver:

Dr. Sandra Schön ist seit 2006 als Projektmanagerin bei der Salzburg Research Forschungsgesellschaft und hat sich im Rahmen einiger Forschungsarbeiten mit Fragestellungen zu Open Educational Resources (OER) beschäftigt. Im vorliegenden Podcast geht es um Aspekte des Wissensaustausches. Mit wem tausche ich mich überhaupt gerne aus? Was habe ich selbst davon, wenn ich mein Wissen teile? Wie verlässlich ist das Wissen der Anderen? Ist die Wissensteilung in Deutschland überhaupt erwünscht? Im Jahr 2010 gab Sandra Schön in einem 6-minütigen Podcast Auskunft zu diesen Fragen.

Warum Trainer_innen und Lehrende offene Bildungsressourcen benötigen #werdedigital #oer

Letzte Woche wurde er in Wien der Öffentlichkeit vorgestellt, der neue Reader von Meral Akin-Hecke und David Röthler und vielen Autorinnen und Autoren aus Österreich, die ihre Beiträge zum neuen Arbeiten im Netz eingebracht haben:

Bildschirmfoto 2015-01-25 um 22.08.00

Zusammen mit Martin Ebner ist darin auch ein kurzer Beitrag von mir zu finden: Warum Trainer_innen und Lehrende OER benötigen. Das Buch ist als ePUB (kostenlos) erhältlich, weil es offen lizenziert ist, gibt’s den Text des Beitrags auch gleich dazu (dazu bitte aufklappen)

Weiterlesen

Published: Das O in MOOCs – über die Bedeutung freier Bildungsressourcen in frei zugänglichen Online-Kursen

Zusammen mit drei MOOC-Kollegen habe ich ein wenig an einem Beitrag mitgewirkt, der noch letztes Jahr veröffentlicht wurde. (Wer ihn möchte und keinen Zugang hat, bitte via researchgate o.ä.).

Massive Open Online Courses (MOOCs) und Open Educational Resources (OER) sind Schlagworte der heutigen Bildungswelt. In diesem Beitrag führen wir in beide ein und erklären ihre Abhängigkeit und ihren Zusammenhang. Anhand zweier Beispiele – „oncampus an der Fachhochschule Lübeck sowie „iMooX“ von zwei Grazer Universitäten“ – werden erste Erfahrungen mit MOOCs und OER aufgezeigt. In der abschließenden Diskussion sind sowohl die Herausforderungen als auch die bereits ersichtlichen Vorteile Teil der Betrachtung. Der Beitrag schließt mit der Erkenntnis, dass OER ein wichtiger Bestandteil des Bildungssystems von morgen sind.

  • Martin Ebner, Michael Kopp, Andreas Wittke und Sandra Schön (2014). Das O in MOOCs – über die Bedeutung freier Bildungsressourcen in frei zugänglichen Online-Kursen. In: HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik, Springer, December 2014

Lernen mit kostenlosem Online-Material – wer zahlt? #video #gol14

Zu einer Einführung zum Lernen mit kostenlosen Materialien im Internet gehört aus unserer Sicht auch zu hinterfragen, warum die Materialien da kostenlos angeboten werden. Hier ein weiteres Video vom Kurs “Gratis online lernen“.

Feedback motiviert, danke! #socialmedia #oer

Lernmaterialien auch als “OER” (offene Bildungsressource, freies Bildungsmaterial) zu veröffentlichen ist immer mit einem Extra-Aufwand verbunden: Man muss sein Material nicht nur auch irgendwo im Web hochladen und passend beschriften und auszeichnen (z.B. mit der richtigen Lizenz), sondern eben auch schon bei der Erstellung darauf aufpassen nur die “richtigen” Quellen und Materialien zu verwenden – oder eben vieles selber machen.
Und deshalb freu ich mich (wie wohl andere auch) wenn es dann nicht nur von den unmittelbaren Teilnehmer/innen eines Kurses oder Vortrags zufrieden sind sondern auch unverhofft Lob von außen kommt – zumal bei einem ziemlich langen und teils holprigen Video. Danke! Und lobt nur weiter wenn Euch OER gefällt – egal von wem! :)

Online shoppen und offene/freie Bildung unterstützen? – geht!

Wenn ihr das, was Martin Ebner und ich und viele andere Beteiligte unter dem Dach des gemeinnützigen BIMS e.V. im Bezug auf OER voran treiben und veröffentlichen (z.B. L3T, O3R, GOL14, die Maker Days for Kids) schätzt, und ihr die Arbeit auch finanziell unterstützen wollt, geht das GANZ OHNE KOSTEN, indem ihr einfach (am besten: IMMER!) auf folgenden Link klickt, bevor ihr online shoppen geht (z.B. bei Amazon, Dawanda oder der Deutschen Bahn):

https://www.boost-project.com/de/shops?charity_id=2111&tag=bl

Bildschirmfoto 2014-12-01 um 11.58.52

Nein, es kostet nichts! Nein, Ihr müsst Euch auch nicht registrieren! Der BIMS e.V. bekommt dann einfach ein paar Prozentpunkte Eures Umsatzes gut geschrieben, die sonst an Werbepartner laufen. DANKE!!

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